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 236 | Fan-Fiction! 
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Ich bin auf dem Weg in die goldene Stadt
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Beitrag Re: 236 | Fan-Fiction!
Neue Fortsetzung von Kater Karlos Tripod Buch:

Das Licht der aufgehenden Sonne hüllte den Wald in ein dämmeriges Grün.Das knacken von Ästen unter unseren Füssen beendete die von ersten Vogelgesängen erfüllte Stille als wir uns den Weg an einem kleinen Fluss in Richtung Süden bahnten. Wir waren noch in der Nacht aufgebrochen, den Schutz der Dunkelheit nutzend um eventuelle Verfolger abzuschütteln. Die ersten Tage wollten wir möglichst im Wald verbringen, denn trotz falscher Kappen war das Risiko enttarnt zu werden nicht zu unterschätzen. Hinzu kam das Yvonne und Konrad sich i an ihre Kappen noch nicht richtig gewöhnt hatten und sich immer wieder instinktiv an den Kopf fassten um kratzen. Wir wiesen sie jedesmal darauf hin das dieses Verhalten auffällig sei , kein wirklich Geweihter würde die Kappe als Fremdkörper empfinden, jedoch wussten wir aus eigener Erfahrung das die Gewöhnung neunmal ihre Zeit dauerte.
Die Erinnerung daran wie wir diese Kappen für sie besorgt hatten versuchte ich aus meinem Kopf zu verdrängen. Des Nachts auf einem Friedhof...Schädel ausgraben...mit einem Messer die Kappe lösen..schauen ob sie passt. Dies hatte mich noch wochenlang schlecht schlafen lassen, aber es war notwendig gewesen.

Wir marschierten den ganzen Tag über, nur unterbrochen von kleinen Ruhe und Essenspausen. Der Proviant würde noch einige Zeit halten, etwas Geld hatten wir auch noch. Die Versuchung auf Strassen zu reisen war gross, besonders mit der Vorstellung unterwegs in ein Gasthaus ein zukehren wo warmes Essen, ein weiches Bett sowie andere Bequemlichkeiten einen erwarteten. Aber jedes unnötige Risiko galt es zuvermeiden und das angesammelte oder besser gesagt geklaute Geld war für den gesamten Widerstand zu wertvoll als das wir es zu unseren Vergnügen ausgeben könnten. Daher bliebt es bei trocken Brot mit etwas Käse oder wahlweise harter Wurst. Naja das Leben in den weissen Bergen würde auch nicht konfortabler sein, vielleicht ganz gut das Yvonne und Konrad sich schonmal daran gewöhnten. Wir alle sahen unserem Ziel mit gemischten Gefühlen entgegen. Konrad war neugierig, für ihn war das alles ein großes Abenteuer, er brannte darauf eigene Missionen zu bekommen, sobald er dafür geschult sein würde.ich konnte ihn mir gut als Agenten oder Späher vorstellen. Yvonne war da etwas zurück haltender. Sie war oft schweigsam, in sich gekehrt. Von ihrer Familie und ihrem Zuhause getrennt zu sein war ein grosser Schritt für sie gewesen. Der Wunsch ein eigenes Leben zu führen ohne Weihe war jedoch stärker gewesen. Als ich ihr eines Abends am Feuer von der Bibliothek erzählt hatte die, wenn auch noch sehr bruchstückhaft, das Wissen und die Geschichten unserer Vorfahren enthielt fingen ihre Augen an zu leuchten. All diese Dinge zu lesen, von jener fernen Zeit zu erfahren erfüllte sie mit grosser Neugier. Was Markus und Tanja anging so schienen auch sie sich auf eine ruhigere Zeit in den weissen Bergen zu freuen. Was wohl auch damit zu tun hatte das beide dann ihre sich abzeichnende Beziehung vertiefen könnten. Obwohl sie bisher noch freundschaftlich miteinander umgingen waren mir ihre Blicke und sanften Berührungen nicht entgangen. Das hatte mir innerlich wehgetan da trotz allem ich noch viel für Tanja fühlte. Sie hatte jeden Versuch von mir abgeblockt, was ich ihr fairerweise zugute halten musste. Aber dennoch spürte ich weiterhin dieses Klopfen in meiner Brust wenn ich sie sah.

Daher waren meine Gedanken sehr zwiespältig was die Rückkehr anging.Das Leben als Agent hatte neben seinen Gefahren nicht die Monotonie die der Alltag in den Bergen mit sich brachten. Was aber wohl der wesentliche Punkte war, man hatte nicht das Gefühl dieser Hilflosigkeit sich vor zukommen wie eine Maus die sich in einem Loch verkriecht. Innerlich musste ich unserem neuen Anführer Julius schon Recht gegeben. Sinnlose Aktionen hatten in der Vergangenheit nur hohe Verluste gebracht ohne den Dreibeinern ernsthaften Schaden zuzufügen. Meine Eltern hatten mir davon erzählt wie im Sommer 75 eine grosse Gruppe freier Menschen die ein Depot von Schusswaffen der Vorfahren entdeckt hatten Ortschaften rund um die freien Berge erobert hatten. Kurzfristig schien er ein Sieg zu sein. Die schwarzen Garden wurden vertrieben, ganze Dörfer unter Kontrolle gebracht, eine Anzahl noch ungeweihter schloss sich ihnen an. Aber die Geweihten sahen in ihnen keine Befreier sondern nur Verbrecher. Trotz des Rates von Julius und anderer zogen die meisten sich jedoch nicht wieder in die Berge zurück sondern klammerten sich an die Hoffnung dieses Gebiet halten und verteidigen zu können.

Die Ankunft eines ganzen Trupps roter Drei einer beendete diese Spinnereien und kostete vielen das Leben. Danach setzte sich die Strategie durch sich versteckt zu halten, neue Mitglieder zu gewinnen, die Versorgung zu organisieren, das alte Wissen wieder zu gewinnen und sich in Geduld zu üben bis sich eine Chance ergäbe. Ich musste vom Verstand her dieser Logik Recht geben, nur manchmal empfand ich es als zu passiv. Daher hatte ich mich schon früh zum Agenten trainieren lassen und die erste Gelegenheit genutzt die Berge zu verlassen. Auf unsere Erfolge war ich stolz auch wenn ich mir in negativen Stimmungmomenten eingestehen musste das wir nur einen ganz geringen Teil der Jugend vor der Weihe bewahren konnten. Jeden Tag wurden Menschen geweiht. Wieviele konnten wir vorher erreichen? Wieviele davon überzeugen? Das selbst von denen noch einige auf dem Weg zu uns abgefangen wurden um zu guter letzt doch noch geweiht zu werden. Aber wir gaben nicht auf, jeder den wir in den weissen Bergen empfangen konnten war ein Sieg. Jeder der getarnt unter den Geweihten lebte ein Stachel im Fleisch. Nur die Dreibeiner selbst waren ein Geheimnis geblieben. Waren sie wirklich von einer fremden Weit gekommen wie es die alten Berichte behaupteten? Oder waren sie von den Vorfahren geschaffen worden?


Mi Mär 11, 2015 9:21 pm
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Beitrag Re: 236 | Fan-Fiction!
Neue Fortsetzung von Kater Karlos Tripod Buch:

Wir marschierten den ganzen Morgen bis zur Mittagsstunde weiter. Dann ordnete sich der Wald vor uns und gab den Blick auf eine leicht hügelige Landschaft frei. Am Horizont konnte man weite Felder erkennen, auf denen sich der Weizen im Wind bog. Von Ferne waren Bauern zu sehen die auf den Feldern arbeiteten. Wir Bogen auf eine Art Land Strasse ein die wohl noch aus der Vorzeit stammte, deren Oberfläche aufgesprungen war und teilweise von Pflanzen bewachsen. Wir versuchten uns unauffällig zu verhalten aber unsere Blicke suchten immer wieder nach den Silhouetten von Dreibeinern ebenso wie nach Gardisten auf ihren Pferden.

Bis zu den späten Nachmittagsstunden kamen wir gut fortan und konnten unsere Vorräte an kleinen Obstständen am Wegesrand auffrischen. Eine abgelegene Scheune würde uns ein Nachtlager sein, auch wenn der Besuch einer Herberge weiter lockte. Wir zahlten dem Bauern zu dessen Ländereien diese gehörte ein wenig Geld für die Nacht und konnten zu unser grossen Freunde auch ein paar Eier und Milch dazu bekommen. Die Scheune wurde kaum noch benutzt daher war sie in keinen besonders guten Zustand. Sollte es über Nacht regnen würden wir sicher nass werden. Dennoch waren wir froh etwas zur Ruhe zu kommen , die Beine ausstrecken zu können. Einfach mal etwas abschalten können. Tanja und Markus zogen sich in einen oberen verborgenen Bereich der Scheue zurück. Was sie dort machten konnte ich mir denken auch wenn ich versuchte die Vorstellung zu verdrängen. Ich musste michzusammenreissen denn ich trug als Ältester die Verantwortung für die Gruppe oder besser gesagt die ganze Mission. So setzte ich mich in den vorderen Bereich der Scheune wo ich rausschauen konnte und die erste Nachtwache übernahm. Yvonne hatte sich schon hingelegt und warnach all den Anstrengungen schnell eingeschlafen. Konrad hingegen war noch wach. Er tigerte durch die Scheune umher bis er sich zu mir setzte. "Erzähl mir von den weissen Bergen" bat er mich. Ich musste schmunzeln denn eigentlich hatte ich es ihm schon so oft erzählt. Manche Abende waren lang gewesen , ideal für Geschichten und Erzählungen.
So erzählte ich ihm von den tiefen Bergseen in denen man baden und schwimmen konnte. Von der Bibliothek in der wir das Wissen der Vorfahren bewahrten oder besser neu zu verstehen versuchten. Von den hohen Gipfeln die den Blick in Tal ermöglichten. Das auch harte Arbeit und Regeln zum Leben dort oben gehörten verschwieg ich ihm ebenso nicht. Konrad hörte mir bei meinen Erzählungungen stets gespannt zu bis ihn auch diesmal die Müdigkeit einholte.
"Ab mit dir ins Bett" forderte ich ihn auf. "Ach noch ein bisschen" maulte er "Sag mir, gibt es da auch viele Mädchen in meinem Alter? Und wenn es im Winter kalt ist macht ihr dann viel...?"

"Nun ist es aber gut Konrad, ab mit dir,morgen gehts wieder früh los" Konrad grinste als er sich verabschiedete und in der Dämmerung der Scheune verschwand. Endlich etwas Zeit für mich ging es durch den Kopf. Die Stille der Nacht hatte etwas beruhigendes nur einschlafen durfte ich nicht. In 5 Stunden würde ich Markus wecken damit er die zweite Nachthälfte übernahn. Um die Zeit etwas zu nutzen ging ich im Kopf schon mal den Bericht durch den ich bei unserer Rückkehr den Rat vorlegen würde. War unsere Mission erfolgreich gewesen? Eine gute Frage. Wir hatten neue freie Menschen gewonnen, Geld gesammelt, die Tätigkeit des Widerstandes im süddeutschen Raum ausgeweitet. Andersherum blieb die massive Gewinnung von Ungeweihten eine Wunschvorstellung. Dazu war es nötig grössere Teile Europas zu bereisen, schon alleine weil in einen engen Gebiet auf Dauer die Gardisten die Aktivitäten immer gefährlicher machten. Das war die Lehre die wir ziehen mussten aus unsere eigenen Erfahrung.

Ich versank ein wenig in meinen Gedanken, meine Augen fielen mir schon halb zu, als ich plötzlich ein rascheln hörte. Langsam drehte ich meinen Kopf nach hinten um den Ursprung zu finden. Dort in der Ecke wo unsere Rucksäcke standen machte sich eine Gestalt an unseren Vorräten zu schaffen, zog Äpfel hervor um sie in die eigene Tasche zu stecken. Na warte du Lümmel, dir werd ich es geben. Mit einem Satz packte ich die Gestalt von hinten, erstaunt darüber wie zierlich sie war. Eine heller Laut entwich ihr bis meine Hand ihren Mund verschloss.

Nun musste ich mir selber einen Aufschrei verkneifen. Das Miststück biss mir doch glatt in den Finger. Zum Glück hatte Konrad einen leichten Schlaf und eilte mir zu Hilfe. Gemeinsam zogen wir das wild strampelnde etwas in die Scheue hinein.

Yvonne wurde ebenfalls wach und entzündete eine Öllampe um unsere Sicht zu verbessern. Unser Staunen war gross als wir einen rothaarigen Jungen im Lichtschein erkannten der wie wild zappelte.

"Wir tun dir nichts. Wenn du versprichst nicht zu schreien,lassen wir dich los." Der Junge wurde ruhiger,nickte dann. Ich liess ihn los, warf einen kurzen Blick auf meinen blutenden Finger dann in das ängstliche Gesicht des Jungen. Er mochte etwa 12 13 Jahre alt sein, trug einfache abgewetzte Kleidung. Wäre er geweiht hätte man ihn für einen Vaganten halten können. Seine schreckgeweiteten Augen wanderten von einem zu anderen. "Ich wollte nur etwas essen...hab Hunger" brach es aus ihm hervor. Seine Stimme klang eher trotzig als ângstlich. Wir gaben ihm etwas zu essen was er gierig verschlang. Im selbst Moment kamen Tanja und Markus hinzu. "Wo kommt der den her?" war Tanjas berechtigte Frage. Kaunend erzählte der Junge das er aus einem Waisenhaus weggelaufen war. Dort hätte man ihn schlecht behandelt ja sogar geschlagen. So war er weggelaufen um sich zu verstecken. "Dann komm doch mit zu uns in die weissen Berge. Da tut dir keine was. Essen gibt es auch genug" platze es aus Konrad heraus.

"Na super. Erzähl ihm ruhig alles" fauchte Tanja ihn an.


Fr Mär 13, 2015 10:42 am
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Beitrag Re: 236 | Fan-Fiction!
Neue Fortsetzung von Kater Karlos Tripod Buch:

Fortsetzung

"Aber es ist unsere Mission junge Menschen vor der Weihe zu bewahren" Wir alle waren überrascht das Yvonne sich in die Diskussion einmischte, denn sie hielt sich meist zurück wenn es um Konflikte ging die die Gruppe anging. Auch Tanja war erstaunt dies aus ihrem Mund zu hören, was mir die Gelegenheit gab das ganze ins Innere der Scheue zu verlagern. Denn wer weiss wer uns hier draussen noch hören und sehen könnte. Die Diskussion ging im Schein einer Öllampe muntert weiter. Yvonne und Konrad wollten den Jungen auf jeden Fall mit uns in die weissen Berge mitnehmen. Tanja sah das etwas anders, sie betonte sein noch junges Alter was ihm eine Entscheidung unmöglich machen würde. Zudem würde das Risiko aufzufallen noch grosser wenn wir als Gruppe auch noch einen knapp 13 Jahre alten Jungen mitnahmen. Das konnte Aufmerksamkeit wecken und ob der Junge wenn es ernst würde uns nicht verriet? Markus sah das ähnlich aber er wich einer klaren Aussage aus. So lag es erneut an mir eine Entscheidung zu treffen. Das anwerben von neuen Mitgliedern barg in sich ein grundsätzliches Problem das innerhalb der freien Menschen zu Konflikten geführt hatte. Naturgemäss konnte es nur vor der Weihe erfolgen also in der Jugend. Das Leben als freier Mensch war aber ein sehr grundsätzliche Entscheidung die einmal getroffen bedeutete sich von seinem bisherigen komplett zu lösen. Daher setzte diese Entscheidung eine gewisse Reife voraus und sollte nicht das kindlichen Trotz heraus erfolgen. Andererseits war es entscheidend soviele Menschen wie möglich vor der Weihe zu bewahren. So hatten einige von uns gefordert Babys und Kleinkinder zu entführen. Diese würden dann kein anderes Leben kennen als jenes in den weissen Bergen. Sie würden von frühester Kindheit an geschult, wären so später gute Agenten , Kundschafter oder welche Aufgabe man ihnen auch immer zuweisen würde. Andere hingegen lehnten diese Idee ab. So würden wir uns selber Methoden der Dreibeiner bedienen und die Grundlage unseres Zusammenlebens in Frage stellen. Die Freiheit des Menschen selbst zu entscheiden. Das Gegenargument war natürlich das wir so diese Menschen eh nur zu Weihe freigeben würden. Daher gab es keine klare Antwort auf dieses Dilemma. Es war den einzelnen Agenten freigestellt worden zu entscheiden wann jemand bereit wäre sich den freien Menschen anzuschließen. Der Junge schien neugierig, es sass mit uns in der Runde, verspeisste genüsslich einen Apfel, begann uns Fragen zu stellen. Nach einigen Zögern entschloss ich mich ihm die Wahrheit zu sagen, erzählte ihm von unserer Zuflucht ebenso wie das die Weihe ihn verändern würde. Seine Augen wurden größerer, er wurde sehr nachdenklich. "Nein ich will kein dummer Sklave der Dreibeiner werden.Ich will mit euch mitkommen" "Wie heisst du eigentlich?" fragte ich ihn. "Fritz"

"Du Fritz, dann wirst du uns begleiten,aber nun leg dich hin und ruh dich aus" Erstaunlicherweise gehorche Fritz mir. Er sah nur Yvonne hinüber. Diese lächelte, ging mit ihm nach hinten, half ihm ein Bett aus Stroh und Decken zu richten. Konrad freute sich sichtlich über meine Entscheidung während Tanja das Gesicht zu einem Flunsch verzog. "Ich hoffe du weisst was du tust. Jetzt sind wir schon zu sechst." Markus schaltete sich ins Gespräch ein "vielleicht sollten wir uns auftrennen. Tanja und Yvonne könnten mit Fritz morgen früh weiter reisen. Wir übrigen würden in der Gegend bleiben. Durch weitere Aktionen die Aufmerksamkeit auf uns lenken. Die Garde würde sich auf uns konzentrieren und davon ausgehen das wir nur unser Aktionsumfeld verlagert hätten" Das war eine sehr gute Idee wie ich zugeben musste. Nur die Entscheidung würde schwer fallen. Naja Morgen käme der Moment der Wahrheit. Mit diesem Gedanken schlief ich ein kaum das Markus mich als Wache abgelöst hatte.

Wie erwartet war das Geschrei am nächsten Morgen gross als Markus seine Idee beim Frühstück ansprach. Da aber Tanja uns Recht geben musste, was die Chance heil nach Hause zu kommen anging, setzen wir uns schließlich durch.


Sa Mär 21, 2015 1:07 am
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Beitrag Re: 236 | Fan-Fiction!
Neue Fortsetzung von Kater Karlos Tripod Buch:


Der Abschied fiel niemanden leicht, Yvonne schluckte ihre Tränen hinunter, Tanja und Markus nahmen einander minutenlang in den Arm. Dennoch war uns allen klar das es sein musste. Den größeren Teil der Vorräte ebenso wie das meiste Geld gaben wir ihnen mit als sie zur Mittagszeit aufbrachen. Wir sahen ihnen nach bis er Weg sie am Horizont zu verschlucken schien. Nun half nur noch Daumen drücken und die Hoffnung das wir uns Daheim wieder sehen würden. Konrad war aufgedreht nachdem wir beschlossen hatten ihn bei uns zu lassen, was ihn zu einem vollwertigen Agenten seiner Meinung nach machte. Nun zumindest würde er nun an unseren Aktionen beteiligt werden soviel war klar. Beim Mittagessen sprachen wir darüber was wir nun tun sollten. Erstmal die Anwesenheit unter Beweis stellen um die Aufmerksamkeit der Garde zu wecken. Zu Anfang würde es genügen mit Kreide Parolen auf Hauswände zu schreiben. Aber nach Möglichkeit sollten wir nicht nur Rückendeckung für die anderen sein sondern auch im Sinne unserer Mission handeln. Das Anwerben weiterer Ungeweihten war als Primärauftrag erstmal erledigt. Es hätte auch einiges an Zeit in Anspruch genommen. Maximal 2 Wochen wollten wir hier in der Gegend aktiv sein bevor auch wir dann aufbrechen würden. Proviantbeschaffung war somit wieder eines der zentralen Ziele oder noch besser das beschaffen von Geld. Konrad hatte den Einfall das wir uns auf einem Bauernhof als Erntehelfer verdingen könnten. So würden wir zumindest was zu essen bekommen nebst einer Schlafmöglichkeit. Gesagt getan. Ein Hof nahm uns zum abernten der Kartoffelfelder. Keine sehr leichte Arbeit für die wir nur ein mittelmässiges Essen bekamen. Das wird alle drei uns ein Zimmer teilen mussten war zwar unbequem aber hinsichtlich unserer Aktivitäten praktisch.

Tagsüber arbeiteten wir gemeinsam auf den Feldern bis uns alle Knochen wehtaten. So warteten wir bis Samtagsabend wo der kommende freie Tag mit langen ausschlafen uns motivierte trotz aller Anstrengung in die naheliegende Ortschaft zu gehen. Alles war dort sehr ländlich gebaut. Fachwerkhäuser mit Strohdächern aus roten Ziegeln gebaut. Ein Marktplatz auf denen ein dutzend Stände hauptsächlich Lebensmittel anboten. Der Geruch von Süßigkeiten stieg mir in die Nase. Ein Duft von Schokolade ? "Halt die Augen auf. Die Leute kennen sich hier alle. Wissen das wir Fremde sind" zischte Markus mir zu. Ich nickte ihm zu während mein Blick über den Marktplatz wandert bis hin zu dem grossen Gebäude was wohl das Rathaus zu sein schien.


Sa Mär 21, 2015 4:17 pm
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Beitrag Re: 236 | Fan-Fiction!
Neue Fortsetzung von Kater Karlos Tripod Buch:

Etwas vom Rathaus entfernt lag eine Taverne die wir ansteuerten. Konrad wollte sich noch etwas am schauen daher gingen Markus und ich hinein. Mit der Ansage das er in spätestens einer Stunde hinzukommen sollte. Ganz wohl war mir nicht dabei Konrad allein umherziehen zu lassen. Aber als angehender Agent musste er auch lernen allein zurecht zu kommen. Ein etwas dämmeriger Raum empfing uns. Lange Bänke standen an Tischen in mehreren Reihen. Wir setzen uns in eine der hinteren Ecken, bestellten was zu trinken und einen Teller Suppe die in einem Kessel über der Feierstelle vor sich hin kochte. Markus versank etwas in Gedanken, er machte sich sicher Sorgen um den Rest der Gruppe. "Keine Sorge, Tanja ist schlau. Die wird den Weg in die weissen Berge schon finden." versuchte ich ihn auszumuntern. "Heute Nacht schreiben wir ein paar Parolen auf die Wände, das lenkt die Ausmerksamkeit auf uns. " Markus lächelte mich an ."Du hast ja Recht. Das klappt schon. Nur für uns wird es dann etwas stressig werden. Aber das ist ja nichts neues. Sag freust du dich nach so langen Monaten wieder nach Hause zurück zu kehren?" Ich musste kurz über legen. "Ja das tue ich schon nur...ich weiss nicht vielleicht hätten wir mehr tun können" Markus schüttelte energisch den Kopf. "Unsere Mission war ein Erfolg. Wir haben neue jungen Menschen gewinnen. Unseren Aktionsradius erweitert, Geld gesammelt. Mehr konnten wir nicht tun. Denkst du Julius wird zufrieden sein"? Nun mussten wir beiden lachen, denn Juli US war nie wirklich zufrieden. Er lobte Erfolge um dann sogleich weitere noch grössere Bemühungen zu fordern. Das nervte oft, hatte auch schon für Kompflikte innerhalb der freien Menschen gesorgt. Aber innerlich musste man ihm zustimmen. Trotz deutlicher Fortschritte was die Anzahl , die Organisation sowie die Aktionen anging, die wir in den letzten Jahren gemacht hatten waren wir immer noch ein kleines Häufchen gegen viele Millionen Geweihte. Von der schwarzen Garde und den Dreibeinern selber mal ganz zu schweigen.

Ich nahm einen tiefen Schluck verdünnten Saftes aus meinem Glas um dann ein etwas schwieriges Thema abzuschneiden. "Wie lang geht das mit dir und Tanja eigentlich schon?" Markus merkte wie belastend das ganze für mich war. Daher zögerte er kurz mit seiner Antwort. "Also es fing schon in den weissen Bergen an. Wir hatten oft zusammen Wachdienst wobei wir längere Gespräche führten. Als ich dann erfuhr das sie an einer Aussenmission teilnehmen wollte, hab ich mich auch dafür gemeldet. So blieben wir zusammen, hatten Zeit uns noch weiter kennenzulernen.Das du auch Interesse an ihr hast wusste ich nicht. Hab es lange nicht gemerkt. Warum hast du denn nie was gesagt?" Ich starrte aus dem Fenster als er mich das fragte. "Ich hatte Kommando über die Gruppe. Da muss ich objektiv sein. Persönliche Gefühle hatten unsere Mission gefährden können. Stell dir vor ich hatte Tanja bei riskanten Einsätzen aus Angst immer bevorzugt. " Markus nickt zustimmend , ob er ahnte das dies nur die halbe Wahrheit war? Das ich schlicht zu feige gewesen war ?


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Do Apr 02, 2015 12:19 pm
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Beitrag Re: 236 | Fan-Fiction!
Neue Zeilen von Kater Karlos neuem Tripod Buch:

Konrad riss mich aus meinen Gedanken als er aufgeregt in die Taverne stürmte. "Stellt euch vor..." brach es aus ihm hinaus. "Passt nicht so laut" unterbrach ich ihn. "Was ist denn los?" "Im Nachbarort soll morgen die Weihe stattfinden und es sind mehrere junge Leute abgehauen. Die haben wohl Angst gekriegt". Die schwarzen Garden wollen das ganze Gebiet in der Nähe absuchen" Markus schaute ihn an. "Nun brauchen wir uns wenigstens nichts über legen, wie wir deren Aufmerksamkeit erregen". Ich über legte kurz....ihr beiden werdet heute nach aufbrechen in die weissen Berge. Ich werde hier bleiben um mehr herauszufinden."

Beide starten mich mit grossen Augen an. "Das ist nicht dein Ernst. Alexander.Du willst allein hier bleiben?" brach es schließlich aus Markus hervor. "Doch das ist es. Das Risiko zu dritt erwischt zu werden ist hoch. Aber wenn ihr heute losgeht habt ihr freie Bahn. Die Garden werden sich auf die Jagdt nach deren entflohenen machen. Das ist genau die Gelegenheiut die wir brauchten. Auch für die anderen ist das ein grosser Vorteil. Ihr geht nach Einbruch der Dunkelheit los. Ich werde schauen was ich hier vor Ort noch herausfinden kann und später nachkommen"

Konrad schüttelte den Kopf. "Du spinnst wohl. Wir werden gemeinsam nach denen suchen. Und dann alle zusammen in die weissen Berge bringen. Das ist ja unsere Mission...so viele wie möglich zu retten..." Ich schnitt Konrad das Wort ab "Aber nicht um den Preis das wir am Ende alle geweiht werden. Das Risiko muss in einem gewissen Verhältnis stehen. Und das hier ist zu riskant. Ihr werdet gehen , ich werden prüfen ob und wieviele es sind. Wenn es sich lohnt werden wir von den weissen Bergen aus in Ruhe planen was wir da tun können". Markus verzog FAS Gesicht..."bis dahin sind die gefangen und geweiht worden" Konrad stimmte ihm zu. Ich seufzte...."Es werden täglich Menschen geweiht ohne das wir das andern können. Durch uberstürzte Reaktionen schaden wir uns nur seiner. Das hat die Geschichte des Widerstandes der letzten fast 100 Jahre gezeigt. Wir müssen Geduld haben"

Konrad starrte mich an. "Ich will aber nicht immer nur weglaufen oder wenn es hoch kommt Botschaften auf Wände schreiben. Ich will Menschen befreien....kämpfen" Konrad du bist noch jung...war meine Antwort. "Ich bin kein Kind mehr...." Konrad Ende der Diskussion. Ich leite diese Mission und ich entscheide. Markus schaltete sich ein..."Alexander ich weiss nicht. Wenn wir nie was riskieren...werden die Drei einer noch in 1000 Jahren die Weit beherrschen. Wir müssen einfach mehr werden um es jemals mit ihnen aufzunehmen. Schau mal junge Leute die von sich aus nicht geweihte werden wollen. Was kann es wertvolleres geben? Das ist doch das was wir suchen. Alleine wirst du ihnen wenig helfen können" Es arbeitete innerlich in mir. Ich konnte nur zu gut nachvollziehen was die beiden empfanden. Junge Menschen ihrem 'Schicksal zu über lassen? Aber ich trug die Verantwortung. Was wenn wir alle drei erwischt würden?
"Ihr werdet heute Nacht aufbrechen. In deren freien Bergen sagt ihr Bescheid. Sie sollen Verstärkung schicken" Wie abgesprochen schüttelten beide den Kopf. "Ihr wisst das ist Befehlsverweigerung?" Markus grinste...."wenn wir zurück sind kannst du das Juli US ja im Bericht schreiben. Aber nun haben wir zu tun"


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Mi Apr 15, 2015 12:43 pm
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Beitrag Re: 236 | Fan-Fiction!
Neue Zeilen von Kater Karlos neuem Tripod Buch:

Die nächsten Tage waren für uns wie ein Rollentausch. Diesmal waren wir auf der Jagd nach Ungeweihten. Dabei mussten wir den Drahtseilakt hin bekommen , einerseits mehr über die Geflüchteten zu erfahren, andererseits selber nicht die Aufmerksamkeit der Garden zu wecken. Immerhin gelang es uns rauszufinden das es sich um 2 Jungs handelte die sich von der Schule her kannten und die gemeinsam wenige Tage vor der Weihe geflüchtet waren. Viel mehr konnten wir nicht in Erfahrung bringen denn eine gezielte Befragung wäre zu auffällig gewesen. Aber einen Vorteil hatten wir im Gegensatz zu den Gardisten, wir konnten uns gut in sie hinein versetzen. Das grösste Problem war sich was zu essen zu besorgen. Wie von uns erwartet stahlen sie Nahrungsmittel von Bauernhöfen sowie von Geschäften. So legten sie eine Spur aus der wir nur zu folgen brauchten. Ob die Garde wohl auch auf diese Idee kommen würde? Vermutlich...aber einen kleinen Vorsprung hatten wir da diese erstmal andere Jugendliche vor Ort aus fragte. Offenbar vermutete sie eine ganze Widerstandszelle hier in der Gegend. Da wir vor kurzen in näheren Umfeld aktiv gewesen waren lag diese Vorstellung ja auch nah. Das diese Flucht rein zufällig zu selben Zeit stattfand ohne das jemand die beiden ermutigt hatte würde uns keiner glauben. Aber selbst wenn wir die beiden finden würden...würden sie uns glauben? Mit uns mitkommen? Würde wir es mit 5 Leuten zu den weissen Bergen schaffen? Das wir unsere alte Gruppe geteilt hatten hatte ja seinen guten Grund gehabt. Ohne Kappen würden die beiden zudem noch schnell auffallen. Sehr viele würde...würdes

Meine Begeisterung hielt sich daher sehr in Grenzen. Zudem führte uns die Suche in Richtung Norden. Weiter immer weiter weg von den weissen Bergen. Markus und Konrad schienen aber fest entschlossen die beiden zu finden. Ich konnte das ja nachvollziehen. Konrad erkannte sich in ihnen wieder. 2 Heranwachsende die Angst vor der Weihe hatte, die angefangen hatten über die Drei einer nachzudenken. Aber das beide sich meinem Befehl widersetzt hatten belastete mich doch arg. Denn ich trug letztlich als Ältester immer noch die Verantwortung. Wenn wir nun alle gefangen würden? "Wir werden die Suche noch 3 Tage fortsetzen, dann werden wir umdrehen" hatte ich angeordnete aber wie erwartet nur ein Schweigen als Antwort erhalten.


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Di Apr 21, 2015 9:10 pm
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Beitrag Re: 236 | Fan-Fiction!
@Dieter

Ich habe endlich ein wenig Zeit gefunden um in den Buch zu lesen und finde es schon mal gut, die Geschichte wird Super weiter erzählt, allerdings würde ich mir wünschen wenn Du die Umgebung ein wenig ausführlicher beschreiben würdest, damit mit man Weiß wo man gerade ist. Auch der Anfang war noch nicht so überzeugend aber wenn man eine Zeit gelesen hat, macht es richtig Spaß Mir gefällt die Logik und Hingabe mit der Du das Buch schreibst. Ich werde es Auf jeden Fall zu Ende lesen und würde Dir raten das Buch noch mal zu überarbeiten also die Umgebung hinzufügren, wenn, wenn es keine Urheber Rechtsverletzungen gibt könnte ich mir vorstellen das es sich verkaufen lässt, obwohl es gegenwärtig schwieriger geworden ist gute Geschichten zu vermarkten, man muss aber auch den Verlag überzeugen. Ich bin Begeistert und kann Buch nur empfehlen


Sa Mai 16, 2015 11:58 pm
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