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 Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 2 
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Beitrag Re: Historische Nachrichten
Historische Nachrichten vom 7. April 2024 / 2100

Tag 18 nach der Tripod - Invasion

Mein Name ist Kersty Vichot. Mein Mann Dirk hat die Ruhe weg, meine Hände waren gestern klatschnass, weil unsere Feinde, die Dreibeiner und ihre Lakaien, in unserem Haus in Teneriffa herumgestöbert haben. Ich sagte voller Sorge zu Dirk:

,,Deine Nerven möchte ich haben, hast du vergessen, dass die Meister sich in ihrer Stadt auch entmaterialisieren können, fliegen dann umher und dringen in ihren Häusern ein?"

,,Du schwitzt ja Kersty, aber vergiss nicht, die Meister können nur in ihrer Stadt umher fliegen, und merke dir, es ist wie beim Radiosender. Ich habe eine andere Frequenz benutzt, als die, welche die Meister haben, und ich verwende auch noch eine Tarnfrequenz", erklärte Dirk uns alle.

Für die anderen Vichots war das zu hoch. Jedenfalls brach der rote Dreibeiner die Suche ab, blieb aber an Ort und Stelle.
P.S. Nach einer unruhigen Nacht, in der mich Dirk beruhigen wollte, schickte mich meine Schwiegermutter zusammen mit meinen Töchtern und Dirk hinaus in die Natur, und wie sie sagte:

,,Kühle deine Unruhe in der Natur ab, hier ist ein Picknick für euch und kommt vor heute Abend nicht zurück. Dirk, gib Deiner Frau die Schüsslersalze Nr. 2, 5, 7, sie ist total überdreht. Ich setze mich mit Julius vor den Bildschirm und passe auf die Dreibeiner auf."

Recht hat sie ja, wir nahmen uns alle an die Hand, Dirk trug Josephine und ich den Korb mit Maman Vichots Leckerein. Zwischendurch steckte Dirk mir die Schüsslersalze in den Mund, die mich ganz schnell in den Normalzustand versetzten. So schaltete ich nach und nach ab und genoss den Tag mit meiner Familie in der Freien Natur im Jura im Jahr 2100...


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Di Apr 07, 2015 9:35 pm
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Beitrag Re: Historische Nachrichten
Historische Nachrichten vom 8. April 2024 / 2100

Tag 19 nach der Tripod - Invasion

Mein Name ist Kersty Vichot. Heute waren wir den ganzen Tag damit beschäftigt, endgültig unser neues Quartier zu beziehen, oh nein. Natürlich wurde alles auf das Beste, für die Verhältnisse hier, eingerichtet. Ich ging zwischendurch zum Portalraum und schaute nach unseren Feinden. Der Dreibeiner stand immer noch über unserem Haus und es waren keine Gardisten weit und breit zu sehen. Dirk kam zu mir und zog mich liebevoll vom Stuhl hoch und küsste mich. Dann sprach er:

,,Ich kenne diesen Blick Kersty, du hast die Nase voll und willst von hier weg."

Dirk kannte mich inzwischen so gut, dass ich ihm nichts vormachen konnte, und ich antwortete ihm:

,,Du hast recht, ich halte es hier nicht mehr aus. Obwohl ich hier geboren bin, fühle ich mich hier fehl am Platz. Ich gehöre nun einmal in deine / unsere Welt, verdammt, und jetzt hocken dort die Dreibeiner und ein Roter direkt über unserem Haus auf Teneriffa. Wie soll das weiter gehen?"

Mein Mann überlegte einen Moment, dann hatte er mal wieder die passende Idee:

,,Wir machen Urlaub in unserem neuen Südsee Domizil im Jahr 1957 und nehmen die Kinder mit. Natürlich, erzählen wir den Vichots nur vom Urlaub und sonst nichts."

Darauf gingen wir zu ihnen, um es allen mitzuteilen. Meine Eltern waren darüber gar nicht begeistert, und Maman und Jeannie äußerten sich mit folgenden Worten:

,,Typisch Kersty, jetzt will sie Ferien machen, und sie muss einmal wieder ihren Willen durchsetzen. Das Leben scheint ihr hier wohl nicht zu gefallen, und du Dirk unterstützt das auch noch."

Da wurde Dirk etwas ungehalten und sagte:

,,Das Wohlergehen meiner Frau liegt mir am Herzen, und Kersty leidet eben mehr unter der Tripod Invasion als der Rest, und außerdem kann ich den Raum & Zeit Converter so einstellen, dass ich hier nur 5 Minuten weg bin, während bei uns so viel Zeit vergeht wie Kersty benötigt...


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Mi Apr 08, 2015 9:48 pm
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Beitrag Re: Historische Nachrichten
Historische Nachrichten vom 9. April 2024 / 2100 / 1957

Tag 20 nach der Tripod - Invasion

Mein Name ist Kersty Vichot. Heute brachen wir zu unserem Urlaub auf die Südseeinsel ins Jahr 1957 auf. Die Vichots wunderten sich, warum wir diese Zeit und den Ort wählten, ahnten aber nicht, dass es nun unser neues Zuhause ist. Meine Schwiegermutter kümmert sich in unserer Abwesenheit um das Teneriffa Haus. Inzwischen ist der rote Dreibeiner wieder abgezogen. Dirk hat noch zur Sicherheit wegen der Vichots ein Computerprogramm geschrieben, dass man den Raum, wo er den neuen Raum & Zeit Converter aufbaut, nicht von der Vichot Seite aus einsehen kann. So nahmen wir unser Gepäck und die Kinder, verabschiedeten uns von allen, gingen durch das Portal und waren im nächsten Augenblick in der Südsee in unserem neuen Domizil. Damit wir ungestört reden können, tragen wir und Melanie portable und wasserdichte Fernsteuerungen mit einem Gerät, das uns mit einem Vibrations-Signal benachrichtigt, und zwar 10 Sekunden vorher, bevor die im Jura alles mithören können. Du meine Güte, an was mein Mann alles denken musste, aber die Vichots brauchen unsere Gespräche nicht mit anzuhören.

P.S. Ich war froh, als das Portal sich hinter uns schloss, sofort meldeten sich unsere Geräte, dass man uns hört und sieht. Aber gleich darauf war alles ruhig. Ich umarmte meinen Dirk und sagte ihm:

,,Jetzt geht es mir wieder gut. Melanie, dass ist das neue Teneriffa Zuhause, nur deine Oma aus Teneriffa und Julius wissen darüber bescheid."

Melanie war sehr überrascht, und glücklich antwortete sie darauf:

,,Ist das wahr Mammi? Jetzt verstehe ich warum ihr so wenig Zeit für Josephine und mich hattet. Oh, ist das schön hier, viel besser als bei Oma Vichot."

Ich war überrascht von Melanies Bemerkung, sie ähnelte mir im Charakter und war wie ich im Jura unglücklich. Jetzt blühte mein kleines Mädchen richtig auf. Auch Dirk bemerkte die positive Veränderung an seiner Tochter, nur Baby Josephine verstand die ganze Aufregung noch nicht. Wir zogen uns um und gingen dann an den Strand. Er war menschenleer. Jetzt im Sand liegend, erzählten wir unserer Tochter alles, auch welches Jahr wir haben, und dass die Dreibeiner erst in 67 Jahren kommen werden. Sie sprang auf, lief zum Bootssteg, machte einen Freudenschrei und sprang ins Wasser. Es gelang mir gerade noch dieses außergewöhnliche Bild von ihr zu machen. Es war schön, das mit ihr zu erleben, und ich dankte Dirk mit einem langen Kuss....


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Do Apr 09, 2015 10:58 pm
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Beitrag Re: Historische Nachrichten
Historische Nachrichten vom 10. April 2024 / 2100 / 1957

Tag 21 nach der Tripod - Invasion / Tag 1 auf Faanuibay

Mein Name ist Kersty Vichot. Vor 3 Wochen sind die Dreibeiner in unsere Welt gelangt. Jetzt leben wir 67 Jahre in der Vergangenheit in unserer Welt auf der Südseeinsel Faanuibay. Natürlich würde jeder fragen, warum nicht Teneriffa 1957. Ganz einfach, Teneriffa ist zu der Zeit so primitiv, und wir würden unsere Zeitlinie in der Zukunft auf Teneriffa gefährden.

In unserem neuen Bett haben wir himmlisch geschlafen, und die Kinder, besonders Melanie ist wie ausgewechselt. Es war eine gute Idee von Dirk für uns hier etwas Neues zu schaffen. Es gibt hier viel Arbeit und Dirk hat schon die Materialien für den 3.Raum & Zeit Converter hergerichtet.

Wir werden uns gleich aufmachen, um auf den Berg unserer Insel zu steigen. Nach unserem ersten Frühstück marschierten wir zu unserem einstündigen Fußmarsch durch diese tropische Natur, zur einfachen Seilbahn, die hinauf zum Gipfel führte. Oben angekommen, wurden wir für die Mühe belohnt. Auch Baby Josephine gefiel unsere Kletterei, und Melanie wirbelte vor Freude herum. Was für eine grandiose Aussicht, und ich schoss dann dieses Foto. Natürlich blieben wir noch eine ganze Weile hier oben, denn an diesem einmaligen Blick können wir uns nicht satt sehen. Später fuhren wieder hinunter und genossen müde noch den Rest des Tages...


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Fr Apr 10, 2015 11:39 pm
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Beitrag Re: Historische Nachrichten
Historische Nachrichten vom 11. April 2024 / 2100 / 1957

Tag 22 nach der Tripod - Invasion / Tag 2 auf Faanuibay

Mein Name ist Kersty Vichot. Heute fing ein neuer Tag an, und gemeinsam machten wir uns an die Arbeit unser neues Heim herzurichten. Während Baby Josephine im Laufstall spielte, half mir Melanie beim Gestalten des Hauses. Dirk, mein Mann ging voller Elan ans Werk, um den 3. Raum & Zeit Converter aufzubauen. Zwischendurch halfen wir und gegenseitig, wenn es nötig war. Hin und wieder meldeten sich unsere Fernsteuerungen am Handgelenk, und Melanie machte sich den Spaß und sagte:

,,Big Oma Vichot macht Kontrolle."

Dabei lachte sie ganz herzhaft. Wir taten immer so, als wüssten wir von nichts. Hinterher sagte sie zu Dirk:

,,Daddy, auf Dauer nervt das schon, dieses Versteckspiel, wäre es nicht einfacher gewesen, ihnen die Wahrheit zu sagen, ok es hätte ein Donnerwetter gegeben..."

Ich unterbrach meine Tochter und sagte streng:

,,Melanie, dein Vater, hat sich diese Entscheidung nicht einfach gemacht, und ihm gefällt dieser Weg auch nicht."

Dirk arbeitete währenddessen ununterbrochen mit dem Aufbau des Portals, und als er zum Essen kam sagte ich zu ihm:

,,Ich verstehe ja, dass du das Portal schnell aufbauen möchtest, um unabhängig zu sein, aber lass uns doch noch an den Strand gehen zum Baden, und während die Kinder spielen massiere ich deinen verspannten Rücken."

Dirk nickte, ich stand auf setzte mich auf seinen Schoß. Nach einem zärtlichen Kuss sagte er:

,,Du hast mal wieder recht Kersty, ich erledige noch schnell den Rest, und dann geht es ab zum Strand, mein Rücken braucht dringend deine flinken Hände...."


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Sa Apr 11, 2015 10:51 pm
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Beitrag Re: Historische Nachrichten
Historische Nachrichten vom 12. April 2024 / 2100 / 1957

Tag 23 nach der Tripod - Invasion / Tag 3 auf Faanuibay

Mein Name ist Kersty Vichot. Mein Mann Dirk machte sich heute morgen an die Arbeit, um den 3. Raum & Zeit Converter fertig zu stellen, und ich half ihm dabei. Melanie kümmerte sich derweil um ihre kleine Schwester Josephine. Trotz der Routine dauerte es Stunden, um den ersten Probelauf zu starten.
Plötzlich meldete sich Dirks Maman und kam durch das Portal zu uns, Julius ihr Mann blieb vor dem Bildschirm im Jura im Jahr 2100 sitzen und überwachte alles. Sie erzählte uns, dass die Vichots uns alle vermissen würden. Darauf sagte Melanie frech mit Josephine im Arm:

,,Ich nicht, ich bin glücklich hier und Mammi und Daddi auch."

Bevor ich Melanie ermahnen konnte, lachte meine Schwiegermutter und sagte:

,,Deine Tochter ist aus dem gleichen Holz geschnitzt wie du, sie spricht aus was sie denkt. Übrigens sind schon wieder Schwarze Garden bei unserem Haus auf Teneriffa aufgetaucht und haben die geweihten Nachbarn gefragt, wo wir alle sind. Aber keiner wusste eine Antwort darauf. Dirk wäre es nicht besser, unser Auto hierher zu holen. Ich sehe, du baust das 3. Portal gerade auf."

Dirk überlegte, und sagte:

,,Du hast recht, nur fallen wir hier mit so einem Auto auf, und das Material reicht nicht aus, um den Durchmesser des Raum & Zeit Converters zu vergrößern."

Während wir weiter das Portal testeten, zeigte Melanie ihrer Oma den Strand und Baby Josephine blieb mal wieder im Laufstall. Melanie hängt an ihrer Oma von Teneriffa mehr als an ihrer aus dem Jura. Glücklich fotografierte sie Dirks Maman, wie sie auf einer Palme am Strand liegt, natürlich mit einem normalen Foto Apparat...


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So Apr 12, 2015 11:01 pm
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Beitrag Re: Historische Nachrichten
Historische Nachrichten vom 13. April 2024 / 2100 / 1957

Tag 24 nach der Tripod - Invasion / Tag 4 auf Faanuibay

Mein Name ist Kersty Vichot. Gestern Abend kehrte meine Schwiegermutter ins Jahr 2100 zurück.
Heute besuchte uns Julius und half Dirk den 3. Raum & Zeit Converter fertig zu stellen. Ich richtete weiter mit meiner Tochter Melanie unser gemeinsames Haus ein. Beim gemeinsamen Mittagessen kamen wir ins Gespräch, wie es nun weiter gehen soll. Julius schlug vor, den Vichots die Wahrheit zu sagen. Ich sagte darauf zu Julius:

,,Das Vertrauen der ganzen Familie ist dann zerstört, wie soll ich das ihnen bloß erklären."

,,Aber Kind, glaubst du wirklich, dass die Vichots so nachtragend sind. Wenn ihr nicht gewesen wärt, würden wir alle nicht mehr existieren. Auf unserer Welt würden jetzt nur noch Meister leben und ein paar Menschen im Glaszoo vor sich hin vegetieren", versuchte Julius mir zu erklären.

Ich winkte ab und antwortete ihm:

,,Was glaubst du wohl, wie Maman Vichot stinke sauer war, als ich heimlich Dirk in Las Vegas geheiratet habe, nur weil ich Henry nicht unverheiratet gegenüber stehen wollte. Das war eine lange Zeit bis zwischen uns ein richtiges Vertrauen wieder entstand. Dieses hier ist viel, viel Schlimmer, denn sie haben für uns alles umgebaut im Vichothaus, nein, nein."

Julius überlegte kurz, und dann sprach er weiter:

,,Was ist, wenn die Vichots euch hier besuchen wollen, die bekommen schnell spitz, dass die ganzen Möbel vom Teneriffa-Haus und meiner Finka hier stehen."

Jetzt meldete sich mein Mann Dirk zu Wort und sprach:

,,Du hast ja recht Julius, ich bin innerlich ausgebrannt und brauche meine Ruhe, und hier mit meiner wunderschönen Frau Kersty und meinen Töchtern finde ich sie. Sowie ihr Lust habt kommt ihr beide hier her, denn in wenigen Tagen ist alles komplett fertig."

Am Ende des Tages schickten wir Julius zum ersten Mal durch unser fertiges Portal von 1957 nach 2100....


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Mo Apr 13, 2015 11:25 pm
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Beitrag Re: Historische Nachrichten
Historische Nachrichten vom 14. April 2024 / 2100 / 1957

Tag 25 nach der Tripod - Invasion / Tag 5 auf Faanuibay

Mein Name ist Kersty Vichot. Heute Morgen beim Frühstück fiel mir ein, dass wir unsere Freunde Heiko und Catschari auf El Hierro total vergessen haben, als wir von Teneriffa zum Jura geflohen waren. Dirk sagte liebevoll zu mir:
,,Kersty, du hast recht, an die beiden habe ich auch nicht mehr gedacht, aber wie haben jetzt wieder einen voll funktionsfähigen 3. Raum & Zeit Converter. Laß uns gleich nachschauen."

Während wir beide uns nun vor den Bildschirm des Portals setzten, räumte Melanie den Tisch ab und kümmerte sich um Josephine.
Wir stellten auf den 14. April 2024 in Heikos Haus auf El Hierro ein. Wir fanden sie aber nicht, denn dort alles verwüstet. Dann spulten wir die Zeit zurück und sahen, wie die beiden durch ihr Portal zu Catscharis Familie in den Regenwald flüchteten. Die Schwarzen Garden waren so sehr erzürnt, weil sie ihnen im letzten Moment entkommen sind, dass sie darauf das Portal zerstörten.
Leider wurde Heiko von Catscharis Stamm getötet und sie davon gejagt, worauf sie sich das Leben nahm. Ich brach in Tränen aus und Dirk suchte den Augenblick, wo die beiden nach der Flucht von El Hierro im Regenwald auftauchten. Sofort öffnete er das Portal, und sie kamen zu uns.
Ich fiel einer nach dem anderen mit meinen total verheulten Augen in die Arme.

Beide verstanden erst einmal überhaupt nichts. Dirk ergriff dann das Wort:

,,Hallo Catschari, hallo Heiko ihr befindet euch nicht auf Teneriffa im Jahr 2024, sondern auf der Südsseeinsel Faanuibay im Jahr 1957. Bevor ich weiter spreche, schaut mal..."

Dirk zeigte ihnen die Aufzeichnung von der Zerstörung ihres Portals und der Verwüstung ihres Heims durch die Schwarzen Garden. Anschließend Heikos Tod durch Catscharis Stamm und ihr Selbstmord. Beide waren so wohl durch das eine, wie auch das andere total geschockt.
Jetzt brach auch Catschari in Tränen aus und weinte bitterlich. Sie ließ sich kaum beruhigen und stammelte:

,,Das ist ja furchtbar, wir sind beide tot und doch leben wir, und unser Heim ist zerstört..."

Nachdem Heiko sich etwas gefangen hatte fragte er:

,,Ich verstehe das alles nicht, ihr seid hier in einer anderen Zeit und Insel, und was sind das für riesige Metallmonster mit ihren drei Beinen, die aus dem Weltraum auf unserer Erde eingefallen sind, und den Menschen dieses Metallgeflecht auf die nackte Schädeldecke implantieren?"

Bevor Dirk antworten konnte, kam ich ihm zu vor und sagte:

,,Das sind Dreibeiner oder auch Tripods genannt, und vor denen und der Weihe = Kappe bin ich geflohen damals im Jahr 2090 in meiner Realität. Durch das Portal bin ich dann 2014 bei Dirk gelandet. Wir haben die Dreibeiner zusammen mit den Freien Menschen in meiner Realität besiegt. Das konnte ich euch leider vorher nie erzählen. Dirks Maman ist mit Julius dem ehemaligen Anführer jetzt verheiratet."

Für Catschari und Heiko war das der nächste Schock, den sie nun verdauen mussten....


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Di Apr 14, 2015 1:58 pm
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Beitrag Re: Historische Nachrichten
Historische Nachrichten vom 15. April 2024 / 2100 / 1957

Tag 26 nach der Tripod - Invasion / Tag 6 auf Faanuibay

Mein Name ist Kersty Vichot. Heiko und Catschari haben bei uns Quartier bezogen. Am restlichen Tag haben wir uns über alles Geschehene unterhalten und auch darüber, wie es nun weiter geht. Heute morgen sagte meine beste Freundin Catschari zu uns:

,,Gestern kamen wir nicht mehr dazu euch mitzuteilen, dass ich im 4. Monat schwanger bin. Wir möchten uns noch bedanken, dass ihr uns gerettet habt. Als ich gestern auf dem Bildschirm unseren Tod gesehen habe, verstand ich endlich den Sinn eurer Zeitmaschine, denn ich bin über mein eigenes Grab gelaufen."

Mein Mann Dirk meldete sich zu Wort und stellte folgende Frage an unsere Gäste:

,,Wir haben euch nun über alles berichtet. Es gibt daher 2 Möglichkeiten, entweder ihr bleibt hier bei uns und baut euch auf Faanuibay ein neues Zuhause auf, oder auf EL Hierro in dieser Zeit im Jahr 1957!"

Beide überlegten einen Moment, dann sagte Heiko:

,,Wir möchten hier bei euch bleiben, denn was hat das für einen Sinn, auf El Hierro noch einmal ganz neu anzufangen. Dirk, vielleicht können wir noch etwas von unseren Habseligkeiten dort retten?"

Dirk überlegte kurz, und bat Heiko, zum neuen Portalraum mit zu gehen. Währenddessen zeigte ich Catschari etwas von der Südsseeinsel und Melanie musste leider auf Josephine aufpassen.
Dirk schaute mit Heiko auf den Bildschirm des Raum & Zeit Converters nach EL Hierro und beide überlegten nun, was zu tun sei. Dann hatte Dirk die zündende Idee, Heikos Portal zum Regenwald zu öffnen, kurz nach ihren Erscheinen hier. Gesagt getan, und ein paar Sekunden später als Heiko und Catschari sicher auf Faanuibay waren, öffnete Dirk Heikos Portal auf El Hierro, denn Heiko hatte nämlich bei ihrer gemeinsamen Flucht das Portal direkt vor der Nase der Schwarzen Garden geschlossen. Dirk provozierte die Garden mit seiner Stimme von hier und schickte sie hinters Portal im Regenwald und rief ihnen zu:

,,Ihr Feiglinge, kommt doch und sucht uns hier, aber ihr traut euch nicht durch den Ring zu gehen, ha, ha, ha."

Die Schwarzen Garden fielen vor Wut auf den Trick herein und alle rannten durchs Portal und waren augenblicklich im Regenwald gefangen. Dirk schloss darauf das Portal, und weil sie dort so einen Lärm produzierten, wurden sie darauf von Catscharis Stamm entdeckt und sofort getötet. Somit war das eine Problem vom Tisch, und wir hatten nun Zeit, das Heim von Heiko zu evakuieren....


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Mi Apr 15, 2015 4:17 pm
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Beitrag Re: Historische Nachrichten
Historische Nachrichten vom 16. April 2024 / 2100 / 1957

Tag 27 nach der Tripod - Invasion / Tag 7 auf Faanuibay

Mein Name ist Kersty Vichot. Gestern haben wir einen kleinen Sieg über die Lakaien der Tripods davon getragen, obwohl das eher der Verdienst von Catscharis Stamm war, der sich damit die Hände schmutzig ( blutig ) gemacht hatte.
Heute begannen wir mit der Evakuierung der Habseligkeiten von Heiko und Catscharis ehemaligem Heim. Leider hatten wir nur gut 24 Stunden Zeit, bevor neue Schwarze Garden und ein roter Dreibeiner nachschaute, was wohl mit ihren anderen Kollegen passiert ist.
So blieb ich mit geöffnetem Portal auf Faanuibay, und währenddessen passte Melanie auf Baby Josephine auf.
Dirk, Heiko und Catschari waren wenige Sekunden, nachdem die Garden durch Heikos Portal im Regenwald in die Falle getappt waren, auf El Hierro erschienen. Da die Zeit sehr knapp bemessen war, schickte ich Melanie, um den Dreien zu helfen und vor allen Dingen Catschari. Als erstes demontierte Dirk mit Heiko das Portal in seinem Haus. Catschari packte die Haushaltsutensilien und Kleidung zusammen, und Melanie reichte sie mir durchs Portal. Als Heikos Portal zerlegt und hier in Sicherheit war, machten sich die beiden an die Arbeit, die Photovoltaik- und Windanlage abzubauen ebenso die Solarwarmwasseranlage. Catschari bereitete zum letzen Mal für alle ein Essen auf El Hierro zu. Auch der Platz im Portalraum wurde langsam knapp, aber ich durfte meinen Platz nicht verlassen, um die Gegenstände wo anders zu deportieren. Zwischendurch kamen Dirk und Heiko durchs Portal zurück und brachten alles in die große Garage. Gut, dass wir so viel Platz haben. Inzwischen war es nach Mitternacht geworden und sämtliche Möbel standen hier. Wir kämpften schon alle mit der Müdigkeit, aber jetzt mussten noch die Fenster und Türen und alles was nicht niet- und nagelfest war, abmontiert werden. Mehr ging nun wirklich nicht mehr, ach ja, die Pflanzen und die Tiere durften auch nicht vergessen werden, auf dass die Arche Noah Faanuibay voll ist. Als es in El Hierro schon dämmerte, waren wir fix und fertig und fielen alle todmüde ins Bett.....


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Do Apr 16, 2015 9:42 pm
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Historische Nachrichten vom 17. April 2024 / 2100 / 1957

Tag 28 nach der Tripod - Invasion / Tag 8 auf Faanuibay

Mein Name ist Kersty Vichot. Baby Josephine weckte uns unsanft auf, denn sie sah Dirks Maman und Julius in der Tür stehen. Ich fühlte mich von gestern wie gerädert, und meinem Mann Dirk ging es auch nicht besser. Das änderte sich schlagartig, als die beiden uns erzählten, dass die Vichots die Gespräche von Heiko und Catschari mitbekommen hatten, als sie darüber sprachen, dass sie mit uns hier etwas Neues aufbauen wollten, und wir Kerstys Familie im Unklaren gelassen hätten. Dirks Maman erzählte:

,,Kersty, als deine Mutter das gehört hatte, da war auf dem Vichot-Hof der Teufel los. Sie ging darauf sofort zu ihrem Mann, leider waren auch noch Jeannie und Kieran anwesend, und Lucy und Kurt kamen von dem fürchterlichen Krach sofort angelaufen."

Dann sagte sie:

,,Was zu viel ist, ist zu viel Kersty, Dirk es reicht, und ihr beiden habt das bestimmt gewusst?"

,,Wir konnten unmöglich nein sagen, das hätte sie uns so wie so nicht geglaubt. Darauf bat sie uns, wir sollten nun zu euch gehen, und unsere Sachen würden sie, so sagte sie wörtlich: Sobald unser neues Heim von den Möbeln von Heiko und Catschari ,,befreit" sind, herüberschicken", erklärte bestürzt meine Schwiegermutter.
Natürlich tat das unseren Flüchtlingen leid, aber Dirk winkte ab, und sagte:

,,Nicht eure Schuld, es war nur eine Frage der Zeit, bis sie dahinter kommen."

Melanie ganz bestürzt, fragte ihre Oma:

,,Sind Oma und Opa Vichot sehr wütend?"

Ja Melanie, wie deine Mutter schon vermutet hatte, haben die Vichots jetzt mit uns gebrochen, und die nächste Zeit können wir mit ihnen nicht rechnen."

Nach dem Schrecken machte mein Schwiegervater ganz still das Frühstück. Jetzt saßen wir zu acht am Tisch, und der Schrecken saß uns förmlich in den Gliedern. Dann sagte Julius:

,,Kinder wir haben eine Menge Arbeit, die werden sich schon wieder beruhigen. Ich habe Stephen Vichot, kurz vor unserem Fortgehen, alles erklärt, wieso ihr das gemacht habt.
Er fand die Geheimnistuerei nicht sehr schön, aber er sagte dann doch, dass seine Frau diese Enttäuschung erst einmal verkraften müsse, und das dauert."

So machten wir uns an die Arbeit, um hier Ordnung zu schaffen, und für Heiko und Catschari ein neues zu Hause in der Nähe zu suchen...


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Sa Apr 18, 2015 12:34 am
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Historische Nachrichten vom 18. April 2024 / 2100 / 1957

Tag 29 nach der Tripod - Invasion / Tag 9 auf Faanuibay

Mein Name ist Kersty Vichot. Jetzt, da meine Eltern im Jura die Wahrheit wussten, war ich auf der einen Seite froh, aber auf der anderen fühlten mein Mann Dirk und ich uns mies. Natürlich lenkte uns die Arbeit ab, denn wir suchten für Catschari und Heiko ein neues Heim. Leider gab es nichts Gescheites im nahen Umfeld. So blieb uns nichts anderes übrig, ihnen auf unserem riesigen Grundstück einen schönen Platz zur Verfügung zu stellen. So trommelte Dirk seine ehemaligen Bauarbeiter zusammen, und sie begannen heute für die beiden ein kleines Haus zu errichten. Natürlich half Heiko, Dirk und Julius tatkräftig mit. Wir Frauen schafften hier Ordnung und räumten alles von den beiden auf und brachten die Tiere draußen in der Nähe von ihrem neu errichteten Domizil unter. Kaum war alles aufgeräumt, öffnete sich bei uns an unserem neuen Raum & Zeit Converter das Portal. Jeannie, Kieran, Lucy und Kurt brachten unsere restlichen Sachen. Es war keine gut Stimmung vorhanden. Melanie war die erste, die ein Gespräch suchte. Aber vor allem meine Schwester Jeannie blockte ab, aber dann sagte sie doch:

,,Lasst uns hier darüber sprechen."

So setzten wir uns, und Melanie holte unsere Männer. Dann ging die große Diskussion los, als wir alle vollzählig waren. Jeannie ergriff sehr ärgerlich zu erst das Wort:

,,Ich bin immer noch sprachlos. Kersty hast du und Dirk den Verstand verloren, denn wir bauten alles für euch um, damit ihr ein Heim auf dem Vichothof hattet, und ihr errichtet euch hier etwas völlig Neues ein und sagt es uns nicht, mit keinem einzigen Wort? Wessen bescheuerte Idee war es? Es ist auch egal. Ihr beiden habt meiner Mutter und Vater das Herz gebrochen."

Jetzt ergriff Dirk das Wort und sprach:

,,Ich war es und trage die volle Verantwortung, wenn, dann sollt ihr alle auf mich böse sein, nicht auf Kersty und die anderen."

Unsere Gäste waren im ersten Moment geschockt, dann sagte Kieran:

,,Du, Dirk, ich glaube es nicht, wir haben angenommen, dass Kersty dahinter steckt..."

Mein Mann antwortete darauf:

,,Ich konnte und wollte auf einmal nicht mehr, nicht dass ich das, was ihr für uns vollbracht habt nicht zu schätzen weiß, aber ich wollte etwas Neues, Eigenes aufbauen. Den Vichot-Hof und ihre Bewohner liebe ich über alles, aber ich kam mir wie ein Flüchtling vor, und als ich sah, dass meine Welt verloren war, wollte ich weg von allem wo es Dreibeiner gab und gibt und nahm diese Zeit im Jahr 1957. Hier weiß ich, dass die Dreibeiner erst in 67 Jahren kommen. Dann sind Kersty und ich nicht mehr am Leben und Melanie und Josephine wahrscheinlich auch nicht mehr."

Als Jeannie, Kieran, Lucy und Kurt das hörten, waren sie sprachlos. Ich glaube, das hat sie nachdenklich gemacht, jedenfalls hellte die Stimmung auf, und Jeannie versprach, mit unseren Eltern darüber zu reden, aber versprechen könne sie gar nichts...


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Sa Apr 18, 2015 11:58 pm
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Tag 30 nach der Tripod - Invasion / Tag 10 auf Faanuibay

Mein Name ist Kersty Vichot. Heute Morgen kam Ozymandias durch das Portal. Wie freuten wir uns, ihn zu sehen, und somit frühstückte er gleich mit uns. Natürlich war ihm zu Ohren gekommen, dass wir uns in diese Zeit 1957 verzogen haben, wie er sich so auszudrücken pflegte. Ich stellte ihm nun Catschari und Heiko vor. Jetzt erzählten wir ihm, was bis jetzt alles passiert war, und warum wir hier sind. Nachdem er alles erfahren hatte sprach er:

,,Ja ich kann euch gut verstehen, und ich bin mit den Menschen in eurer Realität auch fertig, und wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich auch gerne hier bleiben und mich zur Ruhe setzen."

Klar waren wir einverstanden, nur werden die Dreibeiner in 67 Jahren hier auch auftauchen. Bis dahin haben wir das Problem weit von uns geschoben.

Jetzt meldete sich meine Tochter Melanie zu Wort:

,,Klar, dann sind Oma und Opa, Mammi und Daddi im Jenseits gelandet, und meine Kinder und Enkelkinder dürfen sich mit den Tripods herumschlagen."

Natürlich hatte unsere Tochter Recht. Einerseits brauchen die Menschen eine Kappe auf dem Kopf, um sich nicht zu bekriegen, aber andererseits übertreiben die Tripods ja maßlos.

Melanie sagte darauf zu uns:

,,Sorry, aber das musste mal gesagt sein. Ich habe ja in der neuen Schule im Jura erfahren, dass, so wie die Dreibeiner vernichtet waren, die Länder angefangen haben sich wieder zu bekriegen, genau wie in unserer Welt. Ich verstehe nun auch warum Daddy keine Lust mehr hat und nur noch in Ruhe mit uns leben will."

Dirk nahm sein großes Mädchen auf den Arm und schmuste mit ihr. Plötzlich löste sich Melanie aus der Umarmung und sprach:

,,Mir ist eine Idee gekommen. Es gibt einen Weg, die Menschen geweiht zu lassen und doch die Dreibeiner zu besiegen. Daddy konstruiere doch ein Gerät, womit du die großen dreibeinigen Metallmonster einschrumpfst, verkleinerst, sagen wir auf die Größe von einem halben Meter. Du kannst diese Waffe vom Portalraum abfeuern. Den Meistern schickst du dann die Bedingung der totalen Kapitulation."

Wir alle waren platt, als unsere Tochter Melanie diese Idee von sich gab. Dirk, mein Mann sagte darauf:

,,Eine gute Idee, und jetzt muss ich nur noch eine solche Waffe konstruieren..."

Während Dirk in den Portalraum zum Erfinden ging, begaben sich die Männer einschließlich Ozymandias zum Bauplatz von Heiko und Catschari...


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So Apr 19, 2015 11:04 pm
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Ich bin auf dem Weg in die goldene Stadt
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Beitrag Re: Historische Nachrichten
Historische Nachrichten vom 20. April 2024 / 2100 / 1957

Tag 31 nach der Tripod - Invasion / Tag 11 auf Faanuibay

Mein Name ist Kersty Vichot. Der Bau von Heiko und Catscharis neuem Heim geht schnell voran, denn mein Dirk hat alle Bauarbeiter wieder genommen. Auch helfen Heiko, Julius und Ozymandias mit. Nur Dirk grübelt an einer neuen Waffe, um die Dreibeiner einzuschrumpfen. Weil er nicht voran kam, rief er mich zu sich und wir beide gingen Hand in Hand am Strand spazieren, er seufzte und sagte:

,,Das ist gar nicht so einfach Kersty, ich habe nicht die geringste Idee."

Darauf fragte ich:

,,Kannst du nicht die Portaltechnologie verwenden? Du hast doch bei dem Firestar-Orb in der Mitte einen Bergkristall eingesetzt und dann einen roten Laser darauf abgefeuert. Das ist doch Plejadentechnologie, die du verwendest, und der Raum & Zeit Converter besteht aus der gleichen Technologie. Auf einmal ging mir ein Licht auf, und ich verstand die außerirdische Technologie, die den Tripods um Längen voraus ist. Deshalb waren sie beim Teneriffa-Haus verwirrt, weil überall diese Technologie vorhanden ist. Dirk bist du einer von den Plejaden...?"

Dirk schaute mir in meine besorgten Augen, aber er wich meiner Frage aus. Ich ließ nicht locker und fragte:

,,Dirk ich muss es wissen, bitte. Was ist mit dem Firestar-Orb, der Laser war permanent auf den Bergkristall gerichtet."

Da mein Mann zu mir immer ehrlich war, antwortete er:

,,Es stimmt Kersty was du vermutest, und der Firestar-Orb sendet ein Notsignal, wenn der rote Laser eingeschaltet ist. Ich habe um Hilfe gerufen."

Mir war als hätte man mir die Beine weggerissen, war alles auf einer Lüge aufgebaut?
Mein Dirk kommt von den Sternen wie der Feind!

Sofort fragte ich ihn:

,,Warum hast du nie etwas gesagt?"

Da merkte ich, wie mir auf einmal die Tränen übers Gesicht liefen und Dirk nahm mich in die Arme und tröste mich. Das tat mir gut und ich ließ es geschehen, denn ich hatte kein bisschen Angst vor ihm.
Er erklärte mir, dass das ganze Universum voll ist von verschiedenen Spezies, und dass die Plejadier den Menschen fast gleich sind, aber nur technologisch und geistig weiter entwickelt. Sie werden auf ihrem Planeten zwischen 500 und 1000 Jahre alt.

Nun hatte ich aber was zu verdauen, und natürlich wird zwischen uns alles beim alten bleiben, das heißt, ich bleibe weiter seine Frau und liebe auch weiter unsere gemeinsamen Kinder....


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Mo Apr 20, 2015 10:23 pm
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Beitrag Re: Historische Nachrichten
Historische Nachrichten vom 21. April 2024 / 2100 / 1957

Tag 32 nach der Tripod - Invasion / Tag 12 auf Faanuibay

Mein Name ist Kersty Vichot. Dirks Geständnis, dass er ein Außerirdischer sei, und wie seine Mutter von den Plejaden stammt, ließen mich die ganze Nacht nicht richtig zur Ruhe kommen. Gegen Morgen wollte ich mehr darüber wissen und fragte ihn noch im Bett:

,,Was ist mit unseren Kindern, wachsen ihnen Antennen, wenn sie groß sind?"

Dirk nahm mich liebevoll in die Arme und sprach:

,,Kersty, du siehst zu viele Science fiction Filme. Schau, wir sind Menschen wie ihr, nur weiter entwickelt, der einzige Unterschied ist, dass wir von den Plejaden stammen ca. 415 Lichtjahre von der Erde entfernt. Du stammst aus einer anderen Realität, das ist fast das gleiche. Du bist auch nicht eine Original-Bewohnerin von diesem Planeten, also auch eine Art Außerirdische. Wir haben nur eine Religion und glauben auch an Gott wie die meisten Menschen hier. Bei uns gibt es weder Kriege, noch Geld, auch keine Armut, noch Reichtum."

Ich staunte, als ich das hörte und fragte gleich weiter:

,,Warum sind wir mit dem Raum & Zeit Converter nicht zu deinem Planeten geflohen, und warum helfen die Plejadier den Erdbewohnern nicht, die Tripods zu bekämpfen?"

Dirk antwortete:

,,Mit dem Portal kann ich die Plejaden nicht erreichen, und du und die Kinder und Julius können auf Dauer dort nicht leben und ich und Maman auch nicht mehr. Dort herrscht eine andere Schwingung. Die Pyramidensysteme haben eine Atmosphäre geschaffen, damit ich mich ein wenig heimisch fühlen konnte. Warum meine Leute nicht eingegriffen haben, ist ganz einfach: Es ist das universelle Gesetz von Ursache und Wirkung. Viele positive Bewohner anderer Welten haben den Regierungen dieser Welt ihre Hilfe nach dem 2. Weltkrieg angeboten. Aber diese wollten nur unsere Waffen und sonst gar nichts. Danach haben sie einen Pakt mit den Negativen Bewohnern anderer Welten geschlossen und dafür einen sehr hohen Preis bezahlt. Nun ja, dann sind noch die Dreibeiner dazu gekommen."

Ich war total geplättet, als ich das hörte und daraufhin standen wir auf. Nein Dirk, ist immer noch der gleiche, und nun verstehe ich ihn vollkommen.
Als die anderen wieder auf der Baustelle waren, sprach ich meine Schwiegermutter auf das was mir Dirk erzählt hatte an. Vorher bat ich Catschari mit Melanie zum Strand zu gehen.
Sie kam gleich zur Sache und sprach:

,,Ja Kersty, jetzt weißt du alles. Ich bin mir nun nicht sicher, ob ich Julius auch die Wahrheit erzählen soll. Jedenfalls können wir mit Hilfe von unserem Planeten nicht rechnen, weil wir damals beschlossen haben, auf der Erde zu bleiben. Das war unser freier Wille, und wir haben uns inzwischen physisch hier angepasst....."


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Di Apr 21, 2015 4:07 pm
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