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 Kerstys Tagebuch 
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Ich bin auf dem Weg in die goldene Stadt
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Beitrag Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 2. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war wieder ein aufregender Tag, unsere Mauer wurde fertiggestellt, und meine französischen
Nachbarn staunten mal wieder, obwohl der Herr Franzose selbst noch an seiner Mauer am Werkeln war. Es ist gut, selbst noch ein paar Worte in meiner Muttersprache mit ihnen zu sprechen. Mein Spanisch-Unterricht macht weiter Fortschritte, Dirks Maman ist eine gute Lehrerin. Nächsten Monat beginnt die Fahrschule, ich bin schon ganz aufgeregt deswegen. Heute wurde unser Ferienhund Paulchen von seinen Besitzern abgeholt, die gerade ihre 5 wöchige verspätete Hochzeitsreise beendet hatten. Ach ich habe seit gut 2 Wochen nichts von meiner Familie im Jura gehört, obwohl Dirk sagt, dass wir das Portal zu ihnen jeder Zeit öffnen können.


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Di Mär 03, 2015 4:50 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 3. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Einer neuer Tag hat begonnen, und ich bin immer noch sehr glücklich, hier zu sein auf Teneriffa. Dirk und Maman verwöhnen mich weiterhin. Heute hat mein Schatz Besorgungen gemacht und Maman hat mir gezeigt, wie man Kokoskekse backt. Ich war ganz stolz, dass es mir gelungen ist. Auf meinem Wunsch hin, wurde der Raum & Zeit Converter eingeschaltet, und ich schaute gleich auf den Bildschirm, was meine Familie fern der Heimat so treibt. Sie saßen gemütlich am Tisch und genossen ihr Mittagessen. Da Dirk mir alles gezeigt hatte, spulte ich die Zeit einwenig vor, um zu sehen ob jemand kommt. Als sie fertig waren, öffnete ich das Portal. So kam einer nach dem anderen hier her, und wir tauschten die Neuigkeiten aus, die hier und dort in der Zwischenzeit geschehen waren.


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Mi Mär 04, 2015 1:30 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 4. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war Frühjahrsputz angesagt, und ich half meiner neuen Familie natürlich. Dabei hörte ich meine Lieblingsmusik: ADIEMUS Songs of Sanctuary und sang vorne auf der Terrasse, dass die Leute schon stehen blieben. Auch tanzte ich während ich am Putzen war. Das Gute hier ist, dass wir erst um 8.30 Uhr aufstehen, und nicht wie bei uns im Jura je nach Jahreszeit zwischen 4 und 6 Uhr früh aufgestanden wird. Mittags waren wir erst einmal fertig, und ich beschloss mit Dirk nach dem Mittagessen im Meer zu baden, denn es war so warm, und ich war total verschwitzt. Maman hielt das für keine gute Idee, weil wir eisigen Ostwind hatten, aber da kam meine Bockigkeit wieder zum Vorschein. Dirk sagte dazu, wenn sie umbedingt will und sich einen Schnupfen holt, muss sie halt die Erfahrung machen. Jedenfalls war ich mit Dirk im 18 Grad kalten Wasser baden und wir ahlten uns danach wie die Eidechsen an einer windgeschützten Stelle in der Sonne. Nur zu Hause musste ich tatsächlich unter die heiße Solardusche, weil ich fror.


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Do Mär 05, 2015 1:29 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 5. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute ist wieder viel passiert, zuerst habe ich, als ich die Fernsehzeitung holte, meine englischen Bekannten gleich vorne bei uns begrüßt. Jeden Donnerstag ist hier kleiner Flohmarkt, sie stehen dort und verkaufen ihre Sachen. Dann bin ich mit dem Fahrrad von Dirks verstorbener Frau, ins Dorf zum Inder geradelt, um Kokosprodukte zu kaufen.es Das Klappfahrad, in dem Dirk 5 Gänge eingebaut hat, kann ich nun als mein Eigentum betrachten. In der Zwischenzeit hat Dirk für einen Kunden von der Nachbarinsel einen Raum Converter gebaut. Jedenfalls spült der Auftrag wieder Geld in die Kasse. Der Herr Franzose, unser Nachbar ein paar Häuser weiter, ist immer noch mit seiner Mauer beschäftigt. Ich war frech und fragte ihn, ob er daraus eine Uhr machen möchte. Für ihn ist nur Arbeit Arbeit Arbeit. Wenn der einmal gestorben ist, kommt seine Asche in eine Sanduhr, die sich dann alle paar Minuten umdreht.


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Fr Mär 06, 2015 1:11 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 6. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war ein trauriger Tag, denn heute Morgen rief das Frauchen des Ferienhundes Paul bei uns an. Unsere Bekannte vom Flohmarkt, der im Nachbarort immer am Wochenende stattfindet, ist im Krankenhaus an Krebs gestorben. Ich kannte sie, seit ich auf Teneriffa angekommen bin, sehr gut. Um mich abzulenken habe ich die Gartenpforte gestrichen, leider kam mir wieder das Ereignis in den Sinn, dass letztes Jahr in meiner Realität das Lager der Freien Menschen am See am 18. November 2090 in den frühen Morgenstunden angegriffen wurde und dabei alle ums Leben kamen. Später taucht dann Will und Beanpole mit zwei Circuskindern auf und sehen das Desaster. Wir hätten das schon längst rückgängig gemacht, und Julius, Henry und die anderen gewarnt, aber vorher werde ich am 16. July 2015, einen Tag nach meinem 18. Geburtstag, Dirk heiraten, dann auf Hochzeitsreise gehen, und danach wird die Rettung der Freien Menschen in Angriff genommen. Leider weiß auch meine Familie Vichot nichts von meiner heimlichen Hochzeit noch von dem Tod der Freien Menschen. Dirk und seine Maman finden meine Entscheidung gar nicht lustig, stehen aber hinter mir. Wie soll das auch einer Verstehen, denn als Henry mit Beanpole und Will uns verließ, ging es mir vor Liebeskummer monatelang so schlecht. Die bevorstehende Weihe, und meine Flucht gaben mir den Rest. Jetzt bin ich mit Dirk hier glücklich und möchte Henry nur verheiratet gegenüber stehen.


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Sa Mär 07, 2015 12:25 am
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 7. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war wieder ein aufregender Tag. Bei Dirk ist immer Aktion, während bei meiner ehemaligen Familie nur etwas los war, als die drei Jungs uns besuchten, und alle paar Tage Jeannies Ex Verlobter Daniel aufkreuzte. Hier war Kalima und plötzlich 28 Grad warm und man konnte weder das Meer noch die Berge sehen. Dann ging es auf Großeneinkauf, u.a. auf den Bauernmarkt, wo unsere kanarischen Freunde mit den vier erwachsenen Töchtern ihren Stand haben. Anschließend nach Lidl und Mercadona, zwei riesige Supermärkte. Ich freue mich jede Woche auf dieses Ereignis. Am Nachmittag besuchte uns Paulchens Frauchen, und wie neugierig ich nun einmal war, wollte ich endlich wissen, wohin ihre verspätete Hochzeitsreise gegangen war. Nach Thailand verkündete sie stolz. Dann erfuhren wir, dass dort die Luftfeuchtigkeit bei 95% liegt und wenn man sich nur ein wenig bewegt, klatschnass geschwitzt ist. Nein danke, habe ich darauf zu Dirk gesagt, da geht unsere Hochzeitsreise nicht hin. Aber das war noch nicht alles was, wir erfuhren, nein, die beiden gingen zu einem Fitniss-Guru. Dieser wickelt die Leute in Folie und zieht ihnen noch etwas Warmes an, damit sie 3,5 Stunden in ihrem eigenen Schweiß-Saft schmoren und das jeden Tag. Ebenso werden sie mit einer Bürste abgeschrubbt bis ihre Haut krebsrot ist und dann unter die heiße Dusche gesteckt. Auch ein mörderisches Gymnastikprogramm im geschlossenen Raum ohne Klimaanlage bei 45 Grad und Sonneneinstrahlung muss dort auch noch absolviert werden. Wenn das Dirk für uns gebucht hätte, wäre danach die Scheidung fällig gewesen. Das ist doch keine Hochzeitsreise !!! :cry:


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So Mär 08, 2015 1:13 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 8. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch

Mich hat es erwischt, und ich liege mit einer Erkältung im Bett.Diese Situation behagt mir gar nicht. Dirk schlug vor, mit dem Raum & Zeit Converter in die Vergangenheit nach Hildesheim in die Rosen-Therme zu reisen, oder das Bett zu hüten. Jetzt wurde ich neugierig und fragte ihn nach dem Besonderen daran? Er sagte in 30 Minuten ist die Erkältung weg. Das überzeugte mich, und wir machten uns mit Badesachen auf den Weg und tauchten im Jahr 1989 in der Halle dort auf. Dann gingen wir in den Sauna-Bereich, und in das Eukalyptus- Dampfbad. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich so etwas erlebte. Aber es half, und mein Erkältungsgefühl verschwand nach und nach bei jedem Atemzug. Anschließend probierten wir die ganzen Whirlpools mit den unterschiedlichen Temperaturen aus. Natürlich blieben wir den ganzen Tag dort, denn so etwas muss man ja auskosten. Da Dirk mich ja inzwischen kannte, hatte er ja zur Sicherheit Proviant mitgenommen. Jedenfalls war der Tag gerettet, und ich war wieder gesund und um eine Erfahrung reicher.


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Mo Mär 09, 2015 4:42 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 8. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute hat es gestaubt, denn ich habe den Bogen total überspannt. Weil meine Schwester Lucy heute Geburtstag hat, wollte ich den großen Flohmarkt in der Nähe besuchen. Leider fand er schon gestern statt, und daher mussten wir in die Vergangenheit reisen. Aber ich bin mehr als 2 Monate zurückgereist und habe natürlich Dirk angeflunkert, als ich die Zeit eingestellt hatte. Dadurch waren wir natürlich Anfang Januar dort, und ich sah meine Bekannte wieder, die gerade letzte Woche gestorben war. Da bemerkte es Dirk, dass ich die falsche Zeit eingestellt hatte und sagte zu mir: Kersty, bei aller Liebe, was beabsichtigst du damit? Ich erklärte es ihm, und er fand meine Absicht in Ordnung, aber nicht meine Trixerei. Ich besorgte die Puppe für Lucy und wir kehrten zurück. Nachmittags öffnete ich das Portal zu meiner alten Familie und das Geburtstagskind kam mit meiner Maman zu uns. Oh, wie sich Lucy freute, und fragte mich, ob ich die Puppe vom großen Flohmarkt besorgt hätte, wo sie mit Shelagh Ende November 2014 war. Die Geburtstagstorte für Kinder haben wir von Mercadona besorgt, denn die Auswahl dort ist groß. Als Maman fragte, wie es mit mir und meiner neuen Familie läuft, bekam ich wegen dieser Sache heute Herzklopfen. Dirk nahm mich in den Arm und sagte: Sie hat sich voll eingelebt, keine Sorge Maman.


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Di Mär 10, 2015 10:40 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 10. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Was für ein Tag. Heute Morgen kam unser Freund, der letzte Woche unsere Mauer fertiggestellt hatte und renovierte unsere Haustür komplett. Ich war so frei und habe für alle das Mittagessen gekocht. Nachmittags haben wir unsere große Runde gemacht und lernen immer mal wieder nette Leute kennen. Abends schaute ich mir an, was ich am Weltfrauentag im TV auf Festplatte aufgezeichnet hatte. Was ich da sah, schockte mich. Natürlich rief ich sofort nach Dirk, und wir schauten uns das gemeinsam an. Da werden, oder wurden die Frauen im Bus begrabscht, und wir sahen auch wie respektlos sie ihnen gegenüber sind, dass ich dabei vor Wut kochte. Gut, dass das meine Eltern und Schwestern, als sie hier waren, nicht gesehen haben. Sie waren natürlich inzwischen über diese Zustände, diese Kriegsherde, die jetzt hier auf der Welt herrschen geschockt, sodass sie verlauten ließen, wir hätten so ein Glück bis jetzt gehabt, dass hier noch keine Dreibeiner aufgekreuzt sind. Ich ließ mich kaum beruhigen, da ich auch im Internet von Zwangsheirat gelesen habe, und das auf dem Kontinent, der von uns gut 100 km entfernt ist. Dirk fasste mich darauf an die Hand, und wir machten mit unserer Hündin einen ausgedehnten Nachtspaziergang, und dabei nahm er mich schützend in den Arm und gab mir das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit, sodass dieses Erlebnis nach und nach in mir verblasste.


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Mi Mär 11, 2015 4:08 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 11. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute bekamen wir plötzlich Verwandtenbesuch aus Dirks Familie. Es war ein junges Mädchen, etwas jünger als ich, mit ihrem 3. Freund. Dirks Maman gab ihnen das Gästezimmer mit dem Doppelbett. Als ich den beiden die Handtücher aufs Zimmer brachte, lagen sie leichtbekleidet im Bett. Da staunte ich aber, denn das war zu viel für mich, ich erinnerte mich noch, als damals meine Maman einen Aufstand machte, als sie mich mit Dirk im Bett erwischte, weil ich in der Nacht einen schrecklichen Albtraum hatte, und ich zu ihm ins Bett flüchte. Darauf machte sie mir den Vorwurf, ich sei noch nicht mal Dirks Verlobte und teile schon das Bett mit ihm. Beim Essen musterte sie mich von oben bis unten und war sauer auf ihren Freund, als er dauernd zu mir rüber schielte. Dann fragte sie mich nach meiner beruflichen Tätigkeit, und ich antwortete ihr darauf, dass ich Dirks Verlobte sei, und wir im Sommer heiraten werden. Als ich dann noch erzählte ich werde dann Hausfrau und Mutter sein, verzog sie das Gesicht, rümpfte die Nase und meinte: Wo kommst du denn her? Ich werde Medizin studieren. Was für eine Zimtzicke, genauso borniert wie Eloise, mit der Will verlobt ist, zog den Dienst der Dreibeiner vor und liegt jetzt auf Eis, bzw. in der Vitrine und wird von ihnen angestarrt. Das hat Eloise nun davon. Vielleicht dürfen wie sie eines Tages dann noch retten. Jedenfalls hat unser weiblicher Gast kein Benehmen, vor allen Dingen wie sie mit ihrem Freund umspringt, ist er ihr Hündchen? Mit der werde ich nicht warm, gut, dass die Beiden am nächsten Tag wieder abreisen, sonst gerate ich noch mit der an einander.


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Do Mär 12, 2015 4:06 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 12. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Man war ich froh, dass der unangenehme Besuch endlich weg ist. Leider mussten Dirk und ich sie zum nächsten Hafen bringen, weil sie auf der Nachbarinsel Gran Canaria ihren Urlaub dort fortsetzen wollen. Aber wie es nun mal so ist, bin ich nach dem Duschen in meine Hausschuhe geschlüpft, und als ich dann die Treppe herunter ging, ausgerutscht. Leider flog ich die Stufen abwärts und verstauchte mir mein Knie, autsch hat das wehgetan. Erschrocken von dem Gepolter kamen Dirk und Maman sofort angerannt, und Dirk trug mich vorsichtig aufs Sofa. Danach wurde ich mit Salben und Schüsslersalzen versorgt und konnte kurz darauf schon wieder vorsichtig auftreten. Wäre die Sache nicht so glimpflich ausgegangen, hätte Dirk den Raum & Zeit Converter eingeschaltet, und würde diesen kleinen Unfall ungeschehen machen. Das hätten wir auch letztes Jahr getan, wenn etwas schiefgegangen wäre, als der Dokter hier die Kappe meiner Maman mit einem Defibrillator außer Funktion gesetzt hatte. Ich passe in Zukunft besser auf, damit so etwas nicht noch einmal passiert.


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Fr Mär 13, 2015 2:58 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 13. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute Morgen beim Frühstück bekam ich plötzlich Zahnschmerzen, oh nein. Dirk kam ganz besorgt zu mir, tröstete mich und anschließend schaute er mir in den Mund. Im Schein seiner Lampe entdeckte er im unteren Backenzahn ein großes Loch. Ich hatte Tränen in den Augen, erinnerte ich mich noch an meinen letzten unangenehmen Besuch beim Dentisten im Frühjahr 2090 im Jura. Dirk beruhigte mich, rief sofort seinen Zahnarzt an und machte gleich für heute einen Termin. Wir fuhren darauf sofort los, und ich hatte einen Pammel. Die Praxis lag auf der anderen Seite der Insel. Im Wartezimmer fragte mich der Zahnarzt nach meinem Geburtsdatum. Da ich so nervös war, gab ich den 15.7.2073 an. Verdutzt schaute er mich an, und ich korrigierte mit 1997. Danach war alles halb so schlimm. Ganz behutsam bohrte er ohne Spritze, und ich merkte so gut wie gar nichts. Seine jüngere Frau assistierte ihm dabei, und ich freundete mich nach der Behandlung auch mit den beiden an, weil Dirk und Maman seit langem mit ihnen gut befreundet sind. Dirk gab ihm dann 50 Euro, und anschließend kauften wir noch bei Cash & Carry und Maria Drexler ein, denn dort gibt es deutsche und österreichische Lebensmittel in großer Auswahl.


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Sa Mär 14, 2015 5:25 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 14. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute hatte ich keine Lust mit zum Einkaufen zu fahren, sondern ich wollte auf den Flohmarkt gehen. Also ließ mich Dirk dort aussteigen, und versprach, mich auf dem Rückweg abzuholen. Während ich mir dort alles in Ruhe anschaute, traf ich auf die Glatze, Dirks Kumpel. Er ist tätowiert und rasiert sich komplett, damit er nicht alt aussieht. Ich habe ihn auf Dirks Fotos gesehen, als er die Dusche einbaute. Er muss mindestens 50 sein und hüllt sich in Schweigen wegen seines wahren Alters. Ich habe nämlich erfahren, dass seine südamerikanische Freundin, die um die 25 ist und sich seinetwegen tätowieren ließ, ihn nun verlassen hat. Er war heute das erste Mal hier und kannte mich natürlich nicht. Als ich an seinem Stand die schönen Sachen auf seinem Tisch bewunderte, fing er gleich an, mit mir zu flirten und wollte mich umbedingt kennen lernen. Da er mit mir spanisch sprach, unterhielt ich mich auch mit ihm in dieser Sprache. Er baggerte mich immer wieder an und wollte alles über mich erfahren. Da Dirk mich vor ihm gewarnt hatte, gab ich von mir nur spärliche Informationen preis. Auch wollte er meine Telefonnummer und meine Adresse in Erfahrung bringen und mich gleich nach Flohmarktende zum Kaffeetrinken einladen. Da endlich tauchte mein Dirk auf, kam auf mich zu und küsste mich vor ihm und sprach in deutsch: Da bist du ja Kersty, entschuldige Schatz, es hat etwas länger gedauert. Habt ihr euch endlich auch mal kennengelernt? Und hast Du ihm erzählt, dass wir im Sommer heiraten werden? Schade, dass ich in diesem Moment keinen Fotoapparat dabei hatte, denn das Gesicht der Glatze entglitt komplett, sein Unterkiefer fiel herunter, und er bekam seinen Mund nicht mehr zu. So stand er noch eine ganze Weile da, als ich mit Dirk zum Auto ging.


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So Mär 15, 2015 1:53 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 15. März 2015 / 2091

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Heute habe ich meiner Schwiegermaman in spe in der Küche geholfen. Sie hat nämlich gestern vom Bauernmarkt einen 4kg riesigen Kohlkopf gekauft. Man war das eine Arbeit. Aber vorher besuchte ich mit Dirk noch einmal den Flohmarkt. Natürlich gingen wir händchenhaltend und glücklich am Stand der Glatze vorbei. Nein, er heißt jetzt Mr. Normal, denn wenn die Leute ihn nach irgendetwas fragen, sagt er immer nur NORMAL. Als er uns dann sah, war sein Mund wieder offen. Und da ich so frech bin, sagte ich zu ihm in Deutsch natürlich:,, Mach den Mund zu, sonst kommen Fliegen herein." Darauf sagte er ganz ärgerlich:,, Du hättest mir sagen können, dass du Deutsch sprichst und mit Dirk verlobt bist!" Ich erwiderte neckisch:,, Du hast mich nicht gefragt, und außerdem trage ich einen Verlobungsring am Finger und selbst wenn ich frei wäre, hätte ich keine tätowierte Billardkugel als Partner genommen, denn mit dir bräuchte ich bei meiner Familie nicht aufkreuzen. Denen würde der Schlag treffen und sie würden mich enterben." Das hat ihm den Rest gegeben. Am Nachmittag dann tauchten unsere Freunde aus Hannover auf und besuchten uns. Wie immer brachten sie für uns ein paar nette Geschenke aus Deutschland mit.


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Mo Mär 16, 2015 6:05 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 16. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Hier ist immer etwas los, und nicht so langweilig wie im Jura 2091. Ich war gerade in der Küche und half Maman, da klingelte es Sturm, also ging ich zur Gartenpforte und Dirk stand vor ihr, und er sagte:,, Kersty bring mir bitte die 2. Geragentor-Fernbedienung, meine spinnt, ich kann unten nicht in die Gerage fahren. Ach, hier ist eine Nachbarin, sie braucht Hilfe. Ihr geht es körperlich und psychisch nicht sehr gut, weil ihr Mann im July letzten Jahres plötzlich verstorben ist, und sie sich von dem Schock immer noch nicht erholt hat." Sie sah erbärmlich aus und war nervlich total am Ende. Ich brachte ihm den Toröffner und kümmerte mich um die Frau. Nach dem Autoparken erkannte Dirk sofort ihre Notlage und verabreichte ihr alles was ihre Nerven benötigten und beruhigten z.B.die Schüsslersalze, Johanneskrautkapseln und ein Hömopatisches Mittel gegen ihre schlechte Verfassung, denn er war in dem gleichen Zustand damals, als seine Frau gestorben war. Nachdem sie das alles eingenommen hatte, ging es der Nachbarin kurze Zeit später sehr gut. Währenddessen klingelte es wieder und die Belgier, die letzte Woche schon hier waren, kauften nun Dirks gebrauchtes Windrad. Kaum waren die versorgt, klingelte das Telefon, und Paulchens Frauchen war am Apparat. P.S. Später funktionierte seine erste Fernbedienung wieder, als wäre nichts gewesen. Das muss eine Fügung des Himmels gewesen sein, denn sonst wäre mein Dirk der Frau nicht begegnet und ihr ging es immer noch schlecht. Jetzt bekam sie die Hilfe, die sie dem kleinen süßen 5 Monate alten Beagle zukommen ließ, der als Baby ausgesetzt wurde.


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Di Mär 17, 2015 5:13 pm
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