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 Kerstys Tagebuch 
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 17. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war endlich mal ein ruhiger Tag, und ich backte zum ersten Mal einen Mohnkuchen für den Besuch der Morgen zu uns kommt. Zwischendurch rief die Frau von gestern an, der es so schlecht ging. Ich war mal wieder als erstes am Telefon. Sie sagte:,, Richte Dirk und seiner Maman aus, dass es mir immer noch gut geht. Ich besorge mir das gleiche, was Dirk mir gegeben hat. Danke noch mal für alles." Am Nachmittag machten wir unseren großen Spaziergang, und wir sahen wieder ,,Kimblels", das sind Jogger. Die nennt Dirk immer so, weil die immer auf der Flucht sind, wie Richard Kimble. Man könnte meinen ein Dreibeiner ist hinter ihnen her, um sie zu fangen und sofort zu weihen. Ich sagte darauf zu Dirk:,, Ich habe eine Idee, wir schicken sie durch das Portal in meine Zeit, dort wo ein Dreibeiner ist. Die sehen ihn und laufen davon. Dann schließen wir eine Wette ab, wer schneller ist, die Kimbles oder der Tripode. Das wird ein Spaß, das sage ich dir. Ich fing auf einmal an zu lachen, wollte gar nicht mehr aufhören, dass sogar ein Kimble stehen blieb. Aber da musste ich noch mehr lachen, als ich den sah....


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Mi Mär 18, 2015 5:02 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 18. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute gab sich der viele Besuch die Klinke in die Hand. Als erstes fuhren wir zur Bank in der nahegelegene Stadt, ich aber zog es vor, meinen beiden Freundinnen einen Besuch abzustatten. Am Nachmittag besuchte uns ein befreundetes Ehepaar, und wir genossen den gestern von mir gebackenen Mohnkuchen. Kurz bevor der erste Besuch ging, tauchte der nächste auf und bekam auch ein Stück Kuchen ab. Ob mans glaubt oder nicht, klingelte es schon wieder, und unser Freund, der Maurer beehrte uns mit seinem Besuch. Er wollte nur seine vergessene Jacke abholen, und Dirk erzählte ihm von meinem Treppensturz letzte Woche. Jetzt kommt meinetwegen ein Teppich auf die Treppenstufen, damit ich nicht wieder freiwilligen Flugunterricht nehme. Nun ja mein Fahrunterricht für den Autoführerschein beginnt übernächste Woche.


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Do Mär 19, 2015 9:20 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 19. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute wollte ich mal wieder nach meiner ehemaligen Familie im Jura schauen, und da sah ich auf dem Bildschirm des Raum & Zeit Coverters, dass meine Maman eine ganz dicke Backe hatte und jammerte. Da ich vor kurzem hier beim Zahnarzt war, rief ich nach meinem Dirk und er sah das Dilemma. Daraufhin telefonierte er mit unserem Zahnarzt im Norden, und holte sich für 13 Uhr einen Termin. Nach Überprüfung, ob jemand in der nächsten Stunde die Vichots besucht, öffnete er das Portal, und ich rief:,,Maman, was ist passiert?" Anni antwortete:,,Ach Kersty, mir ist gestern der Backen-Zahn abgebrochen, und der Dentist im Nachbardorf hat erst nächste Woche Montag einenTermin frei." Meine Maman tat mir leid, und ich antwortete ihr:,, Vergiss Dr. Frankenstein, ich nenne ihn so, und komm durch das Portal, wir fahren dich zu unserem Zahnarzt." Das ließ sich Maman nicht zweimal sagen und kam zu uns und dann fuhren wir zu dritt in die Praxis. Unterwegs beruhigte ich sie. Er ging wie bei mir ganz behutsam vor. Leider musste er ihr eine Spritze geben, aber es war ihr lieber, als mit Chloroform, wie es im Jura noch üblich ist, in den Tiefschlaf versetzt zu werden. Nach ca. 30 Minuten war der Rest vom Zahn entfernt und Maman blieb noch bis zum Abend bei uns.


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Fr Mär 20, 2015 5:48 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 20. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Jeder Tag ist anders, seit ich auf Teneriffa bin. Beim morgentlichen Spaziergang trafen wir unsere Bekannten, die einen Husky-Hund besitzen, die Frau gefiel mir heute gar nicht, sah total fertig aus, weil sie in Deutschland gestürzt war und sich immer noch nicht richtig erholt hat. Der andere ältere Mann ist eine richtige Sportskanone und rennt, weil er für seine Partnerin immer pünktlich das Frühstück herrichten muss, obwohl sie nicht zimperlich mit ihm umgeht, das haben Dirk und ich einmal erlebt. Als wir uns jetzt dazu äußerten, faselte er was von toller Partnerin. Ich aber sagte:,, Nimm mal deine rosarote Brille ab, wie du behandelt wirst und das auch noch in unserer Gegenwart. Ich würde mich schämen, wenn ich Dirk so behandeln würde."

Am Mittag habe ich auf Mamans Wunsch das Portal geöffnet, und Helen verbrachte den Tag mit uns. Das ist ab sofort eine Vereinbarung. Wenn bei uns mal Ruhe ist, kommt einer von meiner ehemaligen Familie zu uns. Nur gut, dass die im Jura das nicht kontrollieren können. Ich liebe zwar meine Schwestern, aber habe genug mit meiner neue Familie zu tun und unsere Interessen sind inzwischen auch so verschieden, weil ich jetzt in dieser Realität auf Teneriffa lebe.

Als ich beim Frühstück Maman und Dirk fragte, ob ich vorhin zu unhöflich gewesen bin, sagte Dirk: ,,Kersty, Du bist nicht auf den Mund gefallen, du sprichst aus, was wir denken.


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So Mär 22, 2015 12:55 am
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 21. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Schon ist wieder großer Einkaufstag, und die Liste ist ellenlang. Das Wetter war geteilt, auf der Autobahn Regen und bei uns nada (nichts). Ich genoss diesen Tag besonders mit Dirk und seiner Maman, erinnerten mich doch die beiden letzten Tage zu sehr an meine Vergangenheit, denn im Mai bin ich schon 1 Jahr auf Teneriffa, oh wie die Zeit vergeht. Das Leben ist hier so anders als wie im Jura. Nicht nur mein Aussehen, sondern auch wie ich mich verhalte und spreche weicht wie Tag und Nacht von meinem früheren Leben ab. Ich habe jetzt einen eigenen PC, E Mail Adresse: Kersty Vichot@... und Chate im Internet herum. Wenn ich nur an das letzte Jahr denke, wie ich vor Liebeskummer, weil Henry fort ging, total unglücklich war. Mir fiel es schwer zu essen, und ich nahm ein paar Kilo ab. Helen ging es auch nicht besser, aber man redet in der Vichot-Familie nicht von Gefühlen. In meiner neuen Familie schon. Dirk sagte zu mir: ,,Kersty, sag ruhig was Du fühlst, hier ist das völlig normal". Dann bereitete man uns in der Schule auf die Weihe am 5. July 2090 vor. Ich fühlte mich wie in einer Achterbahn, da der Liebeskummer und dort die Angst vor der Weihe. Ich war wie gefangen und konnte mit niemandem drüber reden. Gut, dass das alles hinter mir liegt, und das Schicksal mir im richtigen Moment das Portal gezeigt hatte. Jetzt bin ich glücklich, und habe alles bekommen, was sich ein Mädchen meines Alters nur erträumen kann.


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So Mär 22, 2015 11:01 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 22. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war wieder ein ruhiger Tag. Maman zeigte mir, wie man Sardinen süßsauer einlegt. Ich habe sie erst ausgenommen, dann gewürzt und gebraten. Danach wurden sie in einer würzigen Marinade aus Essig und Wasser eingelegt. Zum Mittagessen kam meine Schwester Fiona durch das Portal, und es gab Fisch-Gemüsepfanne mit Reis. Wenn mich jemand fragt, beschreibe deine Schwestern, wüsste ich nicht wo ich anfangen sollte. Da wäre meine große Schwester Jeannie, die nicht viel spricht, aber weiß was sie will. Fiona lacht über sich selber und ist eine Spaßkanone am Tisch, besonders wenn sie die Suppe schlürft. Shelagh ist auch sehr lustig, aber frühreif, auf einer Seite schüchtern und dann aber mutig und sehr sensibel. Helen ist schüchtern, zurückhaltend, fällt kaum auf, immer noch über beide Ohren in Beanpole verliebt, und passt eher ins 18. Jahrhundert. Ja und Lucy, die jüngste, unser Nesthäkchen weiß auch nicht was sie will, sie ist dabei, sich zu entwickeln, ist eine Träumerin, aber wissbegierig und neugierig. Ja und ich bin glücklich, hier zu sein, habe viel gelernt, stelle Fragen, ich weiß was ich will und lerne jeden Tag dazu. Kurz gesagt, ich entwickle mich weiter und sauge alles Neue wie ein Schwamm auf.


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Mo Mär 23, 2015 10:34 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 23. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Was war das für ein Tag heute. Ich war mit Dirk in der kleinen Nachbarstadt, und als wir unsere Freundin besuchten, fing es in Strömen an zu regnen. Es hörte und hörte nicht auf. Während ich bei ihr blieb, nahm sich Dirk ihren Regenschirm und erledigte seine Angelegenheiten, dann machten wir uns mit ihrem Regenschirm auf zum Auto. Ich hatte meine Sandalen an und trug ein leichtes Kleid. Überall entstanden nun kleine Seen, und Dirk und ich bekamen daher nasse Füße, und auch, weil ein kleiner Fluss über den Zebrastreifen lief, den wir überqueren mussten. So waren unsere Haare, die Kleidung und auch unsere Laune hin. Zum Schluss sah ich aus wie ein begossener Pudel. Gut, dass wir ziemlich schnell das Auto erreicht hatten, denn die Temperatur fiel in wenigen Minuten um ca. 10 Grad, und ich fror wie ein Schneider. Zu Hause legte ich mich dann in die Badewanne, und Dirk ging unter die heiße Dusche. Maman wunderte sich über unser Aussehen, denn im Gegensatz zu dort, hat es hier kaum geregnet. Dafür hat es auf der Autobahn im Gegenverkehr einige Unfälle gegeben. Weil hier wenig regnet, werden die Canarios dann unvorsichtig und wissen nicht, wie sie sich dann verhalten sollen. Gut, dass Fiona gestern hier war, und nicht heute, denn die hätte über unser Aussehen gelacht, und ihre Glossen gemacht und hätte dann später alles brühwarm den Vichots im Jura erzählt.


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Di Mär 24, 2015 3:32 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 24. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war ein ruhiger Tag. Zum Mittagessen gab es die süßsauer eingelegten Sardinen mit Kartoffeln. Am Nachmittag habe ich mich zur Fahrschule hier im Ort angemeldet, da fiel mir die Anekdote zu meinem Buchstabendreher von Kirsty zu Kersty wieder ein. Es begann bei meiner Ankunft im Mai letzten Jahres, als ich Dirk im Portalraum das erste Mal sah. Ich stellte mich mit meinem Namen vor, und wegen der Aussprache verstand man Kersty Vichot. Auch Dirks tragbarer Übersetzungscomputer machte aus i ein e. Niemandem fiel der Fehler auf, selbst als meine Familie einer nach dem anderen kam und mich so nannte. Dann kam die Situation, dass ich einen Reisepass benötigte für meine Hochzeit am 16. July 2015 in Las Vegas. Dirk gab dem Computerspezialist meinen Namen und so wurde ich von Kirsty Vichot zu Kersty Vichot, und er gefällt mir inzwischen sogar. Inzwischen steht sogar auf der Kreditkarte und der E Mail Adresse mein neuer Name. Ich unterschreibe sogar jetzt mit Kersty Vichot. Irgendwie passt es, weil ich jetzt ein neues Leben führe, und ich werde, da bin ich mit Dirk übereingekommen hinter meinen Namen Vichot seinen Nachnamen hinzufügen.


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Mi Mär 25, 2015 2:29 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 25. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute musste ich schon um 7 Uhr in der Früh aufstehen. Aber ich wollte gar nicht aus den Federn, aber Dirk kitzelte mich solange, bis ich mich endlich erhob. Na ja, im Jura hat uns unser Hahn schon im Morgengrauen aus dem Bett geschmissen.
Es ging darum, dass ich für die Fahrschule die Residencia ( Aufenthaltserlaubnis ) benötige. Zwei geschlagene Stunden waren wir bei der Polizei, und was die alles verlangen: Dass ich kranken versichert bin, einen Eigentumsnachweis, in der Gemeinde registriert bin und so und so viel Geld auf dem Konto vorweisen kann. Dirk konnte für mich alles vorlegen, und somit habe ich meine grüne Karte bekommen. Zu Hause haben wir das mit einem Sekt- Frühstück dementsprechend gefeiert. Später habe ich mit meinen Internet- Freundinnen im Chat die Neuigkeit ausgetauscht. Als Helen das letzte Mal hier war, verstand sie überhaupt nicht, warum ich denen schreibe, obwohl wir uns nie gesehen haben. Helen meinte:,, Lass Dirk sie doch ausfindig machen und dann das Portal öffnen. Dann kannst du von Angesicht zu Angesicht mit ihnen reden." ,,Ach" ,sagte ich zu ihr,, das Anonyme ist heute so üblich." Ist ja klar, das können die Vichots ja gar nicht verstehen, weil die im Jura noch nicht einmal Strom haben und dadurch keine Verbindung nach außen.


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Do Mär 26, 2015 12:35 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 26. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Kein Tag ist wie der andere. Nach unserem Morgenspaziergang besuchte ich meine englischen Freunde auf dem kleinen Flohmarkt, keine 100 Meter entfernt von Zuhause. Endlich habe ich meine Doppelgängerin gefunden. Das war gar nicht so leicht. Der Computer des Raum & Zeit Converters hat von mir ein Gesichts Scann gemacht und sie im Internet gesucht. Dabei stellte sich heraus, dass sie ca. 30 Jahre älter ist. Jedenfalls besuchte ich Cecilia, so heißt sie nämlich, in Kent in England. Dirk öffnete das Portal vor ihrer Haustür, und ich klingelte an dieser. Als sie sie öffnete und mich sah, erschrak sie fürchterlich und sprach:,, Das bin ja ich, als ich jung war, das darf doch nicht war sein!" Ich antwortete darauf:,, Hallo CB, ich bin deine Doppelgängerin und komme aus der Zukunft und einer anderen Realität." Nachdem sie sich gefangen hatte, bat sie mich hinein und zeigte mir ihr Domizil. Sie war gerade mit der Bildhauerei beschäftigt, und ich erzählte ihr, dass ich Speckstein bearbeite, um Figuren daraus zu schnitzen. Während wir uns gegenseitig unser Leben erzählten, musterte sie mich immer wieder, konnte es einfach nicht fassen. Ich zeigte ihr Fotos von meiner neuen und alten Familie, dabei stellten wir fest, dass sie noch zwei Schwestern hat, die bei mir Fiona und Lucy heißen und bei ihr Imogen und Nicola. Da ich ja wusste, wann der Rest ihrer Familie nach Hause kommt, verabschiedete ich mich von ihr. Wie tauschten unsere Email Adressen und Chat Namen aus und ich kehrte durch das Portal zu meinem Zuhause auf Teneriffa zurück. Übrigens ist Cecilia eine tolle und liebe Frau, und ich kann beruhigt mein Älterwerden entgegen sehen, weil ich in rund 30 Jahren noch hübsch und attraktiv bin.


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Fr Mär 27, 2015 1:23 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 27. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute nach dem Mittagessen fuhr Dirks Maman für einen Tag auf die Nachbarinsel La Palma. Jetzt hatten wir ,,sturmfreie Bude" und ich genoss mit Dirk die Zweisamkeit. Wir erledigten unsere Hausarbeit, und ich putzte auch die Fenster. Da mein Verlobter ein riesiges Archiv an DVD Filmen und Serien besitzt, fiel mir die Wahl der Qual diesmal besonders schwer. Spät abends fragte ich Dirk, ob wir nicht in meinem Bett die Starwars Filme 1 bis 3 zusammen anschauen können? Er stimmte zu, und wir machten es uns so richtig gemütlich. Da ich genau wie er ein 1,5 Meter breites Bett habe, war genug Platz vorhanden. Außerdem ist die Dolby Digital Musik Anlage an den DVD Player angeschlossen. Somit war alles perfekt. Jetzt war für 6 Stunden StarWars angesagt. Leider hielt mein Dirk die Zeit nicht durch und schlief neben mir ein und schnarchte laut. Peinlich! Dafür merkte ich auch nicht, als er mir um 11 Uhr mittags das Frühstück ans Bett brachte, und wir es dann gemeinsam dort einnahmen. Muss Liebe schön sein! Wenn Maman Vichot das hier gesehen hätte, die hätte uns zum 2. Mal aus dem Bett geschmissen und gesagt: Kersty, nein Dirk, was machst du da in Kerstys Bett, ihr seid zwar verlobt aber noch nicht verheiratet. Na ja, am 16. July 2015 bin ich es und dann hat die liebe Seele ihre Ruhe.


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Sa Mär 28, 2015 5:38 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 28. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war wieder einmal der große Einkaufstag. Auf dem Bauernmarkt bei unseren kanarischen Freunden war es die Tochter von eine der 4 erwachsenen Töchter, die uns dieses Mal bediente. Als ich das Mädchen sah, fragte ich sie nach ihrem Alter, und da stellte sich heraus, dass sie 19 Jahre alt ist und ist über ein 1 Jahr älter als ich, sieht aber aus wie 13. Dagegen wirke ich körperlich total reif und erwachsen. Anschließend fuhren wir nach LIDL, und wie der Zufall so will, sah ich Bea, eine der 4 Töchter. Sie ist übrigens 27 Jahre alt, und staunte, wie gut ich inzwischen Spanisch gelernt habe. Wir freuten uns beide über diese Begegnung, aber auch Bea war im Stress. Im Jura kennen wir so etwas gar nicht, da läuft alles in Ruhe ab. Die Vichots wundern sich jedes Mal, wenn sie uns auf Teneriffa einen Besuch abstatten, wie hektisch es hier abläuft. Wenn ich mit einigen Leuten spreche, fragen sie mich jedes Mal:
,,Hast Du Arbeit?"
Wenn ich dann verneine, sagen sie:
,,Dann kannst du unsere Eile auch nicht verstehen, wir müssen Geld verdienen!"
Jedenfalls ist sich der Rest der Vichots einig:
Hier in dieser Realität auf Teneriffa einmal Urlaub machen ja, dauerhaft Leben, nein."
Ich sagte dann darauf:
,,Mir ist dieses Leben lieber, als dauernd mit der Angst zu leben, geweiht zu werden, denn hier bin ich frei und außerdem liebe ich meine neue Familie und hier bin sehr glücklich.


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So Mär 29, 2015 4:31 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 29. März 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war nicht viel los, und deshalb erzähle ich etwas, was vor ca. 2 Monaten geschehen ist: Es begann, als mir Dirk von seinem letzten Schuljahr erzählte, wo er so alt war, wie ich jetzt bin. Ich fragte ihn, ob er sich auch damals in mich verliebt hätte. Da er es nicht wusste, schlug ich vor, dass ich dort für eine Woche seine Klasse besuche. Gesagt getan, und er leitete alles in die Wege. Ich tauchte dort als Austausch-Schülerin auf. Als mich der Klassenlehrer / Schuldirektor vorstellte: als Kersty Vichot aus dem Jura in Frankreich und mich dann aufforderte mir einen Platz zu suchen, waren so wohl die Jungen wie auch die Mädchen von mir fasziniert. Ich schaute sie mir alle an, und auch deren Blicke musterten mich, und ich merkte, dass jeder es gern gesehen hätte, dass ich mich zu ihnen setzte. Aber ich nahm lächelnd neben Dirk Platz. Er hatte dann die Aufgabe, mir alles zu zeigen und sich um mich zu kümmern. Da ich sowohl Französisch und Englisch perfekt sprach, war auch das für mich kein Problem in den Fächern. Da meine Klassenkameraden auf mich ein Auge geworfen hatten und in mich verknallt waren, gab es Stress mit meinen Mitschülerinnen, denn die waren eifersüchtig auf mich. Durch meinen Charme, Wissen und Auftreten war ich Gesprächsstoff nur 1. in der gesamten Schule. Ich hängte mich an Dirk und ließ die Avancen der Jungen an mir abprallen. So besuchten wir z.B. die Schwimmhalle, und ich zog dort meinen teuren Badeanzug an, den es damals noch nicht gab. Sofort fielen sämtliche Blicke auf mich. Da ich hier auf Teneriffa meine Schwimmfertigkeit perfektioniert hatte, stach ich meine Klassenkameraden auch da aus. Doch mir machte diese Woche richtig Spaß, und ich genoss es in vollen Zügen. Am letzten Tag machten wir eine Radtour, und ich lieh mir von Teneriffa ein teures Rennrad aus, welches zu der Zeit noch nicht im Handel war. Ich wollte bei allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen, das betraf besonders Dirk. Natürlich hat er sich über beide Ohren in mich verliebt, und ich war in der Zeit seine Freundin geworden. Der Abschied fiel allen schwer, besonders ihm. Ich versprach ihm, dass wir uns eines Tages wiedersehen werden und alles Weitere wird sich zeigen.


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Mo Mär 30, 2015 1:51 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 30. März 2015 / 2091

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Heute war viel los, denn zum Frühstück störte das Frauchen von Paulchen, ok. Jetzt erfuhren wir, dass ihr Mann 28 Tage bei der Foltergymnastik zugebracht hatte. Später besuchten uns unsere Freunde aus Deutschland. Auch das Telefon klingelte zwischen durch, und unsere verschollene Freundin rief aus Deutschland mal wieder an. Zum Mittagessen gab es Koch-Fisch: Rotbarsch mit Kartoffeln in einer weißen Soße, lecker. Nachmittags ging es zum Strand im Ort, und wir machten einen ausgedehnten Spaziergang. Anschließend aßen wir einen großen Becher Eis. Auf dem Rückweg schauten wir bei der Fahrschule vorbei. Nach Ostern beginnt für mich der Ernst des Lebens. Dirk erklärte mir liebevoll die Verkehrsschilder, und ich hörte ihm aufmerksam zu. Da fiel mir der Unterricht vom Jura wieder ein, und ich konnte nur mit dem Kopf schütteln, wie primitiv dort der Unterricht ist. Jeden Tag das gleiche Ritual: Wir danken den Dreibeinern sagte der Lehrer, klatschte in die Hände, und wir Kinder durften das wie ein Papagei nachplappern. Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie ich mit Dirks Auto durch das Portal direkt vor meiner ehemaligen Schule auftauche und in dem Moment hupe, wo er seinen Spruch los lässt. Alle stürzen zum Fenster, und ich steige aus und rufe:,,Ich danke meinem Dirk, der jetzt, wie ich in einer Welt ohne Dreibeiner und Weihe lebt. Dann öffne ich das Portal, und der Lehrer steht mit offenem Mund da, und alle Kinder jubeln.


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Di Mär 31, 2015 10:46 am
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 31. März 2015 / 2091

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Heute war wieder nicht viel los, nur hatte Dirk einen Termin mit dem Computer - Spezialisten. Das Portal war zu ihm offen, und wir merkten, dass in Süddeutschland ein schwerer Sturm tobte. Plötzlich brach dort das Stromnetz zusammen. Wir versorgten ihn von hier aus mit Strom, das Dirk erledigte. Nun kam er zu uns hinüber und sah zum ersten Mal den Raum & Zeit Converter. So kamen wir auf das Thema Zukunft zu sprechen. Martin fragte mich:
,,Habt ihr schon mal in die Zukunft für die nächsten Jahre geschaut?"

Ich nickte sehr ernst und sprach:

,,Oh ja das haben wir. In dieser Realität es wird alles schlimmer, die Menschen sind zwar technisch fortgeschritten, aber auf der anderen Seite haben sie, menschlich gesehen, Rückschritte gemacht. Jeder denkt nur an sich, und was geht mich der andere an. Das beste Beispiel ist in unserer Siedlung. Da kenne ich Nachbarn, die ersticken in Arbeit, und gleich daneben lebt ein Landsmann, der eine Stunde Arbeit am Tag hat und dafür nur Essen bekommt. Glaube gar nicht,dass diese etwas von ihrer vielen Arbeit abgeben, selbst wenn sie zusammenbrechen. Ein richtiger Futterneid herrscht hier, da kann einem richtig übel werden. Aber irgendwann erwischt das Schicksal diese, und sie verlieren am Ende alles, erst das Geld und dann ihre Gesundheit und dann sind sie weg vom Fenster. Um es kurz zu fassen, was jetzt so auf der Welt abläuft, verschlimmert sich immer mehr und mehr, und da brauche ich nicht auf Einzelheiten einzugehen Mach den Fernseher an, und stell dir alles nur viel viel schlimmer vor, dann hast du eine Vorstellung von der Zukunft. Und die wenigen, die anderen Menschen helfen, die sind in der Minderheit.
Als ich letztes Jahr Dirk begegnete, hatte ich vom Leben keine Ahnung. Ich traute mich nicht zu fragen noch richtig zu denken. Bei ihm und seiner Mutter konnte ich mich richtig entwickeln und er brachte mir alles bei und auch, dass ich selbstständig denken kann, und nicht wie die Gesellschaft gedacht werde. Da ist einer im Fernsehen und blökt irgendetwas daher, und die Gesellschaft blökt das nach, ohne nachzudenken. Das sehe ich jeden Tag im Fernsehen, die schalten ihr Gehirn aus, selbst wenn es um ihre technischen Spielereien geht, sie werden eben manipuliert und merken es nicht einmal. Jeder der selbstständig denkt, wird von dem Blöker in irgendeine politische Ecke gedrängt und fertiggemacht, und die anderen spielen Papagei und stimmen ihm zu ohne einen Augenblick nachzudenken. Das das nicht ewig so weitergehen kann, ist doch wohl klar, da braucht man nur die Geschichtsbücher anschauen, und da gab es immer wieder solche Abschnitte. Es ist merkwürdig, das sie aus ihrer Vergangenheit nichts aber auch nichts dazu gelernt haben. Sie fahren mit Volldampf ihrem Ende entgegen und fangen dann wieder bei Null an. Jetzt hast du ungefähr eine Vorstellung, wie die Zukunft aussieht, die Dirk und ich gesehen haben. Wer es nicht glauben will, wird eine böse Überraschung erleben und nicht damit fertig werden, soll er doch weiter seinen Kopf in den Sand stecken, den zieht er ganz schnell wieder heraus, wenn um ihn herum plötzliche Ereignisse stattfinden, womit er nicht gerechnet hat."
Dirk hatte das Gespräch mitbekommen, und rügte mich später mit den Worten, dass unser Freund bestimmt nicht die Nacht genug schlafen kann, weil er damit nicht klar kommt.


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Mi Apr 01, 2015 2:53 pm
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