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 Kerstys Tagebuch 
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Ich bin auf dem Weg in die goldene Stadt
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 1. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Da es heute nichts Besonderes gab, kam meine große Schwester Jeannie vom Jura zu uns durch das Portal. Wie immer musterte sie mich ganz kritisch von oben bis unten. Noch immer gefiel ihr meine lockere Art nicht, die ich mir hier zugelegt hatte. Aber sie hat nun einmal hier nicht das Sagen, das muss ich ihr leider jedes mal klar machen. Jedenfalls ließ mich Dirk das Auto vor die Tür fahren, was ihr wieder einmal gar nicht behagte. Ich sagte darauf zu ihr:

,,Schwester, hier ticken die Uhren anders als im Jura, und ich habe mich hier völlig selbstständig entfalten können."

,,Dein Mundwerk auch Kersty, und ich merke, wie du hier das Zepter an dich reißt", erwiderte Jeannie.

Nach dieser Debatte machten wir Besorgungen, und zeigten meiner Schwester unsere Hauptstadt Santa Cruz. Sie fühlte sich von der Größe der Stadt erschlagen, denn hier leben über 200.000 Menschen. Dirk lenkte unser Auto durch die Stadt vorbei am Hafen. Als Jeannie die riesigen Schiffe sah, schüttelte sie nur den Kopf und sprach:

,,Nein, nein hier in dieser Stadt könnte ich nicht leben."

Dann fuhren wir zum Teresitastrand und Dirk überließ mir das Steuer. Dort hinter dem gelben Saharasand-Strand lenkte ich den Wagen und machte dadurch meine Fahrübungen. Das war zu viel für Jeannie, und sie fing an zu protestieren und fragte Dirk, ob ich inzwischen schon den Führerschein gemacht hätte. Er verneinte, und sagte:

,,Kerstys Fahrschule beginnt erst nach Ostern, darum lasse ich sie hier schon üben, damit sie nicht so viele Fahrstunden benötigt."

Meine Schwester wurde lila im Gesicht und jammerte:

,,Soll sie uns umbringen? ich will aussteigen."

,,Ich bin in wenigen Minuten mit meiner Übung fertig, dann kannst du dich im Meer mit ein paar Pützen Seewasser frisch machen, du Angsthase, und hinterher alles unserer Maman brühwarm erzählen", sagte ich lachend zu ihr.

Nach dem Fahrunterricht gingen wir alle hier im Meer baden und nach einem herrlichen Essen im angrenzenden Lokal, ging es dann zurück nach Hause.


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Do Apr 02, 2015 2:32 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 2. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute Morgen war hier wieder kleiner Flohmarkt, und ich nutzte die Gelegenheit, um dort meine englischen Freundinnen zu besuchen. Da erfuhr ich dann die traurige Nachricht, dass eine von ihnen letzten Samstag ihrem Krebsleiden im Unikrankenhaus erlegen ist. Aber es gab auch Erfreuliches diesmal für Lucy, nämlich einen ganzen Tisch voller Puppen in verschiedenen Größen. Also setzte ich mich nach dem Frühstück vor den Bildschirm des Raum & Zeit Converters und öffnete nach Überprüfung der Lage dort das Portal. Nach einer kleinen Diskussion mit meiner Maman wegen Jeannie gestern, kam meine jüngste Schwester zu uns. Sie drückte uns hier alle ganz herzlich, und dann ging ich mit ihr zu unserem kleinen Flohmark. Als sie diesen Berg an Puppen sah, bekam sie kugelrunde Augen und wusste gar nicht welche sie nehmen sollte. Ich setzte mich neben an in eine Bar und bestellte mir einen Kaffee. Nach einer Weile der Qual der Wahl für Lucy, hatte sie sich mindestens 10 Puppen ausgesucht. Zum Mittag essen gab es selbst gemachte Fischburger mit Nudeln und Zuchini Gemüse. Plötzlich schrie Lucy auf und deutete auf ihre Zunge. Dirk schaute sie sich an, und stellte fest, das eine feine spitze Gräte darin steckte. Er holte schnell eine Pinzette und zog den Fremdkörper heraus. So etwas kann passieren.
Im Scherz darauf fragte ich Dirk:

,,Was würdest du sagen, wenn ich mir ein Zungenpiercing stechen lassen würde?

Er antwortete lächelnd darauf:

,,Dann sind Küsse gestrichen Kersty, so einfach ist das!"


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Fr Apr 03, 2015 12:47 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 3. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute hat mir Dirk und Maman die Bedeutung von Ostern erklärt, so etwas gibt in unserer Realität im Jahr 2091 nicht. Auf jeden Fall besorge ich für meine Schwestern Osternester. Entweder kommen sie Ostern zu uns, oder ich gebe meiner Mutter die Osterartikel mit. Bei unserem Nachmittags-Spaziergang ist uns Robert de Niro über den Weg gelaufen, na ja er ist Italiener und eine perfekte Kopie von dem Schauspieler. Er erzählte uns, dass er sehr oft mit ihm verwechselt wird und Fotos gemacht werden. Aber das war noch nicht alles, im TV sah ich vor ein paar Tagen eine Sendung: Die Ausreißer
Das Mädchen sah genauso aus, wie die Verwandte, die vor ein paar Wochen mit ihrem Freund hier war. Ich rief nach Dirk und sagte:

,,Ist das nicht deine Angehörige, die sich hier so borniert aufgeführt hat?"

Er lachte und meinte, dass muss ihre Zwillingsschwester sein. Ich verstand ihn nicht und fragte:

,,Ist die aus einer anderen Realität?"

Dirk gab mir zärtlich einen Kuss und sagte:

,,Nein sie ist von hier und hat nicht so viel Glück gehabt, wie meine Angehörige."


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Sa Apr 04, 2015 4:43 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 4. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war wieder großer Einkaufstag, und auf der Straße sah man mehr Autos als sonst. Überall bildeten sich lange Schlangen, es war furchtbar, denn man kam sehr langsam voran. Auf dem Bauernmarkt stand ein ungewöhnliches Auto, und auch dort bildete sich eine Schlange. Ich wurde neugierig, aber Dirk winkte ab, weil er es schon kannte. Auf dem Auto stand kanarische Gesundheit. Nach einer Weile kam ich auch an die Reihe, und diese Frau im Auto piekste mir in den Finger, um Blut abzunehmen. Na schön, dann machte sie ein ernstes Gesicht und sagte:

,,Mädchen, dein Cholesterinspiegel ist über 280mg/dl und dein Blutdruck ist auch zu hoch, du musst dringend zum Arzt."

Auch die übrigen Leute, die am Wagen standen nickten zu dieser Diagnose. Da mich Dirk über vielen medizinischen Unsinn unterrichtet hatte, holte ich mein Smartphone heraus, tippte etwas hinein und zeigte dieser Frau, dass sie einem Irrtum aufgesessen sei, denn meine Werte sind völlig normal. Wenn irgendeine inkompetente Person die Werte herunter setzt, um die Menschen in Angst und Schrecken zu jagen, dann sind die Personen, die diesen Unsinn hier glauben, selbst Schuld. Die Frau war völlig verdutzt, ich stand lächelnd und selbstsicher auf, und ging zu meiner Familie, die vor der Tür auf der Bank saß.

Die Frau aus dem Auto folgte mir etwas und rief:

,,Bringen sie die junge Dame schnell zum Arzt."

Dirk und Maman standen auf und gingen zu unserem Auto. Auf dem Weg dort hin drehte Dirk sich zu ihr um und sagte auf Spanisch:

,,Sie müssen die richtigen medizinischen Bücher lesen, und nicht alles glauben, was irgend ein studierter Depp behauptet, sondern erst kritisch nachprüfen. Kein Wunder, dass ihr alle in Angst und Schrecken versetzt werdet, und den Ärzten dadurch Reichtum beschert."


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So Apr 05, 2015 3:00 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 5. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute ist das erste Osterfest meines Lebens. Natürlich habe ich heute Morgen die Zeit bei den Vichots zurückgedreht, weil ich nicht um 6 Uhr in der Früh aufstehen wollte. Um 9 Uhr meiner Zeit öffnete ich, nach Überprüfung der Lage dort, das Portal, um ihnen unser Osterpräsent zu überreichen. Maman Vichot kam durch das Portal, begrüßte uns alle, und ich erklärte ihr die Bedeutung von Ostern. Danach kehrte sie zurück, und ich hörte ein Jubeln und danke euch auf Teneriffa rufen. Nach einem wunderschönen Osterfrühstück mit bunt bemalten Eiern ging es ans Kuchenbacken. Als erstes Hefekuchen mit Mohnfüllung und dann meinen ersten Käsekuchen. Maman zeigte mir alles, und ich zauberte unter ihrer Aufsicht die leckersten Sachen. Abends besuchten wir unsere Freunde im Hochhaus am Meer. Ich muss sagen, dort oben genießt man eine tolle Aussicht auf den Ozean. Jetzt ließen wir uns so richtig verwöhnen, mit Ofen-Lachs, Spinat und Bandnudeln. Na dann guten Appetit.


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Mo Apr 06, 2015 4:10 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 6. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute ist zwar in Deutschland Feiertag, aber nicht hier, und ich musste zur Fahrschule, in den theoretischen Unterricht. Ich konnte deswegen letzte Nacht nicht richtig schlafen und war aufgeregt. Da ich dauernd aufstand, weckte ich Dirk unbeabsichtigt auf. Er rief mich leise zu sich und forderte mich auf, mich zu ihm zu legen. Dann sprach er beruhigend auf mich ein und irgendwann schlief ich dann doch in seinen Armen ein. Bevor Maman morgens was merkte, ging ich zurück in mein Bett. Dirk brachte mich nachmittags zum Unterricht. Die Lehrerin und meine Mitschüler waren sehr nett zu mir. Dirk machte ein Foto von der Unterrichtsklasse. Ich sitze übrigens ganz vorne links ( Bildmitte ) und bin das mit dem gelben langärmligen Pullover und den schulterlangen Haaren und hebe die linke Hand. Gut, dass mir Dirk schon im voraus vieles erklärt hatte, denn sie sprechen sehr schnell Spanisch. Oft musste ich der Lehrerin sagen, dass sie langsam sprechen möchte und nicht so schnell wie ein Maschinengewehr. Nun diese Stunde habe ich auch überstanden. Abends kamen unsere Freunde aus Hannover, und wir verspeisten den leckeren Käsekuchen. Das war es für heute.


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Di Apr 07, 2015 10:43 am
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 7. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Da heute mal wieder nicht viel los war, außer dass Dirk mit Martin, dem Computerspezialisten im Betriebssystem des Raum & Zeit Converters herumgewerkelt hatte. Somit nutzte ich die Gelegenheit, von dem Mann zu erzählen, der auf El Hierro wohnt und mich im Februar angesprochen hatte, weil ich den Übersetzer auf dem Kopf trug. Heiko so heißt er, ist inzwischen unser Freund geworden, und liebt den Regenwald im Amazonas. Letzten Monat war ich mit Dirk bei ihm auf El Hierro, und wir haben bei ihm ein Raumportal aufgebaut. Natürlich traute hat er sich nicht, hindurchzugehen, als es im Betrieb war. So musste ich unser kleines ferngesteuertes Fahrzeug holen und es erst einmal durch sein Portal in den Regenwald schicken. Danach ging er endlich auch hindurch, klar daran muss man sich natürlich erst gewöhnen, wie die Vichots im Jura. So ein Ausflug nach Heiko ist etwas Besonderes, und was ihm noch fehlt ist eine Frau. Mich schaut er immer so merkwürdig an, als ob ich vom Mond kommen würde. Dirk hat mir ausdrücklich untersagt, ihm etwas von meiner Welt zu erzählen, wo es Dreibeiner gibt und Menschen geweiht werden. Jedenfalls werden wir bestimmt noch einiges mit Heiko erleben, das Gefühl habe ich schon...


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Mi Apr 08, 2015 1:05 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 8. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war Putzen angesagt, und meine Aufgabe war es, die Badezimmer zu säubern. Zum Mittagessen gab es Linsengemüse mit Salat und Bratkartoffeln. Maman hat mal wieder wunderbar gekocht. Es hat lecker geschmeckt. Anschließend fuhr mich Dirk zur Fahrschule, und für 90 Minuten war wieder Lernen angesagt. Heute musste ich die verschiedenen Verkehrsschilder ( Las Señales De Tráfico ) so heißen sie auf spanisch, benennen. Da kam ich ganz schön ins Schwitzen, vor allem wegen der Aussprache. Ich hätte am liebsten meinen Übersetzer dabei gehabt. Aber das ging leider nicht. Das Schlimme ist, die sprechen viel zu schnell, und immer wieder musste ich sagen:

,,Bitte sprechen sie langsamer ( Por favor hable más despacio )."

Aber nein, das geht nur für zwei Wörter, dann schnattern sie wieder so schnell und ich sagte wieder:

,, lento, lento ( langsam, langsam )."

Danach machten wir unseren langen Spaziergang, wobei ich mich erst einmal erholte. Gut, dass von den Vichots heute keiner hier war, und schon gar nicht meine Schwester Jeannie...


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Do Apr 09, 2015 2:28 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 9. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war wieder ein aufregender Tag. Ich musste alleine mit unserer Hündin Schnucki gassi gehen. Weil in unserem Auto der Klimakompressor in der KFZ Werkstatt ausgetauscht werden sollte, hatte Dirk einen Termin und er fuhr getrennt mit unserem Freund dort hin. Bald wird es hier sehr warm, und dann benötigen wir die Klimaanlage. Für die Vichots ist das ein unnötiger Luxus und sie verstehen es einfach nicht. Im Besonderen meine Schwester Jeannie, denn sie sagte letztes Jahr:

,,Du bist so sehr verwöhnt Kersty, das ist ja furchtbar, denn hier im Auto ist es eisigkalt und draußen ist es so heiß, davon werde ich krank. Ihr spinnt hier total."

Aber für uns ist das so angenehm, und der Unterschied, wie sie behauptet, ist nicht so gravierend. Jeder andere Passant flüchtet sich im Sommer gerne in unser Auto.

Nach dem Mittagessen, einer tollen Gemüsepilzpfanne, gönnte ich mir mein wöchentliches Sodabad, und diese Stunde genieße ich in vollen Zügen, denn dabei werden die ganzen Säureschlacken aus der Haut gezogen. Abends haben wir unseren Freund Barry getroffen, die Kopie von Robert de Niro, Das ist jedes Mal ein Spaß und wir lachen ausgelassen. Hier ist es nicht so langweilig wie im Jura, das kommt daher, weil Teneriffa ein Ferienparadies ist.


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Fr Apr 10, 2015 7:13 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 10. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Jeden Tag etwas Neues erleben, so ist das Leben bei meiner neuen Familie. Heute Morgen brachte uns unser Freund schicke Kleidungsstücke, die sie von ihren Nachbarn bekommen hatte, weil die aus gesundheitlichen Gründen nach Deutschland zurückkehrten. Das meiste davon passte sehr gut. Oh, wie haben wir uns darüber gefreut. Später rief eine Freundin von Maman an, die am darauf folgenden Tag nach Österreich zurückkehrt und brachte uns später ihre restlichen Lebensmittel, die sie für das nächste halbe Jahr nicht mehr benötigt. Natürlich alles vom Feinsten.

Heute besuchte ich zum 3. Mal die Fahrschule. Ich musste an die Tafel, ( rechts das bin ich, das Foto schoss Dirk heimlich ) und zeigen, ob ich alles verstanden habe, was unsere Lehrerin uns heute allen erklärt hat. Na ja, auch diese 90 Minuten gingen vorbei.

Bei unserem Abendspaziergang brachten wir dann einem Bedürftigen die T-Shirts, die Dirk nicht passten. Er hatte vor Freude Tränen in den Augen.


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Sa Apr 11, 2015 8:03 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 11. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war wieder großer Einkaufstag, und ich freue mich immer, meine Freunde auf dem Bauernmarkt zu begrüßen. Es war wieder eine große Auswahl an frischem Gemüse und Obst vorhanden.
Abends sah ich mir die Nachrichten an und sah zum Entsetzen, dass in Afghanistan eine Frau vom Ehemann ihrer Cousine vergewaltigt wurde, und sie bekam dafür 12 Jahre Gefängnis. Sie wurde dann auf internationalem Druck begnadigt. Sie bekam auch noch ein Kind von ihm und heiratete ihren Vergewaltiger und lebt jetzt als Zweit-Frau dort im Haus und bekommt jetzt mit ihm ihr 3. Kind. Er sagte dazu, dass sie den Missbrauch übertrieben hat. Die Frau heiratete ihn um die Familienehre zu retten und für ihr 1. Kind. Als wir das alle zusammen sahen wurde ich wütend und sagte zu Dirk:

,,Jetzt reicht es, wenn die Dreibeiner nicht zu diesen Menschen kommen, müssen wir an diesem Scheusal ein Exempel statuieren. Hilf mir Dirk, ihn zu den Dreibeinern zu schicken."

Dirk amüsierte sich stand auf und sagte:

,,In Ordnung Kersty, ich helfe dir."

Wir gingen in den Keller, und mit dem Gesichtserkennungs Programm des Raum & Zeit Converters
und des TV Senders konnten wir ihn ziemlich schnell finden.
Jetzt war es soweit, Dirk hatte eine Stelle gefunden, wo die Schwarzen Garden einen Menschen zum Weihen bringen und der Dreibeiner stand schon bereit.
Kaum war das deutsche Fernsehteam fort, das sahen wir auf den Bildschirm, öffnete Dirk das Portal, und ich sah das geschockte Paar. Da ich so geladen war, ging ich durch das Portal und nahm ihn am Kragen, zog ihn vom Sitzplatz hoch und durch das Portal wieder zurück nach Teneriffa. Wo ich diese Kraft her bekam, weiß ich bis heute nicht. Der Afghane war so geschockt, dass ein zartes Mädchen wie ich, ihn angriff. Nachdem wir wieder auf Teneriffa waren und das Portal geschlossen war, setzte ich meinen Übersetzer auf und sprach ihn mit seinem Namen an:

,,Du hast keine Achtung vor Frauen, und du betrachtest sie als Eigentum und minderwertigen Menschen. Wir Frauen sind nicht eure Gebär-Maschinen, sondern ebenso viel wert wie ihr Männer."

Immer noch unter Schock antwortete er:

,,Wo bin ich hier, was bist du für eine Frau, und du Mann, wie so erlaubst du, dass sie mit uns Männern so spricht. Wo ist dein Kopftuch und warum bedeckst du dich nicht vor uns Männern?"

Dirk sagte darauf:

,,Kersty ist meine zukünftige Frau, und sie hat die gleichen Rechte wie ich, und deshalb ist sie glücklich und nicht unglücklich, wie die Frauen bei euch."

Bevor der Afghane sich äußern konnte, öffnete Dirk das Portal zur Dreibeiner-Welt, und ich schritt auf ihn zu und vor Angst, denn er hatte wirklich Angst vor mir, flüchtete er durchs Portal und war nun bei den Tripods. Nachdem es geschlossen war, wurde er dort gleich von den Schwarzen Garden entdeckt und ihm wurde der Bart abrasiert und eine Glatze geschnitten. Jetzt bekam er seine Strafe, und er wurde vom Dreibeiner gepackt und in ihn hinein gesteckt und geweiht. Ich sagte darauf zu Dirk:

,,Vielleicht wird aus ihm jetzt ein besserer Mensch."


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So Apr 12, 2015 1:51 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 12. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute war hier Richard-Kimble-Tag, da waren sie alle auf der Flucht und trugen Nummern auf beiden Seiten ihres Körpers. Ich habe weit und breit nach einen Dreibeiner gesucht, habe aber noch keinen entdeckt, hehe. Hier ist die Tradition, wer als erstes durch das Ziel kommt, wird kostenlos geweiht. Überall stehen die Schwarzen Garden herum und passen auf, dass keiner von den Kimbles sich verdrückt. Ein toller Sport, das muss man einmal sagen. Jetzt verstehe ich langsam, warum sie jeden Tag auf der Flucht sind, sie üben, um von den Dreibeinern nicht geschnappt zu werden. Aber eins verstehe ich nicht, warum sie alle auf den ersten Preis scharf sind, nämlich eine goldene Kappe zu bekommen. Die können sie nämlich nicht ins Regel stellen, sondern werden ihnen in die Kopfhaut implantiert, autsch, das tut weh. Deswegen war die Straße von einem Ort bis zum nächsten gesperrt, und was fehlte, waren die Dreibeiner, na ja nobody ist perfekt. Frauen waren auch unter den Kimbles, da ist bestimmt eine Schönheit für die Tripods dabei, um wie Eloise in der Vitrine in der Stadt aus Gold zu landen, um dann von den Meistern angestarrt zu werden. Nein danke sage ich dazu, das Privileg hat nur mein Dirk. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


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Mo Apr 13, 2015 2:48 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 13. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Da heute nichts Großes anstand außer der Fahrschule, öffnete ich nach dem Frühstück das Portal und Fiona kam herüber zu uns. Ich habe zu meiner Schwester Fiona ein besonderes Verhältnis, weil ich mit ihr über alles und jeden Blödsinn lachen kann. Nach einer herzlichen Umarmung kam sie gleich zur Sache:

,,Kersty, Kersty, du bist mal wieder Gesprächstoff Nr 1 in der Familie. Was hast du bloß mit Jeannie gemacht?"

,,Was soll ich gemacht haben?"

,,Als sie vor zwei Wochen zurückkam, nein, so habe ich sie noch nicht erlebt, es braucht nur dein Name fallen, und ihr Gesicht spricht Bände!"

,,Da war doch gar nichts, Jeannie muss einfach verstehen, dass ich hier als zukünftige Frau von Dirk das Sagen habe, gleichberechtigt und ihr ebenbürtig bin und kein Dummerchen mehr. Außerdem hat Jeannie mir nicht zugetraut, Dirk sein Auto zu steuern, ich habe nur auf einem abgelegenen Parkplatz das Fahren geübt", erklärte ich Fiona.

Nachmittags ging ich zur Fahrschule und Fiona begleitete mich. Jetzt konnte sie mal erleben, wie so ein Unterricht abläuft. Sie zog den Übersetzter über ihren Kopf und verfolgte gespannt den Unterricht. Niemand hatte was dagegen, dass meine Schwester zuschaute. Heute mussten wir in den Fahrsimulator, und der Fahrlehrer war stolz, dass ich schon so gut fahren konnte. Fiona machte mit Dirks Digitalkamera gleich ein Foto von mir, während ich dort saß und mein Können zeigte.
Abends als das Portal wieder offen war, sagte Fiona begeistert:

,,Ich werde der Familie Vichot voller Stolz erzählen, was du in der Fahrschule und am Simulator geleistet hast und ihnen das Foto dazu präsentieren. Bis zum nächsten Mal Schwesterherz."


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Di Apr 14, 2015 10:03 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 14. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Heute musste ich draußen die Blumen gießen, da meine lieben Nachbarn keinen Wert darauf legen, ob die Pflanzen in den Kästen vor den Häusern Wasser bekommen. Dirk steckte noch einen 2. Verlängerungsschlauch an den ersten und dann ging es los. Die Lieblosigkeit der Menschen ist erschreckend, und wenn eines Tages die Dreibeiner kommen, werden diese ihnen lieblos auf ihren Dickschädeln eine Messing Kappe verpassen. Ich werde dann nicht hier sein, und die bekommen ihre Strafe dann.
Aber es gab auch Erfreuliches, meine beste Internet-Chat Freundin hat heute Geburtstag. Ich habe ihr gratuliert und mich gefreut, dass auch so viele vom Chat ihr Glückwünsche geschickt haben. Ich habe mir im Geiste vorgestellt, sie durch das Portal zu holen und mit ihr hier auf Teneriffa Geburtstag zu feiern und ihr unsere schöne Insel zu zeigen.
Nachmittags waren wir bei unseren Freunden eingeladen, dort ließen wir uns so richtig verwöhnen mit einem leckeren kleinen Buffet.
Morgen ist wieder Fahrschule angesagt, na ja, ich bin schon ganz gespannt, was wir dieses Mal leisten müssen. Gegen das hier, ist die Schule im Jura der reinste Kindergarten...


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Mi Apr 15, 2015 4:12 pm
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Beitrag Re: Kerstys Tagebuch
Kerstys Tagebuch vom 15. April 2015 / 2091

Liebes Tagebuch:

Da mir heute nach Tanzen zu mute war, hatte ich eine verrückte Idee, und dafür holte ich mir meine Schwester Fiona, die überrascht war, dass ich sie benötigte, aber sie freute sich darüber. Es ging darum, zu Dirks Schule zurückzukehren zur damaligen Karnevalsparty. Dirk fand die Idee gut, und mit dem musikalischen Equipment und der Anmeldung in der Schule war das kein Problem. Er setzte sich eine Langhaar-Perücke und Sonnenbrille auf und klebte sich einen Vollbart an. Fiona schmiss sich vor Lachen auf den Boden, als sie ihn sah. Wir zogen uns flotte Tanzklamotten an, und dann ging es los. Hinter der Bühne öffneten wir das Portal und bauten alles auf. Da wir über Karaoke verfügten und auch Nonstop Discomusik, die erst 10 Jahre später auf den Musikmarkt kam, legten wir los. Keiner von den Schülern wusste etwas von uns. So war die Überraschung gelungen, als sie mich mit Fiona und Dirk, den natürlich keiner erkannte, wieder sahen. Ich begrüßte den jüngeren Dirk nach einem halben Jahr mit einem Kuss und sagte ihm:

,,Das ist dein älteres Ich, verkleidet, also keine Eifersucht bitte."

Alle waren kostümiert und begrüßten mich herzlichst, und die Jungs machten Fiona gleich schöne Augen,und nun ließen wir die Musik laufen. Unsere ,,Band" trug den Namen: THE FUTURES
Diese Musik war für sie völlig unbekannt, und ich tanzte voller Leidenschaft und sang ins Mikrofon. Aber Fiona und Dirk sangen nur Playback. Auch Fiona tanzte voller Begeisterung im Rhythmus der Musik. Ja, das liegt den Vichot-Frauen im Blut. Alle Blicke waren auf uns gerichtet. Zwischendurch kam der eine oder andere Lehrer oder Mitschüler und fragte nach dieser sonderbaren Musik. Aber ich sagte nichts dazu, sondern tanzte und sang weiter. Als die Musik beendet war, wollten sie eine Zugabe, aber da waren wir schon durchs Portal wieder verschwunden, denn es gab keinen Ausgang hinter der Bühne...


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Do Apr 16, 2015 2:45 pm
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