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 Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3 
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Beitrag Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3

Die Dreibeiner schlagen zurück


Melanies Tagebuch vom 28.Juni 2030 / 2106 / 1963

Mein Name ist Melanie, Tochter von Kersty Vichot und Dirk, der von den Plejaden kommt. Seit mehr als sechs Jahren lebe ich mit meiner Familie auf Faanuibay, einer Südseeinsel. Jetzt hat sich etwas ereignet, womit niemand gerechnet hätte. Die Dreibeiner haben es geschafft, das Portal meines Vaters auf Teneriffa unter ihre Kontrolle zu bringen, und wir haben es nicht einmal bemerkt. Das war aber noch nicht das Schlimmste, denn sie haben eine Bombe durch das Portal geschmissen und meine Großeltern die Vichots und die anderen dort getötet. Alles im Umkreis von 1 km ist jetzt ein riesiger Krater, nichts ist mehr dort vorhanden. Dann reisten sie durch das Portal ins Jahr 1998 und zerstörten die Insel Teneriffa. Sie ließen den Vulkan Teide ausbrechen, und das ganze Leben dort wurde ausgelöscht. Anschließend reisten sie ca. 3000 Jahre in die Vergangenheit. Sie haben nämlich in der Datenbank des Raum & Zeit Converters 2 Fotos von antiken Dreibeinern gefunden. Mein Vater Dirk wollte das von hier aus wieder ungeschehen machen und reiste ebenfalls mit unserem Raum & Zeit Converter hier in die Vergangenheit. Dort verliert sich seine Spur. Meine Mutter Kersty Vichot voller Sorge reiste überstürzt hinterher und machte noch vorher eine Logbuch –Aufzeichnung. Jetzt habe ich auch sie verloren. Ich konnte danach alles mit den Sicherheitskameras, die alles aufzeichneten, nachvollziehen. Geblieben ist mir meine Oma, Mutter von Dirk und Julius, ihr Ehemann, auch Ozymandias und Heiko und Catschari und ihr fünfjähriger Sohn Mike. Nicht vergessen Josephine meine Schwester, die inzwischen 7 Jahre alt ist. Vor vier Tagen feierte ich meinen 14 Geburtstag, und mein Vater vor 2 Tagen. Alle hier sind bestürzt über diese Tragödie. Es war gut, dass mein Vater mir in Laufe der Jahre alles beigebracht hatte. Wir haben von hier aus alles überwacht, damit die Dreibeiner auf unserer Welt die Vereinbarungen einhalten. Aber keiner konnte ahnen, dass sie etwas hinter unserem Rücken im Schilde führten. Alles ging so schnell, wie konnten sie nur auf Teneriffa die Sicherheits- Systeme ausschalten. Aber noch schlimmer ist es, dass die Tripods die Zeitlinie verändert haben. Dadurch wollen sie erreichen, dass mein Vater Dirk und Oma nicht nach Teneriffa ziehen. Und somit begegnet er nicht seine erste Frau und baut auch keinen Raum und Zeit Converter nach ihrem Tode. Dadurch kommt Mummy nicht nach Teneriffa und Josephine und ich werden nicht geboren, und die Dreibeiner vernichten die Freien Menschen. Jedenfalls sind wir hier noch in Sicherheit, denn die zukünftige Tragödie auf Teneriffa hat noch nicht stattgefunden.





Melanies Tagebuch vom 29.Juni 2030 / 2106 / 1963

Bevor ich auf den Tag eingehe, berichte ich was sich nach dem 29. April 2024 / 2100 / 1957 alles ereignet hat: Am 24. Juni 1957 besuchten uns endlich Oma und Opa Vichot, um mir zu gratulieren. Tante Jeannie und Onkel Kieran, ebenso Tante Lucy und Onkel Kurt kamen auch mit. Ja es fand eine Versöhnung statt, und alle waren froh darüber. Bei Oma Vichot und Tante Jeannie waren noch auf ihren Gesichtern Spuren ihres Rest-Zorns zu sehen. Aber alles in allem war mein Geburtstag die beste Gelegenheit zur Versöhnung. Ja, und sie schauten sich alles an und waren sehr beeindruckt von der Schönheit sowohl des Hauses wie auch der Insel. Meine Eltern waren sehr froh, dass das ,,Kriegsbeil“, wie Maman immer sagte, nun begraben war. Heiko und Catschari brachten Ende des Jahres 1957 einen gesunden Jungen zur Welt, und Ozymandias war nun der Patenonkel. Ich wurde zu Hause von meinem Vater Dirk unterrichtet, und er führte mich in die Geheimnisse der Plejadentechnologie ein. Da ich seine Gene und die Schönheit meiner Mutter geerbt hatte, betrug mein IQ 130. Ja er führte mich auch in die Geheimnisse seines Volkes, die Plejaden ein. Ich habe auch gelehrt bekommen, wie man einen Raum & Zeit Converter baut. Während ich jeden Tag den Unterricht meines Vaters genoss, kümmerte sich meine Mutter Kersty um Josephine. Meine Eltern führten eine sehr harmonische Ehe, und auch wir Kinder wurden streng, gerecht und liebevoll erzogen. Seit die Wogen der Vichots geglättet waren, war wieder reger Verkehr durch das Portal im Gange. Der Kontakt zwischen Will und meiner Mutter brach damals ganz ab und wurde auch nicht wieder erneuert. Tante Helen trennte sich von Beanpole, denn sie konnte es nicht länger ertragen, dass die Technik ihrem Mann wichtiger war als sie. Tante Fiona und Onkel Fritz bewirtschaften in Deutschland sein elterliches Anwesen, haben zwei Kinder und auch jetzt Feriengäste. Will, wie ich erfuhr, ist nun Gutsherr auf Schloss Ricordeau und Eloise bekam noch einen Sohn, Aber Will ist der ganze Reichtum zu Kopf gestiegen und Eloises Eltern haben sich zurückgezogen. Mummy konnte Eloise nie leiden und sie nannte sie daher eine arrogante Person, und Will ist ihr Hündchen, das nun ein unsichtbares diamantenes Halsband um den Hals trägt. Tante Shelagh und Onkel Henry, die die Korn-Mühle der Parkers in Wherton bewirtschaften, haben alles modernisiert. Beide haben inzwischen 3 Kinder. Vor gut einem Jahr erschien Henry und Shelagh bei uns auf Faanuibay. Als ich abends aus dem Schlafzimmer meiner Eltern eine ziemlich laute Debatte vernahm, die nicht zu überhören war, was Mummy zu Daddy sagte hörte ich folgende Worte:

,, Stell dir vor, Henry nahm mich heute zur Seite und sagte mir, dass er Shelagh nur aus dem Grunde geheiratet hätte, weil ich mit dir den Bund der Ehe eingegangen bin, und er liebt mich noch immer. Ich sagte zu ihm, der Zug ist abgefahren Henry. Du hattest mich damals verlassen wegen der Freien Menschen, und ich hatte deswegen furchtbaren Liebeskummer. Ich will davon nichts mehr hören.“

Mummy hatte sich deshalb furchtbar aufgeregt. Im Laufe der Zeit ist viel geschehen. Ach noch etwas, in den Räumlichkeiten, die für uns nach der Flucht von Teneriffa umgebaut wurden, sind Oma und Opa Vichot eingezogen.

Dank meines Wissens und der halben außerirdischen Gene, versuche ich meine Eltern zu finden. Leider kann mir dabei keiner helfen. Normalerweise ist alles aufgezeichnet, aber die Tripods haben die Zeitlinie dermaßen verändert, dass ich nun versuchen werde, herauszufinden, wie sie es geschafft haben, Vaters Tarnvorrichtung und Sprengfallen zu überwinden.





Melanies Tagebuch vom 30.Juni 2030 / 2106 / 1963

Nachdem ich vor dem Raum & Zeit Converter eingeschlafen war, habe ich gar nicht bemerkt, wie Julius mich aufs Zimmer brachte und Oma Gerda, Daddys Mutter, mich entkleidete und ins Bett brachte. Gegen Mittag erwachte ich und wollte gleich wieder in den Portalraum verschwinden, aber Oma Gerda sprach ein ernstes Wort mit mir:

,, Melanie, ich weiß wie sehr du deine Eltern liebst und vermisst, aber du solltest wenigstens frühstücken, wenn du nämlich ausfällst, bekommen wir sie nie wieder zurück.“

Natürlich hatte sie Recht, Oma Gerda kümmerte sich um Josephine, und. Ozymandias war ihr Lehrer und unterrichtete sie, brachte ihr das Lesen und Schreiben bei. Meine Schwester war genauso begabt wie ich.
Nach dem Mahl setzte ich mich wieder vor den Raum & Zeit Converter und merkte gar nicht wie Heiko neben mir stand, denn er wollte mir helfen. Klar verstand er auch ein wenig davon, weil er Daddy oft bei der Arbeit zugeschaut hatte.
Ich dagegen musste mir nun die Zeit nehmen und auf den Bildschirm schauen. Nachdem wir die Pyramidensysteme am 24. April 2024 / 2100 / 1957 entfernt hatten, beobachtete ich wann die Tripod - Meister sich der Erfindung meines Vaters bemächtigt hatten, denn eins war mir inzwischen klar geworden, diese Pyramidensysteme haben den Raum & Zeit Converter zusätzlich geschützt vor seinem Entdecken. Jedenfalls wird das eine lange Zeit in Anspruch nehmen, um das herauszufinden, auch wenn ich alles in Zeitraffer vorspule. Ich merke wie meine Großeltern sich Sorgen um mich machen. Ja, sie haben Angst um mich, denn alles lastet auf meinen Schultern. Ich muss mir regelrecht das Essen rein zwingen. Meine Verzweiflung versuche ich zu verbergen, denn durch die Angst um meine Eltern habe ich regelrecht Blockaden im Gehirn. Ich werde weiter vor dem Bildschirm sitzen und die ,,Tripod – Nadel“ im ,,Zeit Heuhaufen“ suchen.



Fortsetzung folgt.


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So Jun 28, 2015 1:21 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 1.July 2030 / 2106 / 1963

Nachdem ich fast einen Tag vor dem Bildschirm verbracht habe, entdeckte ich, dass ca. 2,5 Jahre später die Tripods unser ehemaliges Haus auf Teneriffa versiegelt, die Luft abgesaugt und durch ihre ersetzt hatten, und all das wurde von Sklaven verrichtet, ebenso eine Luftschleuse für die Meister. Der ganze Ort wurde dadurch nun zur Sperrzone. Dann stieg ein Meister aus einer Tripode und begab sich in den Keller. Durch den Entmaterialisierungsvorgang durch ihn schafften sie den Raum & Zeit Converter hinaus und brachten diesen eine Etage höher. Dort wurde er von Sklaven in den Dreibeiner geschleppt. Warum die zur Vorsicht angebrachten Sprengfallen nicht detonierten, weiß ich nicht.
Im Dreibeiner wurde das Portal in die Tripod - Stadt bei Koblenz transportiert. Dort entdeckte ich, und diesmal schrie ich auf, so dass Oma Gerda und Julius besorgt angerannt kamen, Martin unseren Computer – Spezialisten. Oma erklärte ihrem Mann, dass Martin damals 2014 Kersty, meiner Mummy, einen falschen Reisepass besorgt hatte, dadurch konnte sie Vater heiraten.
Unser Martin, der nun ein geweihter Sklave der Dreibeiner ist, hat den Sperrcode des Raum & Zeit Converters geknackt. Durch das Vorspulen der Zeit auf dem Bildschirm, konnten wir alles nachvollziehen. Aber nach einer gewissen Zeit, war auch die diese Hürde vollbracht.

Nun sahen wir wie die Meister die Technologie meines Vaters studierten. Julius fragte mich, warum ich nicht die Waffe einsetze. Ich erklärte ihm, dass die Dreibeiner zu mächtig geworden sind, und ich bzw. wir sie erst in der Vergangenheit schlagen können. Dann holte ich die DVD von: Zurück in die Zukunft 2 und zeigte beiden den ganzen Film, denn mit meiner Erklärung der Temporallehre hätte er und Oma es nie begriffen. Jetzt verstanden sie es einigermaßen, und Julius sagte nur:
,, Scheiße“

Ja, das war es auch, und so wurde allmählich das Geheimnis des Raum & Zeit Converters Stück für Stück gelüftet. Somit war klar, wie die Tripods es geschafft hatten, erst 2106 die eine Bombe durch das Portal zu den Vichots zu senden, und danach den Vulkan Teide 1998 zum Ausbrechen zu bringen, wieder durch die Hilfe des Portals, indem sie im Inneren des Vulkans die andere Bombe gezündet hatten.
Da aber die Daten unseres jetzigen Aufenthaltes im Raum & Zeit Converter auf Teneriffa nicht gespeichert waren, konnten sie uns nun nicht finden. Aber was ist jetzt mit meinen Eltern, was ist mit ihnen geschehen? Jetzt, wo ich den genauen Ablauf der Tragödie herausgefunden habe, werde ich mich auf die Suche nach ihnen begeben.
Denn es muss etwas Unvorhergesehenes passiert sein, denn wenn einer übervorsichtig ist, sind bzw. waren es meine Eltern.


Fortsetzung folgt.


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So Jun 28, 2015 3:35 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 2.July 2030 / 2106 / 1963


Ich suchte nun auf dem Bildschirm meine Eltern. Mein Vater erzählte mir, dass schon immer Außerirdische von anderen Planeten auf der Erde gelandet sind. Daher der stammt der Kult der Griechen mit ihren Göttern und auch die im Nordischen mit ihrem Thor.
Weil ich nicht vorangekommen bin, kam mir die Idee mit den Überwachungskameras, denn die waren damals beim Verschwinden meiner Eltern auf den Bildschirm gerichtet. Ich vergrößerte die Aufnahmen und konnte die letzten Daten, Zielkoordinaten, Zeitangaben sehen. Nun konnte ich sie wohl endlich aufspüren.
Aber was sah ich da, nein schrecklich. Kaum war mein Vater angekommen, wurde er dort sofort von den Menschen gefangen genommen. Sie übergaben ihn, den Dreibeinern, nein, dass waren keine antiken Tripods, sondern welche aus dieser Epoche. Aber was machen die denn dort?
Er wehrte sich bei der Gefangennahme mit Händen und Füßen, dann wurde er gepackt und in den Dreibeiner gesteckt. Wieder schrie ich auf, und Oma und Opa kamen angerannt. Opa Julius musste sie stützen, denn sonst wäre sie zusammengeklappt. Aber leider tauchte auch noch meine Mutter Kersty dort auf wo meinen Vater sah. Auch sie wurde gepackt und schrie sich die Seele aus dem Leibe. Es war so schrecklich, denn sie hatte schon immer eine panische Angst vor diesen Dreibeinern. Oma schrie mich an:

,,Melanie unternimm doch etwas, die werden sie weihen!“

,,Oma beruhige Dich. Ich muss erst einmal alles überblicken, ob das und warum das passiert ist, eine Falle ist.“

Man muss sich einmal vorstellen was da abläuft, da ist auf der einen Seite ein griechisches Volk mit einer primitiven Technologie und daneben dieser antike Dreibeiner aus dieser Zeit. Es ist so verwirrend. Da ich die Zeit dort zurück spulte, sah ich einen überdimensionalen großen Kreis, so wie der Unserige, wenn das Portal plötzlich erscheint. Damit war klar, dass die Meister das Portal nachgebaut hatten, dann es erschien dort ein roter und silberner Dreibeiner. Ja sie wollen in dieser Zeit den Bewohnern der Erde eine Kappe verpassen. und den Geschichtsverlauf von 3000 Jahren verändern. Dass die Meister die Zeitlinie derart vermurkst haben ist schon brillant. Jetzt stellt sich die Frage, wie sie wissen konnten, dass meine Eltern dort auftauchen würden. Leider muss ich mir wieder diese Bilder vor und nach der Verhaftung von ihnen noch einmal anschauen.



Fortsetzung folgt!


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Mo Jun 29, 2015 10:05 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 3.July 2030 / 2106 / 1963

Ich spulte erneut die Zeit auf dem Bildschirm zurück und sah wie die Dreibeiner das griechische Volk geweiht hatten. Die Gardisten dort sahen nicht schwarz gekleidet aus, sondern wie man es aus dem Fernsehen kennt, nur bewaffnet mit einem Helm. Plötzlich öffnete sich das Riesen-Portal und eine Stimme in griechisch ertönte:

,,Gleich wird ein Mann und danach eine Frau durch ein kleines Portal kommen, sie sind festzunehmen. Dann bringt sie zum Dreibeiner, damit sie geweiht werden.“

Somit war klar, sie nehmen Vaters Technologie mit dem Übersetzungs-Computer und setzen es gegen uns ein.
Ich musste etwas unternehmen. Ich holte mir eine kleine Sauerstoffflasche mit Maske und erzählte Oma Gerda meinen Plan. Dann spulte ich zu der Stelle, wo mein Vater ins Innere des Dreibeiners gehoben wurde. Ich konnte nun in den Tripod schauen und sah einen Meister mit Maske, und mein Vater lag vom Betäubungsgas bewusstlos auf einem blanken Op-Tisch. Gleich darauf öffnete sich erneut der Verschluss des Dreibeiners und meine Mutter Kersty, die immer noch schrie und wie ein Fisch an der Angel zappelte, gepackt von den drei Fingern des Tripod – Arms, erschien auch im Inneren. Sie wurde sofort bewusstlos, als sie das Narkose-Gas einatmete. Nun lag auch sie regungslos auf dem Boden und der Meister wollte die Haare vom Kopf meines Vaters mit einem Schergerät, das an einem beweglichen Arm befestigt war, abrasieren. Jetzt war der Moment gekommen und ich sagte zu Oma:

,,Ich öffne das Portal direkt vor dem Meister im Dreibeiner und werde ihn töten, dann hole ich meine Eltern hier herüber. Es muss ganz schnell gehen.“

Sie antwortete:

,,Aber Melanie, ich rufe Julius, der hilft dir dabei und bleibt auf dieser Seite neben dem Portal stehen.“

Ich war damit einverstanden. Julius kam und wurde über meinen Plan unterrichtet. Zur Sicherheit brachte ich die Waffe zur Verkleinerung in Stellung.
Ich muss noch erwähnen, dass mein Vater mich auch in Karate unterrichtet hatte.

Jetzt war der Moment gekommen. Ich ließ das eingefrorene Bild = die Zeit dort weiterlaufen und brachte mich in Stellung mit einer Sauerstoffmaske auf dem Gesicht und einer Flasche auf dem Rücken. Oma drückte den Knopf, und im Dreibeiner, ca. 1,5 Meter vor dem Meister, erschien unser Portal.
Sofort sprang ich durch den Horizont ( Portal ) von Faanuibay in den Weiheraum des Dreibeiners und schlug mit einem Fausthieb auf den Mund des Meisters, so heftig, dass grünes Blut von ihm an meiner rechten Faust klebte. Der Meister war von meinem plötzlichen Erscheinen so überrascht, dass er ohne einen Ton von sich zu geben, zusammen brach.

Mit meiner ganzen Kraft zog ich meinen Vater vom Tisch herunter und gab ihn durchs offene Portal in Julius Obhut. Dann ging ich zu meiner leblosen Mutter Kersty, die noch am Boden lag und zog sie mit einem Rautegriff durch das Portal nach Hause in Faanuibay. Dort angekommen, schloss Oma das Portal hinter uns.
Ich lag total erschöpft neben meinen Eltern.
Oma gab beiden abwechselnd Sauerstoff. Nach ca. einer Stunde erwachte zuerst meine Mutter und kurz darauf mein Vater. Ich werde nie den Blick in ihren Gesichtern vergessen, als sie Oma, Julius und mich erblickten. Maman heulte vor Freude und drückte mich ganz fest an sich. Auch Vater tat das gleiche anschließend.



Fortsetzung folgt!


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Di Jun 30, 2015 10:46 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 4.July 2030 / 2106 / 1963

Ich hatte meine Eltern wieder, aber was es für eine Auswirkung auf meine Mutter haben würde, darüber machte ich mir zu diesem Zeitpunkt keine Gedanken. Aber in der letzten Nacht zeigte es sich schon. Vorweg gesagt, meine Eltern waren mächtig stolz auf mich. Ich fragte beim gemeinsamen Essen, was genau passiert wäre. Mein Vater antwortete:

,,Melanie, ich wollte nur mit dem Raum& Zeit Converter dort hinreisen, um mir den antiken Dreibeiner anzuschauen, aber die Tripod Meister müssen wohl in dem Moment die Zeitlinie verändert haben. Als ich da auftauchte, waren plötzlich zwei Dreibeiner aus dieser Zeit dort. Natürlich hatte ich auch die Fernsteuerung dabei. Deine Mutter Kersty überwachte alles auf dem Bildschirm. Dann schnappten sie mich und Kersty wollte mir natürlich helfen und reiste mir ohne zu überlegen hinterher.“

,,Ich weiß Dirk, ich hätte Melanie oder deine Mutter rufen sollen, aber ich… ich bin schwanger, “ versuchte meine Mutter zu rechtfertigen.

Na, darauf war niemand gefasst, und wir alle schauten sie ungläubig an.

Mein Vater stand vom Tisch auf, zog meine Mutter vom Stuhl hoch und sagte zu ihr:

,,Seit wann weißt du das Kersty?“

,,An dem Morgen, als das Desaster passierte, bekam ich durch den Teststreifen Gewissheit, dass ich schwanger bin. Ich ging zu dir, um dir die Neuigkeit zu sagen, aber da du in Eile warst, kam ich nicht mehr dazu. Meine nun gewusste Schwangerschaft und die Angst dich zu verlieren, haben mich in einen panischen Zustand versetzt und ohne zu überlegen, folgte ich dir, als ich die Gefahr, in der du warst, erkannte, “erklärte sie.

Dann gab er ihr einen Kuss und sagte, dass wir nun 2 Sachen zu feiern hätten, nämlich unsere Rettung und Kerstys Schwangerschaft.

In der Nacht bekam meine Mutter ihre Albträume, die sehr heftig waren, und alle kamen wir angelaufen, weil sie im Schlaf schrie. Mein Vater musste sie immer wieder beruhigen, denn sie hatte Angst wieder einzuschlafen. Ich legte mich nun auch noch ins Elternbett, um sie noch zusätzlich zu beruhigen. Sie litt unter ihrer bevorstehenden Weihe am meisten. Um es vorweg zusagen, es brauchte einige Nächte bis diese Albträume aufhörten.
Zwischendurch, während Vater und ich einen Plan schmiedeten, die Dreibeiner endgültig zu besiegen und die Zeitlinie wieder herzustellen, kümmerte sich Oma Gerda um meine Mutter und führte behutsame Gespräche mit ihr, um dieses Trauma der bevorstehenden Weihe zu vergessen.


Fortsetzung folgt.


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Mi Jul 01, 2015 5:28 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 5.July 2030 / 2106 / 1963


Heute bin ich mit meinem Vater durch das Portal in einem Augenblick 3000 Jahre zurückgereist und in dem Dreibeiner gelandet, aus dem ich gestern meine Eltern gerettet habe. Natürlich gingen wir mit Sauerstoffausrüstung hinüber. Aber Kersty, meine Mutter war durch das Erlebte sehr hysterisch und wollte uns nicht gehen lassen, obwohl wir dieses Mal alles überprüften. So kehrten wir, 5 Minuten später, vom letzten Mal zurück und haben vorher mindestens 12 Stunden die Zeit im Dreibeiner vorgespult. Es war absolut sicher dort, und das Portal blieb offen.
So betraten wir den Weiheraum und schauten ihn uns jetzt genauer an.
Der Tisch in der Mitte ähnelte dem Tisch, an dem die Athleten im Dreibeiner saßen und in die Goldene Stadt transportiert wurden. Es fehlte nur die Sitzbank. Dort, wo man die Wendeltreppe am halbrunden Tisch hinunter ging, fehlt diese, und man sieht von oben den Dreifachverschluss. Aber bei fehlender Treppe, frage ich mich, wie kommen die Ungeweihten hier nach oben? Wir gingen zurück und schauten den Moment auf dem Bildschirm an, wo meine Mutter von unten in den Dreibeiner gesteckt wurde.
Maman wollte das sich unter gar keinen Umständen noch einmal anschauen.

Wir entdeckten nun, dass an der Decke über dem Tisch eine automatische Vorrichtung angebracht war, um die Person mit einem Levitations – Strahl von unten noch oben zog und dort hinlegte.

Wir gingen zurück, und der tote Meister lag immer noch da. Mein Vater Dirk nahm eine Verkleinerungs- Pistole und schrumpfe ihn auf Handgröße zusammen.

Plötzlich entdeckte ich den Apparat, der dafür zuständig ist, den Ungeweihten eine Kappe zu verpassen. Er sah so aus wie das Gerät im Energiezentrum, wo man Fritz das Wissen einpflanzen wollte, nur das es an einem beweglichen Arm befestigt war. Ich schaute es mir genauer an, und stellte fest, es wird auf die nackte Kopfhaut gelegt und erzeugt, in dem es wie ein Brandzeichen in Form der Kappe erst die Kopfhaut weg schmilzt und dann an der freien Stelle eine Kappe darauf setzt. Um es einfach auszudrücken: Man nehme eine Kappe erhitze sie und lege sie auf die nackte Kopfhaut, sie brennt sich hinein. Danach müssen die Geweihten erst langsam aus der Narkose erwachen, sonst würden sie vor Schmerzen schreien. Der Meister verlässt kurz vor dem Erwachen den Raum, und das Narkosegas wird nach der OP durch die Luft ersetzt. Dann kommt der Levitations – Strahl wieder zum Einsatz, und der nun Geweihte wird den Schacht herunter gelassen und den Dreifingern übergeben.
Somit war nun das Geheimnis der Weiheprozedur gelüftet
.
Wir gingen durch die Luftschleuse zur Kommandobrücke des Dreibeiners.
Der Raum war im grünen Licht getaucht und ziemlich groß, und neben der Luftschleuse war der Badeschlafplatz, den man von Wills Meister 468 kennt. Vorne war die riesige Tür, die wir von Henrys Zerstörung des Dreibeiners kennen, die sich öffnete und in der er eine Handgranate hinein schmiss. Rechts und links der Tür waren diese spitzen Pyramiden, die wir vom Raum des Meisters 468 kennen, die als Steuerkonsole dienten, um den Dreibeiner zu bewegen. Die Augen, bzw. das gelbe Lauflicht sind eine Art Panorama - Fenster von fast 360 Grad.
Stühle gab es nicht, aber was mir auffiel, war, dass an der Tür eine Art Auge angebracht war, das dem Meister als Vergrößerungsfenster diente, wenn er den Tripoden steuert. Überwältigt von den Eindrücken, und weil der Sauerstoff sich dem Ende neigte, kehrten wir durch das Portal zurück. Ich hätte mir noch den Maschinenraum angeschaut, aber dafür war es heute zu spät.
Meine Mutter war überglücklich, uns beide wieder auf Faanuibay in die Arme zu schließen.


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Do Jul 02, 2015 11:20 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 6.July 2030 AD / 2106 AD / 1963 AD / 1000 BC


Heute gingen wir wieder an Bord des Dreibeiners und versuchten heraus zu finden, wie er sich steuern lässt. Als erstes versuchten wir die Luft der Meister abzuschalten, denn es nervt ganz schön mit Atemmasken herumzulaufen. Meine Mutter Kersty überwachte alles auf dem Bildschirm vom Portalraum aus. Aber wir hatten Glück und fanden den Ausschalter. Dann öffneten wir vorne vorsichtig die große Tür ein wenig, sodass atembare Luft hereinkam. Mein Vater entdeckte auch eine Fernbedienung, um das riesige Portal der Meister in der Goldenen Stadt in Koblenz im Jahr 2030 zu öffnen. Unser Portal war hier auf der Brücke offen, sodass wir jederzeit fliehen konnten. Nach gut einer Weile kannten wir uns schon mit der Funktion des Dreibeiners aus. Maman rief uns zu, um uns die Übersetzer zu geben, womit wir die Gespräche der Dreibeiner verstehen konnten. Vater entdeckte das Logbuch des Meisters, aber da er ihnen nicht traute, hatte er damals eine Software geschrieben, womit er die Sprache übersetzen konnte. Kersty reichte sie ihm durchs offene Portal, und er legte seinen Scanner auf die Schrift, und der übersetzte ihren Text sofort ins Deutsche. Dadurch kam jetzt der ganze Plan der Dreibeiner ans Tageslicht:

Sie haben in unserer Zukunft die Stärke des Weihesignals wieder auf ihre Werte gestellt und die Vereinbarung gebrochen. Jetzt wollen sie hier auf dieser Welt alle Menschen weihen, und die beiden Dreibeiner sind schon Mal die Vorhut. Auch ist in Planung, die anderen Dreibeinerstädte in Amerika und Asien mit riesigen Portalen auszurüsten. Vater kopierte deren Datenbank und gab sie meiner Mutter wieder. Sie lud nun diese der Dreibeiner in unseren Raum& Zeit Converters herunter.
Wir versuchten unser Glück und brachten den Dreibeiner zum Laufen, und diese Bewegung erzeugte in uns ein sonderbares Gefühl. Der Rote Dreibeiner nahm keine Notiz von uns, und so machten wir Geh-Übungen mit dem Tripoden. Nach einer Weile hatten wir den Dreh raus. Bevor wir zurückkehrten, stiegen wir noch zum Maschinenraum hinunter, und der befand sich unter dem Weiheraum. Aber wir hatten heute keine Lust mehr ihn genauer zu erforschen und kehrten durch unser Portal nach Hause zurück.


Fortsetzung folgt.


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Fr Jul 03, 2015 11:13 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 7. July 2030 AD / 2106 AD / 1963 AD / 1000 BC



Bevor wir wieder zum Dreibeiner aufbrachen, überprüfte mein Vater die Tarngeräte, denn die fielen uns heute Morgen beim Frühstücken wieder ein.
So gingen wir wieder mit Sauerstoffflaschen und Tarngerät den kurzen Weg durch unser Portal 3000 Jahre in unsere Vergangenheit und waren wieder an Bord des eroberten Dreibeiners. Dort waren nur 5 Min. vergangen. Wir hatten gestern hinter dem Weiheraum, und zwar ist das die Rückseite vom Kopf des Dreibeiners, eine große Schiebetür, die sich automatisch öffnete entdeckt, als wir davor standen. Mein Vater ging voraus, und ich folgte ihm. Da hinter war eine Schräge, die zum Maschinenraum hinunter führt. Diese Technik aus Mechanik und Außerirdischem war neu für mich, aber mein Vater hatte es nach kurzer Überprüfung herausgefunden. Er sagte:

,,Melanie, das ist Tachyonenenergie, .0 Energie, Nikola Tesla hat diese hier schon erfunden, da kann man aus der Ionosphäre umsonst Energie zapfen, aber leider hat sich die Menschheit für Atomenergie entschieden.“

Mein Vater erklärte mir genau wie die Tachyonenmaschine den Motor steuert, der wiederum die Beine des Tripoden bewegt. So einfach und genial ist das.

Nachdem wir alles inspiziert hatten, gingen wir wieder nach oben. Ich sagte zu Vater:

,,Oh, wie dumm die Geweihten doch sind, leben wie im Mittelalter und betrachten die Tripoden als ihre Götter.“

Vater rief meiner Mutter Kersty durch das offene Portal, sie sollte ihm das Gerät bringen, das Sauerstoff Stickstoff erzeugt. Julius brachte es uns dann und schaute sich ganz interessiert den Dreibeiner von Innen an.
Während Vater das Gerät in die Kommandobrücke einbaute, zeigte ich meinem Opa den ganzen Dreibeiner und erklärte ihm alles. Wir wussten das Oma Gerda und Maman vor dem Bildschirm alles verfolgten und aufzeichneten. Nach gut 2 Stunden war mein Vater fertig und startete einen Probelauf. Jetzt konnten wir den Spalt in der großen Tür schließen, denn dieser versorgte die Räume im Dreibeiner mit Luft.
Nach getaner Arbeit, kehrten wir zurück und mein Vater erklärte uns seinen Plan:

,,Morgen werde ich mit Melanie vom gekaperten Dreibeiner aus das Riesenportal öffnen und in die Goldene Stadt der Tripoden eindringen. Wir werden Martin, den Computerspezialisten, suchen und hierher bringen. Ihm werden wir dann seine Kappe mit dem Defibrillator außer Funktion setzen. Außerdem werde ich getarnte Sprengladungen an das Riesenportal und meinem geklauten Portal befestigen. Weiter plane ich, die Kuppeln der anderen Tripod- Städte zu zerstören. Das geht ganz einfach, denn das hat damals Henry mit unserer Hilfe auch geschafft. Nur müssen wir zeitgleich alles sprengen. Die Frage ist nur, wird die normale Zeitlinie wieder hergestellt?“


Fortsetzung folgt:


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Sa Jul 04, 2015 10:45 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 8. July 2030 AD /2106 AD/1963 AD/1000 BC


Heute gingen wir während des Frühstücks noch einmal alle Einzelheiten des Planes durch.
Oma Gerda hatte meine Mutter Kersty noch zurechtgewiesen, uns mit ihren Ängsten nicht zu verunsichern, da wir hier auf volle Unterstützung der Familie und Konzentration von allen rechnen müssen. Ozymandias kümmerte sich um meine Schwester Josephine. So waren Oma, Opa Julius und Maman im Portalraum. Auch war alles für Martin dem Computerspezialisten vorbereitet, um ihn von seiner Kappe zu befreien. Auch hatte Vater die Tarnbomben dabei.
So schritten wir nach Überprüfung dort durch das Portal und verstauten alles in der Kommandobrücke. Die Luft dort war dank des Gerätes meines Vaters ausgezeichnet. Trotzdem hatten wir unsere Sauerstoffausrüstung angelegt, ebenso den Übersetzer aufgesetzt. Auch unsere Tarngeräte waren am Gürtel befestigt, und jeder hatte eine Fernsteuerung in der Hosentasche.
Mutter schloss das Portal widerwillig, aber Vater erklärte ihr beim Frühstück, es könnte negative Auswirkungen haben, wenn das Portal zum Dreibeiner offen ist, und wir gleichzeitig durch ein riesiges Portal der Dreibeiner durchmarschieren.
So ging Vater im Dreibeiner auf seine Position und setzte den Tripoden in Gang. Dann aktivierte er deren Fernsteuerung, und vor uns erschien aus dem Nichts ein riesiges Portal. Mit Herzklopfen gingen wir hindurch und waren im nächsten Augenblick in der Stadt aus Gold in Koblenz im Jahr 2030. Wie wir feststellen konnten, war deren Portal um den Ein- und Ausgang der Dreibeiner-Stadt errichtet worden, das wir damals sahen, als die Athleten in die Stadt gebracht wurden. Dann fuhren auch wir mit einer Art Aufzug hinauf. Jetzt sahen wir uns um und sahen noch viele, viele Rote und Silberne Dreibeiner, die dort parkten. Das war überwältigend, aber wie ging es weiter?
Natürlich könnten wir uns zu einer Landebucht bewegen, um die Tür vorne zu öffnen, wie der Finger des Flughafens an dem die Flugzeuge andocken, um auszusteigen, aber mein Vater entschied sich unser Portal zu öffnen. Es klappte auf Anhieb, und meine Mutter empfing uns mit offenen Armen. Sie sagte:

,,In dem Moment, wo ihr durch das große Portal der Dreibeiner gegangen seid, ward ihr nicht mehr auf dem Bildschirm zu sehen. Erst als ihr wieder unser Portal geöffnet habt, war der Kontakt wieder hergestellt.“

Ja, wir konnten nun auf dem Bildschirm das alles noch einmal nachvollziehen. Einen Vorteil hat das ganze, denn wir können jetzt auf dem Bildschirm nach unserem Freund Martin suchen und unseren entwendeten Raum & Zeit Converter ausfindig machen und, wir wissen schon jetzt, wo das Riesen-Portal sich befindet.




Fortsetzung folgt.


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So Jul 05, 2015 11:04 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 9.July 2030 AD /2106 AD/1963 AD/1000 BC


Gestern haben wir noch auf dem Bildschirm bis spät in die Nacht nach Martin, den Computerspezialisten und nach unserem Raum & Zeit Converter gesucht, und haben beide gefunden. Es war gar nicht so schwer als wir dachten, denn er ist bei der Energieelite tätig, und der Raum& Zeit Converter steht im Kontrollraum, wo Fritz Pierre getroffen hat. Ach und sein Zimmer ist dort auf dem Gang, wo auch Fritz untergebracht war.
So spulten wir die Zeit dort vor bis Martin nach seiner Schicht in seinem Quartier ist.
Vater, der alles vorbereitete, wartete den richtigen Moment ab, und öffnete unser Portal dort wo Martin am Tisch saß, ca. 1,5 Meter hinter ihm und tauchte plötzlich auf. Es dauerte nicht einmal 30 Sekunden, da packte er ihn von hinten und zog ihn rückwärts mit samt dem Stuhl zu uns nach Faanuibay ins Jahr 1963 herüber. Als die beiden sicher hier waren, wurde Martin als Geweihter total hysterisch und fing an, uns zu beschimpfen. Jetzt schloss ich das Portal, und
Martin war sofort wieder normal und fasste sich an den Kopf und war total überrascht, uns alle zu sehen, denn er war noch nie auf der anderen Seite des Portals bei uns gewesen. Durch das Schließen des Portals hörte die Wirkung der Kappe hier auf.
Er war bestürzt über das was er getan hatte und entschuldigte sich bei uns. Wir sagten ihm, dass er das wieder gut machen könnte, aber erst müssen wir seine Kappe mit dem Defibrillator außer Gefecht setzen. Er war damit sofort einverstanden. So legte er sich auf die Liege und Kersty, meine Mutter, rasierte seine Haare soweit ab, dass die Paddel des Defibrillators Kontakt zur Kappe haben. Da uns Narkosemittel zur Verfügung standen, legten wir ihm einen Zugang. Leider hatten wir kein Gerät wie das EEG oder EKG zur Verfügung. Aber es musste halt ohne gehen.
Jetzt war der Moment gekommen, Vater setzte jetzt den einen Paddel des Defibrillator auf die breite Seite der Kappe vorne und den anderen auf die Spitze hinten, damit sich der Stromstoß von einer Elektrode durch die Kappe zur anderen bewegt. Vorher verteilte er auf der blanken Seite der Paddel Leitgel und setzte die Elektroden an der Kappe an. Ich stellte auf 200 Joule und drückte den Schalter.
Auf einmal sah man wie Martins Körper zuckte, Mutter horchte sein Herz mit dem Stethoskop ab, aber sein Herz beruhigte sich gleich wieder.
Da wir es nicht nachprüfen konnten, ob in der Kappe die Elektronik zerstört war, warten wir ab bis er zu sich kam und schalteten das Portal zu seinem Zimmer in der Dreibeiner-Stadt wieder ein. Aber wir hatten Glück, und die Kappe übte keinen Einfluss mehr auf ihn aus. Erneut schloss ich das Portal und Martin erholte sich schnell vom Eingriff. Wir zeigten ihm danach hier alles. Morgen soll er uns beim Kampf gegen die Dreibeiner helfen.


Fortsetzung folgt.


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Mo Jul 06, 2015 11:35 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 10.July 2030AD /2106 AD/1963 AD/1000 BC

Beim Frühstück besprachen wir ausführlich, wie wir in der Dreibeinerstadt vorgehen wollten. Martin sagte:
,,Ich werde zum Dienst erscheinen und dort zur Sicherheit im Raum & Zeit Converter einen Computer-Virus installieren, denn der Converter ist auch mit einem Kabel mit dem riesengroßen Portal am Eingangstor verbunden und vom Kontrollraum werden beide Portals gesteuert. Du und Melanie folgt mir unsichtbar zur Arbeit und installiert die Tarnbomben erst an dem einen und später am großen Raum& Zeit Converter.
So machten Martin, Vater und ich uns durch das Portal auf den Weg in die Dreibeiner-Stadt und landeten im Zimmer von Martin. Wir tarnten uns gleich und Martin setzte seinen Helm mit Sauerstoffaggregat auf. Auch wir hatten unsere Sauerstoffausrüstung dabei sowie die Tarnbomben.
So folgten wir ihm unsichtbar zur Arbeit und schlüpften unerkannt durch die Schwarze Garden Kontrollen. Es war aufregend und erschreckend, dem Feind so hautnah zu sein. Martin setzte sich gleich an den entwendeten Raum & Zeit Converter und speiste den Virus ein, den er gestern Abend noch geschrieben hatte. Vater befestigte die Tarnbomben am Portal, und ich verfolgte das Geschehen. Kaum waren wir fertig, geschah etwas Unvorgesehenes: Der Energiemeister rief Martin zu sich. Völlig perplex stand er auf und verbeugte sich vor dem Meister. Dann sprach dieser:
Martin, dank deiner Kenntnisse haben wir bald mit dem Raum & Zeit Converter die ganze Menschheit in der Vergangenheit geweiht. Der Cognosc möchte dich jetzt deswegen sprechen. Ich bin hier nicht abkömmlich, und darum bringen dich die Schwarzen Garden zu ihm.
Oh weih, was hatte das wohl zu bedeuten?
Diese erschienen nun und nahmen Martin in die Mitte. Wir folgten ihnen unsichtbar. Die Schmelze des Feuers, dort wo die Cognosc wohnen, grenzt gleich an dem Kontrollraum, in dem die Energieelite arbeitet.
Wir fuhren mit dem Tunnelfahrstuhl hinauf, und dort verließen uns die Garden. Martin, Vater und ich, noch immer unsichtbar, blieben zurück, und die Garden fuhren wieder mit dem Fahrstuhl abwärts. Was sollten wir nun machen? Bevor Vater die Fernbedienung betätigte, um unser Portal zu öffnen, wurde Martin und auch wir mit einem blauen Levitations – Strahl in die Höhe gehoben.
Plötzlich standen wir in einem Raum aus Licht, und eine Stimme sprach:

,,Ich weiß warum ihr hier seid.“

Martin sagte, dass nur er hier wäre und nicht wüsste wen er mit IHR meinte.
Aber der Cognosc sprach:

,,Ich meine den Mann von den Plejaden mit seiner 14 jährigen Tochter, die hier für alle unsichtbar sind.“

Auf einmal konnte uns Martin sehen, und nun wussten wir, dass wir in der Falle saßen, und ich bekam schreckliche Angst und dachte an meine Mutter Kersty und alle anderen zu Hause, die alles auf dem Bildschirm verfolgten, und Mutter, die ängstlich denkt, dass sie Vater und mich verloren hat.
Aber auf einmal sprach der Cognosc:

,,Melanie, hab keine Angst, ich kann in euren Gedanken lesen warum ihr hier seid. Ich möchte mich nur unterhalten, deshalb bat ich den Energiemeister, Martin zu mir zu schicken, weil ich auf einmal drei Ungeweihte bemerkt habe, und ich wusste, das ihr beide euren Freund nicht im Stich lassen würdet.
Dein Vater ist also der, weswegen die Meister, wie sagt ihr, schlaflose Nächte hatten. Er kommt, wie wir, nicht von der Erde und hat schon zweimal in verschiedenen Realitäten die Meister besiegt, mehr oder weniger mit den Freien Menschen zusammen. Aber er hätte seine Erfindung nicht auf Teneriffa lassen dürfen. Ihr beide du, und dein Vater kämpft gegen die Invasoren.
Deine Mutter Kersty auf Faanuibay hat auch nichts zu befürchten. Ich muss sagen, so ein mutiges Mädchen wie du, ist mir in den Tausenden von Jahren noch nie begegnet. Ich fand es gut, von dir Dirk, dass du die Meister auf dieser Welt mit Auflagen eingeschränkt hast, um die Menschheit kontrollieren zu lassen. Aber was die Meister mit deiner Erfindung machten, in dem sie sie missbrauchten, das konnte ich nicht zustimmen, obwohl die anderen Cognosc es befürworteten. Nur werdet ihr eure Zeitlinie nicht wieder herstellen, wenn ihr nur die Portale hier und die Kuppeln der anderen Dreibeiner-Städte sprengt.“

Mein Vater überlegte kurz und sagte:
,,Er hat recht, damit machen wir die Vichots nicht lebendig.“

Auch ich überlegte nun und sprach:

,,Was wäre, wenn man in dem Moment das entwendete Portal hier zum noch nicht geraubten Portal auf Teneriffa öffnet, und in dem Augenblick, in dem die Meister es entdecken, wir dann die Tarnbomben zünden. Die Explosion würde auf beiden Seiten stattfinden….“

Vater und Martin schauten mich an und der Cognosc sagte:

,,Ja, damit wird die Zeitlinie wieder hergestellt. Auch das große Portal sollte gesprengt werden. Ich mag euch, übrigens ich bin der Cognosc, mit dem Will gesprochen hatte. Irgendwann kehrte ich zurück und wollte schauen, ob Will es geschafft hatte. Da wurde ich das erste Mal auf euch aufmerksam, weil sie von euch gesprochen hatten, als Freunde aus einer anderen Realität wobei Kersty ihrer Welt stammte. Ja, und dann 2024 setzte die Tripod - Invasion hier ein, weil die Menschheit sich bekriegt hatte. Ich ging zu dem Zeitpunkt durch das eingeschaltete Portal bei den Vichots und war plötzlich auf Teneriffa und wurde dann hier Cognosc. Will fragte mich damals, warum ich den Freien Menschen nicht helfe beim Kampf gegen die Dreibeiner. Ich hatte genug Zeit zum Nachdenken und werde euch nun helfen. Kehrt jetzt zurück ihr seid müde und wir besprechen morgen, wie es weiter geht.“

Martin, Vater und ich waren auf einmal wieder im Fahrstuhltunnel. Wir öffneten das Portal und kehrten zu dritt nach Faanuibay zurück.



Fortsetzung folgt.


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Mi Jul 08, 2015 12:14 am
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 11.July 2030AD /2106 AD/1963 AD/1000 BC

Sofort hatte meine Mutter Kersty uns gestern mit Tränen in den Augen begrüßt. Sie und meine Großeltern konnten alles auf dem Bildschirm sehen und hatten uns schon abgeschrieben. Aber wir sind wohlbehalten zurückgekommen, denn sonst könnte ich hier das nicht schreiben.
Heute öffneten wir nach dem Frühstück das Portal und machten uns an die Arbeit. Ich saß vor dem Bildschirm und als der Raum & Zeit Converter geöffnet war, wurde von Vater an der Spitze der Kuppel an der Dreibeinerbeiner- Stadt in Amerika und in China je eine Tarnbombe platziert, die wir von hier aus zünden können.
Anschließend setzten wir Martin in sein Quartier ab, damit er zum Dienst erscheinen konnte.
Wir suchten auf dem Bildschirm den passenden Platz in der Nähe vom Riesenportal und fanden ihn in einem hinteren Winkel. Dann tarnten mein Vater und ich mich hier auf Faanuibay, und Kersty, meine Mutter öffnete unser Portal zur Dreibeiner- Stadt bei Koblenz. Kaum waren wir durchgegangen, schloss sie es wieder, und wir marschierten mit unseren Tarnbomben zum Riesenportal. Wir hatten vorher auf den Bildschirm geschaut, ob die Luft rein war. Auf jeden Fall platzierten wir rechts und links vom Portal je 2 Stück. Dann kehrten wir zu unserem Ausgangspunkt zurück. Mit unserer Fernbedienung öffnete ich das Portal und waren dann sicher daheim. Aber wir mussten noch eine Tarnbombe auf das Kuppeldach von der Dreibeiner - Stadt bei Koblenz platzieren. Das übernahm ich diesmal, und mein Vater bediente den Raum & Zeit Converter. Oh ja, das war eine grandiose Aussicht von da oben, und die Stadt unter mir war riesig. Ich platzierte die Bombe oben im Zenith und kehre durch das offene Portal zurück.
Dann schauten wir nach unserem Freund Martin. Kaum war er auf der Arbeit erschienen, wurde er vom Energie Meister gelobt, weil der Cognosc sehr positiv über ihn gesprochen hatte. Wir machten uns nun durch unser Portal auf, um im Raum unter dem der Cognosc wohnt zu erscheinen.
Kaum waren wir dort angekommen, wurden wir auch schon wieder mit einem blauen Levitations – Strahl in die Höhe gehoben.
Er kam gleich zur Sache:

,, Wie ich sehe, habt ihr nun überall die Tarnbomben platziert. Ab morgen werde ich denen Energie abziehen, bevor erneut Martin zum Dienst erscheint. Ich werde auftanken und dann verschwinden. Kaum bin ich durchs Kuppeldach entschwunden, zündet ihr in der Stadt die Portale, und ich mit meiner Gedankenkraft bringe die drei Bomben auf den drei Tripod – Städten zur Explosion“

,, Aber was wird mit dir, Cognosc, kannst du nicht bei uns bleiben?“, fragte ich besorgt.
Der Cognosc antwortete:

,,Melanie, wieso sorgst du dich um mich, und wo soll ich bleiben?“

,,Ich mag dich Cognosc, und wir können dir auf dem Berg von Faanuibay etwas bauen und die Energie beziehen wir aus der Ionosphäre durch Tachyonenenergie, die Nikola Tesla erfunden hat.“

,,Melanie, lass mich eine Nacht darüber nachdenken, und ich sage euch morgen bescheid. Martins Schicht ist morgen um 12 Uhr mittags. Seid um 9 Uhr hier und holt gleich Martin aus seinem Quartier ab.“

So öffneten wir das Portal und kehrten zurück, um es kurze Zeit später erneut, zu öffnen, damit auch Martin zu uns zurückkehren kann.



Fortsetzung folgt.


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Fr Jul 10, 2015 12:15 am
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 12.July 2030AD /2106 AD/1963 AD/1000 BC


Heute Morgen beim Frühstück fiel mir ein, dass Martin doch noch einmal zur Arbeit gehen sollte, um das geklaute Portal einzuschalten und den Tag einzustellen, als sie unser Portal entwendet haben. Martin antwortete:

,,Melanie, das habe ich schon gestern erledigt und das Datum gefunden als es bei euch auf Teneriffa entdeckt wurde. Ich habe alles programmiert und die Fernbedienung mitgenommen. Wir brauchen nur das Portal hier zum anderen im Kontrollraum zu öffnen und die Fernsteuerung einschalten. Dann wird es zusammen mit dem anderen Riesenportal gleichzeitig geöffnet, und es erscheint direkt vor dem Roten Dreibeiner.“

Das überzeugte mich, und wir machten uns auf den Weg durch unser Portal zum Cognosc.
Kaum waren mein Vater und ich bei ihm, sprach er schon zu mir:

,,Melanie, ich habe über deinen Vorschlag von gestern nachgedacht und bin gerne bereit, auf eure Insel zu ziehen. Da ihr ja einen Raum& Zeit Converter besitzt, bleibe ich nach der Zerstörung der 3 Dreibeiner- Städte in der Nähe, und wenn ihr alles fertig habt, sind hier nur 5 Minuten vergangen, dann öffnet das Portal an der Stelle hier, und ich komme zu euch. So jetzt kehrt zurück, und ich werde denen jetzt die Energie abziehen, und hier um 11.30 Ortzeit werde ich verschwinden. Dann muss Martin von Faanuibay aus die beiden Portale hier öffnen, und ihr zündet die Tarnbomben. Ich werde die drei Bomben auf den Kuppeln der Dreibeiner Städte zünden und die Dächer zum Einstürzen bringen.“

Wir kehrten zurück und beobachteten wie der Cognosc für sich die Energie von der Schmelze des Feuers abzog und die Dreibeiner-Stadt ins Chaos stürzte und sich die Stadt verdunkelte. (Eine Krise spitzt sich zu)

Wir warteten ab bis 11.30, und als der Cognosc sich entfernte und durchs Kuppeldach entschwand, öffneten wir unser Portal ca. 50 cm zum geklauten anderen Portal, und Martin schaltete von Faanuibay aus die Portale in der Dreibeiner-Stadt ein,. und wir machten die Tarnbomben scharf und starteten den Countdown von 10 Sekunden, und schlossen unser Portal wieder. Die Energie-Elite im Kontrollraum war so beschäftigt, dass sie es viel zu spät bemerkte, dass die Portale bei ihnen offen standen. 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 Zündung.
Jetzt sahen wir, wie die Tarnbomben das Portal dort in Stücke zerriss und gleichzeitig das Portal auf Teneriffa zusammen mit samt dem Meister explodierte, und das Haus krachend zusammen stürzte. Auch das Riesenportal detonierte, und die Explosion zerriss den Roten Dreibeiner vor dem sich das Portal geöffnet hatte im alten Griechenland vor 3000 Jahren. Die Explosion war so heftig, dass die Schmelze des Feuers zusammenstürzte. Dann explodierte auch die Bombe auf dem Kuppeldach, und diese brach krachend in die Dreibeiner-Stadt. Sofort drang die Luft von außen ein und tötete alle Meister. Die Cognosc machten sich als Lichtkugel davon und verschwanden im Weltall. Auch hat unser Cognosc die Tarnbomben der Dreibeiner- Städte in Amerika und China zum Zünden gebracht und die Dächer einstürzen lassen.

Auf einmal fing die Zeitlinie an sich zu verändern, und es war als würde eine Nebelwand von links nach rechts durch uns hindurch gehen.
Plötzlich bekamen wir ein Signal, und unser Portal öffnete sich, und Kieran und Oma und Opa Vichot kamen hindurch.
Kieran sagte zu Vater:

,, Was ist los, wir konnten euch für einen Moment nicht erreichen?“

Kersty, meine Mutter schmiss sich ihren Eltern vor Freude in die Arme und Oma Vichot verstand ihre Tochter nicht mehr...



Fortsetzung folgt.


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Fr Jul 10, 2015 11:27 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 13.July 2030AD /2106 AD/1963 AD/1000 BC


Endlich war die Zeitlinie wieder hergestellt, und Oma und Opa Vichot wunderten sich gestern über unsere Gefühlsausbrüche. Aber nachdem wir ihnen alles erzählt hatten, war ihnen doch der Schrecken im Gesicht anzusehen. Jedenfalls war auch damit der aller letzte winzige Rest des Vertrauensbruchs weswegen meine Eltern damals nach Faanuibay zogen, beseitigt. Ja, irgendwie hatten sowohl meine Großeltern Vichot als auch Onkel Kieran das Gefühl in sich, dass sie vernichtet worden waren. Da passte der Spruch meines Vaters gut:

,,Ihr seid über euer eigenes Grab gelaufen.“

Der Rest vom Tag wurde gefeiert, und auch Tante Jeannie, Tante Lucy und Onkel Kurt kamen dazu, und es floss reichlich Wein. Sie gratulierten auch meiner Mutter Kersty, weil sie ihr 3. Kind erwartet. Erst in der Nacht kehrten sie wieder auf den Vichot - Hof zurück.

Heute machten wir uns an die Arbeit und überlegten, wie wir ein zu Hause für den Cognosc schaffen konnten. Ich hatte natürlich die zündende Idee und ging durch das Portal zu den Vichots und bat sie um Hilfe, gleichseitig erklärte ich ihnen, dass wir nur mit Hilfe des Cognosc den Sieg davon getragen hatten.
Sie waren über meine energische Art überrascht, aber Kieran meinte:

,,So ein mächtiges Wesen kann man als Verbündeten schon gebrauchen und auch von seinem Wissen profitieren.“
Das überzeugte alle, er versprach mir nun, dass er sich um alles kümmern und auch das Material für den Bau einer Pyramide liefern würde.
Ich kehrte zurück und sprach deswegen noch mit Heiko. Auch versprachen Julius und Ozymandias uns beim Bau zu helfen.
Mit dem Portal kamen die Drei ohne Probleme auf den Berg und hoben dort schon einmal ein Fundament aus. Ich machte mich mit Vater ans Werk, um einen Tachyonen Generator zu bauen.
Wir hatten ja genügend Zeit und die Maße der Pyramide konnten wir nun gefahrlos von der Dreibeiner- Stadt holen. Aber wir wussten auch, dass sich jetzt die Menschen die Technologie der Meister zum Nutzen machen, um sich mit noch mächtigeren Waffen zu bekriegen. Aber das lag in der Zukunft, und wir werden uns zu gegebener Zeit darum kümmern. Im Augenblick war der Bau einer Unterkunft für den Cognosc auf dem Berg von Faanuibay das Wichtigste.


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So Jul 12, 2015 4:22 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 14.July 2030AD /2106 AD/1963 AD/1000 BC


Heute Morgen kam Onkel Kieran mit Onkel Kurt durch das Portal. Er brauchte die Koordinaten zum Gipfel von Faanuibay, die ich ihm gab und dann schickte er das Baumaterial dort hin, indem er sein Portal bei den Vichots von dort aus öffnete. Während nun Kieran, Kurt, Julius, Ozymandias und Heiko damit beschäftigt waren, ein Heim in Form einer Pyramide für den Cognosc zu bauen, gab mir Vater die Baupläne für einen Tachyonen Generator. Ich fand auch Pläne für ein Antigravitationssystem und das eines Plejadenschiffes. Es waren Originalpläne von seinem Heimatplaneten in Form eines Datenkristalls, die hatte er nämlich extra sicher aufbewahrt. Natürlich enthielt alles viel mehr Plejadenwissen.
So machten mein Vater und ich uns an die Arbeit, eine Energiequelle für den Cognosc zu bauen, die dann bei ihm an seiner Pyramide platziert wird. Zwischendurch kommen die Männer zu uns zum Essen. Maman und Oma sorgen für reichlich kulinarischen Genuss. Catschari, Heikos Frau aus dem Regenwald kümmert sich nicht nur um ihren Sohn, sondern auch um meine Schwester Josephine. Wir werden einige Tage brauchen, bis die Pyramide und der Tachyonen Generator fertig ist. Jedenfalls wäre es nicht ratsam, den Generator hier unten zu installieren und per Laserstrahl die Energie zur Pyramide zu schicken, so dass man ihn meilenweit sieht. Wir müssen sie sowieso tarnen, damit man sie, wenn der Gipfel wolkenfrei ist, nicht sieht.



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Mo Jul 13, 2015 9:30 pm
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