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 Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3 
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 25.July 2030AD /2106 AD/1963 AD/1000 BC


Wir haben es geschafft, in 10 Tagen ein neues Zuhause für den Cognosc auf dem Gipfel von Faanuibay zu errichten. Die Pyramide steht, der Tarngenerator und Tachyonen Generator sind angeschlossen. Kieran, Kurt, Julius, Ozymandias und Heiko haben großartige Arbeit geleistet, aber auch Vater und ich haben dazu beigetragen. Jetzt war der Moment gekommen, und ich öffnete unser Portal am 12. July 2030 um 12.00 Uhr zur ehemaligen Pyramide des Cognosc in der Dreibeiner-Stadt bei Koblenz. Es dauerte wenige Augenblicke, da kam er in Form einer Lichtkugel zu uns durch das Portal. Alle Anwesenden, außer Vater Martin und ich, bekamen es mit der Angst zu tun. Der Cognosc bemerkte es sofort und sprach:

,,Habt keine Angst, ich tue euch kein Leid an und freue mich schon, mein neues Hause hier zu besichtigen. Ich möchte mich für den Bau meines neuen Heims bei allen hier bedanken, besonders bei meiner kleinen Freundin Melanie. Wir haben es geschafft, die Invasoren von Trion zu vernichten. Aber die Gefahr ist noch nicht gebannt, denn diese werden irgendwann ein Raumschiff von ihrem Heimatplaneten schicken. Mit dem Raum & Zeit Converter könnt ihr ihn nicht erreichen. Da ich weiß, dass Dirk von den Plejaden kommt, müsstet ihr mit einem Raumschiff zu Trion fliegen. Aber was ich in Dirks Gedanken jetzt lesen kann ist, dass ihr keins besitzt, aber dafür die Pläne habt. Ein weiteres Problem ist, dass die Menschen in eurer Zukunft im Jahr 2030 die Technologie der Meister für sich nutzen werden, wo für sie dann noch nicht reif sind. Sie werden sich dadurch noch schlimmer bekriegen. Entweder werden sie bis dahin ihre Welt in Schutt und Asche legen oder es kommt ein Raumschiff mit Nachschub von Trion, und es wird, nach dem es kein Lebenszeichen von den Meistern aufgefangen hat, die 3 Dreibeiner - Städte vernichten und alle Technologien außerhalb die sie erbeutet haben, auch. Denkt darüber nach. Melanie, bitte öffne erneut das Portal, damit wir feierlich, wie es bei euch üblich ist, mein Heim einweihen.“

Ich öffnete erneut das Portal. Mammi überwachte alles und Vater, Martin und ich folgten dem Cognosc. Wir waren augenblicklich auf dem Gipfel von Faanuibay angekommen. Vorsichtig kamen auch Kieran, Kurt, Julius, Ozymandias und Heiko mit durch das Portal zur Einweihung. Wir hatten natürlich eine Tür an der Pyramide eingebaut, damit wir den Cognosc jederzeit besuchen können.
Jetzt schaltete ich die beiden Generatoren ein, und so fort war die Pyramide mit Energie versorgt und unsichtbar.
Unverzüglich ging der Cognosc in die Pyramide und sagte:

,,Ihr habt großartige Arbeit geleistet zu meiner vollsten Zufriedenheit, ruht euch nun aus. Wenn ich was benötige, oder ihr Fragen habt, besucht mich, oder ich öffne das Portal, und ihr hört meine Stimme. Die Leistung des Tachyonen Generators stelle ich für meinen Bedarf selber ein.“

Wir gingen alle zusammen durch unser Portal nach Hause.
Onkel Kieran und Onkel Kurt gingen ins Jahr 2106 zurück. So kehrte wieder bei uns der normale Alltag ein, und Vater und ich überlegten in Ruhe, wie es nun weiter gehen soll und ob es realisierbar ist, ein Plejadenschiff zu bauen. Mami bereitete sich auch in Ruhe auf ihr drittes Kind vor. Oma Gerda und Opa Julius genossen hier ihren Lebensabend. Heiko und auch Catschari wollen nun noch ein 2. Kind bekommen, und Ozymandias, wenn er hier nichts mehr zu tun hat, möchte sich bei den Vichots nützlich machen. Die wiederum wollen uns nun auch vermehrt besuchen.

Am 15.7.1963 / 2030/ 2106 hat meine Mutter Kersty ihren 33.Geburtstag gefeiert und Vater Dirk am 26 Juni seinen 45., ja wie die Zeit vergeht. Am 16. July1963/2030/ 2106 feierten meine Eltern ihren 14. Hochzeitstag und sind noch immer ein glückliches Paar und wunderbare Eltern.



Fortsetzung folgt.


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Mi Jul 15, 2015 5:27 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 31.July 2030AD /2106 AD/1963 AD


Heute wollte ich meine Tante Fiona besuchen, weil sie Geburtstag hat, sie lebt seit Jahren mit ihrem Mann Fritz Eger in Deutschland auf dem elterlichen Bauernhof.
Aber leider passierte mir ein kleines Missgeschick. Es fing an, als ich gerade durch das geöffnete Portal zu ihr gehen wollte, da gab es ein kleines Erdbeben. Ohne mich nicht weiter darum zu kümmern, durchschritt ich es und war schon bei meiner Tante. Aber der Schreck ist mir noch jetzt im Gesicht geschrieben, denn meine Tante Fiona war nicht mehr 30, sondern 44 Jahre alt. Es war das Jahr 2120/ 1977/ 2044. Diesmal waren auch meine Onkel anwesend: Onkel Fritz, Onkel Henry, Onkel Beanpole und Onkel Will. Auch sie waren um 14 Jahre gealtert. Oh, das Erstaunen war auf beiden Seiten groß. Tante Fiona kam gleich auf mich zu und sagte:

,,Melanie, endlich bist du da, denn du bist für uns seit 14 Jahren verschwunden!“

Jetzt war ich aber platt. Ich schaute mir alle an, und merkte, dass die Jahre nicht spurlos an ihnen vorbei gegangen sind. Ich wollte natürlich wissen, was in all den Jahren passiert ist. Aber man wollte mir, was meine Angehörigen auf Faanuibay angeht, nichts sagen, weil wie sie mich kennen, und ich in der Zeitlinie herum pfuschen würde. Onkel Beanpole erzählte aber, dass Helen, seine große Liebe, nicht zurückgekehrt ist, und sie einen neuen Mann gefunden und mit diesem einen Sohn hat. Er bedaure, dass seine Arbeit ihm wichtiger war als seine Helen. Er meinte, selbst wenn ich zurückkehren würde, er so dickköpfig wäre, das mit einzusehen.
Auch Will erzählte mir, dass er vor 10 Jahren seine Eloise verloren habe. Es war im Frühjahr. Wir hatten uns inzwischen Luxusautos zugelegt. Eloise saß im Auto und wartete auf mich, als ein Lastwagenfahrer, der plötzlich nieste, die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in ihr Auto raste. Drei Tage später erlag sie ihren Verletzungen. Als ich dazu etwas sagen wollte, meinte er:

,,Lass gut sein Melanie, ich bin darüber hinweg und haben das Schloss verpachtet und lebe nun in Südamerika und habe dort eine neue Frau gefunden.“

Auch Onkel Henry sagte zu mir:

,,Als deine Mutter Kersty mir vor 15 Jahren den Kopf bei euch gewaschen hatte, war mir klar geworden, dass sie nur deinen Vater liebt. Ich kehrte zu Shelag zurück und entdeckte auf einmal, was für eine großartige liebevolle und treue Frau sie doch ist. Seit dem führen wir auch eine glückliche Ehe und haben noch zwei Kinder bekommen.

Jetzt ergriff Tante Fiona das Wort:

,,Kehre zu deinen Eltern zurück, hier ist eine Fernbedienung, die hat mir dein Vater gegeben, und seit 14 Jahren bewahre ich sie auf. Ich weiß, du willst noch hier bleiben, aber du gehörst nun einmal hier nicht her. Die Zeit auf der Fernsteuerung ist auf 5 Minuten nach deiner Abreise eingestellt. Vergiss uns bitte nicht.“

So öffnete ich erneut das Portal und kehrte nach Faanuibay zurück.
Natürlich wunderten sie sich, dass ich schon wieder hier war, aber noch mehr über das was ich ihnen von dort zu erzählen hatte, und dass beim Erdbeben sich die eingestellte Zeit im Raum& Zeit Converter um 14 Jahre verstellt hatte. So kann es kommen.



Fortsetzung folgt.


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Fr Jul 17, 2015 1:16 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 15.August 2030AD /2106 AD/1963 AD

Als das Portal sich heute auf einmal einschaltete hörte ich nach 3 Wochen plötzlich die Stimme des Cognosc, und er sagte:

,,Melanie, ich möchte, dass Du zu Will Parker gehst, denn er soll mich bitte hier besuchen, weil ich ihn sprechen möchte.“

Ich bejahte seine Bitte und machte mich, nachdem ich meine Eltern unterrichtet hatte, sofort an die Arbeit und suchte das Schloss Ricordeau auf dem Bildschirm und fand Will mit Eloise in der Bibliothek. Da ich höflich war, öffnete ich das Portal ca. 2 Meter vor deren Tür. Die Wache erschrak fürchterlich und fragte, wer ich sei. Ich schloss das Portal mit meiner Fernsteuerung und sagte:

,,Ich bin Melanie, Tochter von Dirk und Kersty Vichot und möchte Will Parker sprechen. Es ist dringend.“

Der Wachmann sagte:

,,Der Herr Graf und die Gräfin möchten nicht gestört werden, sie hätten zu tun.“

,,Ach“, sagte ich, grade haben sie da drinnen die Füße hoch gelegt, wie ich auf dem Bildschirm sehen konnte.“

Dabei erhob ich meine Stimme in der Absicht, dass man mich innen hört, was auch funktionierte. Denn es ertönte eine weibliche Stimme, und der Wachmann öffnete daraufhin die Tür und ging zu Gräfin Eloise. Da ich die Frechheit meiner Mutter geerbt hatte, wartete ich nicht ab, sondern folgte dem Wachmann augenblicklich. Sofort schossen Will und Eloise von ihren Plätzen hoch, und Eloise ergriff das Wort:

,,Wer bist du, Mädchen, und wie kannst du es wagen hier ohne Aufforderung hereinzukommen?“

Ich antwortete höflich aber bestimmt:

,,Ich bin Melanie, Tochter von Dirk und Kersty Vichot…“

Weiter kam ich nicht, weil mir Gräfin Eloise das Wort abschnitt und sagte:

,,Genauso frech und respektlos wie deine Mutter und kein Benehmen.“

Ich konterte und sprach:

,,Ich kenne eure Zankereien zur Genüge, und nur kleine Kinder benehmen sich so. Außerdem möchte ich Will Parker bitten, mit mir zu kommen, weil ihn der Cognosc, den er noch von der Dreibeiner Stadt her kennt, sprechen möchte. Denn dieser wohnt jetzt bei uns auf dem Gipfel von Faanuibay.“

Will und Eloise schauten mich mit offenem Mund an, und dann sprach Graf Will:

,,Das ist wohl ein Witz. Der Cognosc ist seit 16 Jahren fort, und der soll jetzt bei euch sein?“

Ich erklärte ihm was geschehen war, und er schüttelte dabei immer wieder den Kopf. Dann sagte er mit fester Stimme:

,,Ok Melanie, lass uns aufbrechen. Ich bin ja dank eures Raum& Zeit Converters in 5 Minuten zurück.
Ehe Eloise etwas sagen konnte, öffnete ich das Portal, und schon waren Will und ich auf Faanuibay.

Meine Eltern, Oma Gerda und Julius begrüßten ihn herzlich. Bevor wir zum Cognosc gingen, zeigte meine Mutter Kersty ihm das Haus und die Umgebung.
Seit 6 Jahren hatten beide das letzte Mal nach einer Auseinandersetzung, kein Wort gewechselt, und sie hatten sich daher viel zu erzählen, ebenso sprach mein Vater und Julius mit ihm.
Dann ging es erneut durchs Portal zum Cognosc.

Dieser kam gleich zur Sache und sprach:

,,Sei gegrüßt Will. Melanie hat dir bestimmt alles erzählt, und ich wollte dir nur sagen, dass ich dieses Mal deinen Ratschlag befolgt habe, denn sonst könnten wir dieses Gespräch hier jetzt nicht führen. Ja, nun habe ich mitgeholfen, und zusammen haben wir die Dreibeiner in dieser Realität besiegt. Ich vergaß zu sagen, dass ihr mich Coggy nennen könnt.“

So unterhielten sich beide noch eine Weile, und ich ging nach draußen und genoss die Aussicht.

Später kam Will vom Cognosc zurück, und er kehrte zufrieden, so wie ich, durch das Portal nach Hause zurück.



Fortsetzung folgt.


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Di Jul 21, 2015 10:59 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 20.August 2030 AD / 2106 AD / 1963 AD

Heute war ich mit Julius zum Geburtstag von Kieran auf dem Vichot Hof, und meine Eltern und Oma Gerda waren auf Faanuibay geblieben. Es war ein fröhliches Beisammensein. Tante Jeannie hatte zusammen mit Oma Vichot herrlichen Kuchen gebacken. Natürlich durfte Tante Lucy und Onkel Kurt nicht fehlen. Aber zu unserer Überraschung kam Tante Helen mit ihrem Baby durch das Vichot Portal. Opa Vichot tischte noch Wein auf, und so begann die Feier. Während wir alle das Baby bewunderten, erzählte Helen, dass sie inzwischen wieder Vichot heißt und nicht mehr Deliet, weil sie sich von Beanpole hat scheiden lassen. Natürlich bedauerten wir das, aber Helen meine:

,,Wir beide haben alles versucht die Ehe zu retten, aber die neue Technik war eine zu große Versuchung für Beanpole. Ich verstehe ihn ja, aber ich fühlte mich so einsam. Ich glaube, wäre ich hier geblieben und hätte ein Haus in der Nähe gehabt, wie das von Jeannie und Kieran, dann würden wir noch zusammen sein.
So habe ich einen neuen Mann kennen gelernt, der genau das Gegenteil von Beanpole ist, und das hier ist unser gemeinsames Kind. Beanpole war wirklich meine große Liebe.“

Ich erzählte ihr, dass auch meine Mutter Kersty ihr drittes Kind erwartet.

Helen sagte:

,,Ich freue mich für beide, und Dirk hat deine Mutter nie vernachlässigt und war immer für sie.“

Ich machte Helen den Vorschlag, nach der Geburtstagsfeier ein paar Tage Gast auf Faanuibay zu sein, und sie willigte ein.

Als wir später zu 3 ½ das Portal passierten, staunte alle auf Faanuibay.

So blieb Helen und ihr Baby eine ganze Weile bei uns, und wir verwöhnten sie wo wir nur konnten. Helen war über dieses Paradies mehr als begeistert und versprach, wenn es uns recht ist, mit ihrem Mann den Urlaub hier zu verbringen, damit auch er in dem Genuss dieses gesamten Flairs zu kommen. Natürlich waren wir einverstanden und freuten uns schon darauf.



Fortsetzung folgt


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Mi Jul 22, 2015 4:31 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 29.September 2030 AD / 2106 AD / 1963 AD

Heute ist der Tag gekommen, das wir uns um die 3 Tripod Städte im Jahr 2030 kümmern. Ich hatte eine Idee und besuchte zusammen mit meinem Vater den Cognosc. Er war mal wieder hoch erfreut, uns zu sehen, besonders mich. Irgendwie mochte ich Coggy und seine Stimme besonders. Schade, dass du kein Mensch bist dachte ich bei mir. Aber so schnell der Gedanke kam, war er auch schon wieder verschwunden. Ich sagte stattdessen:

,,Coggy, ich habe eine Idee, aber es klappt nur mit deiner Hilfe. Die Städte der Dreibeiner in unserer Zukunft im Jahr 2030 müssen zerstört werden. Dazu benötigen wir die Bomben im Tripod Raumschiff in der Vichot Realität. Ich könnte mit Hilfe meines Vaters durch das Portal an Bord gehen, aber mit deiner Macht hätten wir 100 % Erfolg. Außerdem könnten wir mit dem Raumschiff nach Trion reisen, den Antrieb modifizieren, und anstatt in 4 Jahren in 4 Stunden dort hin reisen, und mit Laserwaffen den Planeten Trion atomisieren.“

Coggy sagte darauf:

,,Melanie, ich staune nur. Natürlich helfe ich euch. Nehmt Martin, den Computer Spezialisten, mit und verkleinert das Portal auf Teneriffa etwas bevor es am nächsten Tag durch euch zerstört wird. Das Portal nehmen wir mit, und dieses wird dann, nachdem Trion zerstört ist, eingesetzt, um es auch in dieser Realität zu zerstören. 2x Trion auf einem Schlag."

Wir machten uns sofort an die Arbeit und suchten in der Vichot Realität im Herbst 2096 nach dem Raumschiff der Trioner. Ich brauchte dabei nur die Stadt bei Koblenz im Auge zu behalten. Schließlich sahen wir, wie eine Bombe auf die Dreibeiner Stadt fiel und sie zerstörte. Jetzt hatten wir das Raumschiff auf dem Bildschirm. Sofort konnten wir in das Innere blicken. Plötzlich fasste mich eine Hand an die Schulter, und ich erschrak. Ehe ich etwas sagen konnte, vernahm ich die vertraute Stimme von Coggy und sah einen gut aussehenden Mann neben mir stehen. Coggy sagte:

,,Das wolltest du doch, außerdem ist es praktischer für die Mission.“

Aber nicht nur ich, sondern alle staunten über Coggys menschliche Erscheinung.
Es waren ein dutzend Meister an Bord des Raumschiffes. Nachdem wir dort die Lage gepeilt hatten, öffneten wir im Lagerraum wo die Bomben lagen das Portal. Alle, außer Coggy brauchten eine Atemausrüstung und Tarngeräte.
So marschierten wir mit unseren Verkleinerungswaffen zum Angriff dadurch.

Kaum waren wir dort, kämpften Vater, Martin, Coggy und ich, teils mit Waffengewalt, teils mit Faustschlägen den Weg zur Brücke frei und töteten oder verkleinerten die Meister. Es war relativ einfach, da wir ja unsichtbar waren und Coggy sich kurzzeitig wieder in Energie verwandelte.

Als alle Meister geschlagen waren, verkleinerten wir 3 Bomben und nahmen sie mit nach Faanuibay. Sie waren vorher so groß, dass sie vom Durchmesser und Länge niemals durch das Portal gepasst hätten.

Jetzt wählten wir die Zeit: 12 July 2030 14.00 Uhr.

In einer Höhe von ca. 500 Metern über jeder Tripod Stadt schickten wir die verkleinerten Bomben durchs Portal, und sie fielen direkt ins Zentrum der Städte und detonierten dort. So wurden alle 3 Dreibeiner Städte nacheinander dem Erdboden gleichgemacht.

Nach dieser Aktion gingen wir nach Teneriffa, um unser Portal zu holen. Vater stellte den 11.July 2030 ein und deaktivierte die Sprengsätze, dann die Tarnung. Darauf wurde es etwas verkleinert und der Raum & Zeit Converter wurde mit an Bord des Raumschiffes genommen.
Coggy hatte in der Zwischenzeit mit Hilfe von Vater und Martin den Antrieb modifiziert und die Geschwindigkeit um ein Tausendfaches erhöht.

Natürlich wurde auch die Luft der Meister durch unsere ersetzt.
Dann ging es los, und das Raumschiff setzte sich mit Lichtgeschwindigkeit in Bewegung. In den 4 Stunden lernten wir einiges von der Raumschiff Technologie der Meister. Da der Rückkurs einprogrammiert war, brauchten wir uns darüber keine Gedanken machen. Das Raumschiff hatte die gleichen Laserwaffen an Bord wie die Roten Dreibeiner, nur um das Tausendfache stärker.
Nach Ablauf der Zeit ereichten wir Trion. Als wir aus dem Hyperraum, 1 Million Kilometer vor dem Planeten fielen, übernahm Coggy die Bürde und feuerte einen gewaltigen Laserstrahl auf Trion ab, solange bis dieser explodierte.

Als das erledigt, war plazierte Coggy das etwas verkleinerte Portal nach draußen vor die Laserkanone des Raumschiffes, und Vater wählte von hier aus unsere Realität an, und der 2. Planet Trion tauchte auf dem Bildschirm auf.
Wenn einer jetzt durch das Portal gehen würde, wäre er dort auf Trion im Orbit. Aber wie schickten stattdessen den Laserstrahl von diesem Raumschiff direkt durch das Portal zum 2. Trion in unserer Realität und sahen zu, wie auch der zerstört wurde.
Dann schalteten wir das Portal aus und Coggy holte es wieder mit Gedankenkraft an Bord, indem er es entmaterialisierte und wieder hier an Bord materialisierte.

Glücklich und zufrieden setzen wir den Rückflug an, und während wir alle an Bord vor Erschöpfung schliefen, steuerte Coggy das Raumschiff allein zur Erde zurück.
Ausgeruht, wurde mit der Fernsteuerung im Orbit der Erde das Portal auf Faanuibay wieder geöffnet, und wir marschierten alle hindurch. Aber vorher machte Vater das Raumschiff unsichtbar.
Ich platzierte währenddessen das Portal wieder auf Teneriffa, gab ihm die Größe zurück und aktivierte erneut die Tarnbomben und machte das Portal unsichtbar.
Jetzt war auch das erledigt, und wir ließen den Abend auf Faanuibay ausklingen. Am nächsten Tag werden wir allen hier, sowohl auch den Vichots alles berichten…


INFO: DAS BILD DES COGNOSC ALS MENSCH, IST DER SCHAUSPIELER: CHRISTOPHER GUARD, DER DIE ENGLISCHE STIMME DES COGNOSC IN DER SERIE THE TRIPODS GAB.



Fortsetzung folgt.


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Fr Jul 24, 2015 11:22 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 20.März 1964 AD / 2031 AD / 2107 AD

Jetzt ist es ca. ein halbes Jahr her, da ich das letzte Mal einen Tagebuch Eintrag gemacht habe. Heute hat meine Mutter Kersty ihr drittes Kind entbunden, ich hätte so gerne einen Bruder gehabt, aber wieder ein Mädchen. Wir haben sie Anja getauft.

Was damals nach der Rückkehr von der Zerstörung der 2 Trion Planeten geschah, berichte ich jetzt. Am nächsten Tag zum Frühstück holte ich alle Vichots + Angehörige von deren Realität zu uns, und wir machten gemeinsam Brunch. Ja, wir feierten, dass die Planeten der Dreibeiner in beiden Realitäten zerstört wurden und nun nie wieder eine Gefahr von ihnen ausgeht. Auch erfuhren sie, dass mein Vater jetzt im Besitz des Raumschiffes der Meister ist. Oma Vichot fragte ihn, was er damit vor hätte.
Vater sagte darauf:

,, Ich könnte mit meiner Familie zu dem Sternsystem Plejaden fliegen, 4,5 Lichtjahre entfernt. Dort auf meinen Planeten namens ERRA. Er ist grünlich, kleiner als die Erde und verfügt über eine höhere Rotationsgeschwindigkeit, und entsprechend sind unsere Tage länger. Das Verhältnis zu Land- und Wassermasse beträgt 50 : 50. Unsere Leute frönen im Gartenbau und es ist das Hobby der ganzen Bevölkerung. Unsere Gebäude sind kreisförmig, aber auch wie Pyramiden, andere wieder muschelförmig.“

Als Mutter das hörte, sagte sie:

,,Liebster, ich möchte dort Urlaub machen!“

Mein Vater sagte:

,,In Ordnung mein Juwel, aber ich sage euch, ihr wollt dort dann nicht mehr weg.“

Oma Vichot gefiel das gar nicht und sagte:

,,Wollt ihr wieder abhauen?“

Vater beruhigte sie und sagte:

,,Ich kann dich beruhigen, Anni, die Schwingung ist da so hoch, dass man dort nur kurz Urlaub machen kann, aber mehr nicht, weil der Körper der Erde für einen Daueraufenthalt dort nicht geschaffen ist und man sterben würde.“

Das beruhigte die Vichots und wir feierten den ganzen Tag mit ihnen. Ich merkte natürlich an den Gesichtern von Opa Vichot, Kieran, Jeannie, Lucy, Kurt und deren Kindern, dass dieses Thema Plejaden für ihren Verstand viel zu hoch war.

P.S. Seit einem halben Jahr gehe ich 5 x die Woche zum Unterricht beim Cognosc. Ich glaube, ich habe mich in ihn verliebt. Vielleicht hängt das mit meiner Pubertät zusammen. Jedenfalls bin ich gespannt, was es für Jungs auf Erra gibt, wenn Vater mit uns dort Urlaub verbringt?



Fortsetzung folgt.


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Sa Jul 25, 2015 4:18 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 20.März 1966 AD / 2033 AD / 2109 AD

Heute feiern wir den 2. Geburtstag meiner Schwester Anja. Ich werde am 24.Juni 2033 / 1966 17 Jahre alt. Ja, und ich liebe Coggy, den Cognosc. Gut, dass niemand in der Familie weiß, was ich für ihn empfinde.
Heute brechen wir nach Erra ins Plejadensystem auf. Anja bleibt bei Oma Gerda. Vater, meine Mutter Kersty, Josephine, die dieses Jahr 10 alt wird und ich.

Wir hatten damals aus dem Raumschiff die toten und verkleinerten Meister entsorgt und sie dem Weltraum übergeben.
Nachdem Vater das Raumschiff der Meister genau studiert hatte baute er dann noch plejadische Technologie ein. Sein Volk war mit den Meistern von Trion im Kriegszustand. Besser gesagt, die Tripods waren den Plejadiern unterlegen. Vater musste auch noch eine Art Transponder einbauen, damit sie uns nicht beim Eintritt in ihr System abschießen werden.
Jetzt endlich war der Moment gekommen, und wir zogen unsere silbernen Raumanzüge an, verabschiedeten uns von allen hier, und Oma Gerda öffnete das Portal in die Vichot Realität.

Maman hatte während der letzten 2 Jahre eine plejadische Küche ins Raumschiff eingebaut und ich Betten zum Schlafen. Vater meinte zwar, dass es überflüssig sei, aber tolerierte es. Ja, wir bastelten an dem letzten Überbleibsel der Dreibeiner herum. Während ich teilweise theoretischen Unterricht vom Coggy bekam, fand ich hier an Bord praktische Raumschiffskunde und Plejadenwissen zu gleichen Teilen. So haben Vater, Mutter und ich unsere Arbeit, die auch gleich unser Hobby ist, hier an Bord des Raumschiffes in den letzten 2 Jahren verrichtet. Das Plejadenarchiv enthält ein unendliches Wissen an Informationen. Inzwischen ist auch Josephine soweit, und Vater und ich zeigen ihr schon einige Dinge. Auch sie hat den Wissensdrang ihres Vaters geerbt. Mutter kommt leider nicht somit wie sie es möchte. Aber Vater hat für sie einen Helm gebaut, mit dem der Geist 100% aufnahmefähiger ist. Als sie ihn aufsetzte, konnte sie alles so schnell begreifen wie ich. Ich freute mich für sie.

Als wir das Portal geschlossen hatten, ging mein Vater auf Lichtgeschwindigkeit, und setzte einen direkten Kurs nach Erra im Sternenbild der Plejaden.
In 4,5 Stunden traten wir in das System ein. Sofort sichteten wir 6 Plejaden Raumschiffe, und ich bekam es mit der Angst zu tun, auch Maman und Josephine waren nicht wohl zu mute. Vater öffnete einen Kanal zu dem ersten Schiff und eine Person im gleichen Look erschien auf dem großen Bildschirm.
Ja, sie waren erstaunt, uns an Bord eines Tripod Raumschiffes zu sehen.
Dann nach kurzer Erklärung wurden zwei plejadische Frauen namens Semjase und Asket zu uns an Bord gebeamt. Zwei Frauen in silbernen Anzügen, die uns vier musterten. Vater überließ Semjase das Steuer und wir steuerten zum Planeten Erra. Währenddessen unterhielt sich Asket mit uns…



Fortsetzung folgt.


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So Jul 26, 2015 11:30 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 21.März 1966 AD / 2033 AD /2109AD Erra

Nachtrag: Heute schreibe ich aus dem Plejadensystem. Während wir auf dem Weg nach Erra waren, schaute Asket dauernd meinen Vater an. Dann fragte sie ihn:

,,Erkennst du mich nicht? Ich bin es, deine Frau, aber ich dachte, du bist im Krieg mit den Dreibeinern gefallen. Jetzt bist du an Bord eines Tripodkampfkreuzers. Wie ich an Hand der Gedanken deiner Begleitung sehe, ist das deine Frau und deine Töchter, und ihr kommt von der Erde. Hast du vergessen, dass du hier eine Frau hast? Auch wenn du erst kurz mit mir verheiratet warst, kannst du mich doch nicht vergessen haben.“

Oha, da wurde sogar meine Mutter Kersty auf Vater ungehalten und fragte:

,,Dirk, hast du mir nicht erzählt, dass deine 1. Frau von der Erde gestorben ist? Ich habe es selbst auf dem Bildschirm des Raum & Zeit Converters gesehen. Jetzt hast du da vor noch eine Frau von den Plejaden gehabt.“

Alle schauten nun Vater an, dieser lächelte und sprach:

,,Asket, ich bin nicht dein Ehemann. Wir befinden uns in der Realität meiner Frau Kersty, und ich komme, wie mir jetzt bewusst wird, von den Plejaden in meiner Realität. Ich habe es total vergessen.“

Asket schaute meinen Vater an, und sprach:

,,Ich habe von der Theorie einer anderen Realität noch nie etwas gehört, aber in deinen Gedanken entdecke ich keine Lüge. Dann hast du auch mit diesem Schiff Trion zerstört. Wir haben uns über eine riesige Explosion gewundert und dieses auf unseren Bildschirmen wahrgenommen. Aber auch in deiner Realität wurde Trion zerstört.“

Asket war total überrascht vom allem. Dann begrüßte sie meine Mutter und Josephine und mich ganz herzlich und sagte:

,,Ihr Mädchen seid Mischlinge und zur Hälfte plejadisch und irdisch, und du Melanie, was du jetzt schon für ein Wissen in dir trägst, ist ungewöhnlich.“

Inzwischen hatten wir Erra erreicht, und Asket bat uns, dass wir in ihrem Haus ihre Gäste sein mögen.
So schwenkte Semjase das Tripod Raumschiff in den Orbit von Erra. Dann sprach Asket in ein Sprechgerät, und wir alle wurden von Bord gebeamt, und im nächsten Moment waren wir auf dem Planeten vor ihrem Haus.

Was ich zu dem Beam – Vorgang sagen möchte ist, genauso wie man es bei Star Trek kennt, ein komisches Gefühl und so ähnlich, wie als würde man durch das Portal gehen…

P.S. Später erwähnte Vater, dass sein Volk die Plejaden, Gene Roddenberry
inspiriert haben, Star Trek zu erschaffen, damit die Menschheit darauf vorbereitet wird, Kontakt zu anderen Welten zu bekommen, und nicht wie die Regierungen stur behaupten und lügen, es gebe kein Leben auf anderen Planeten und daher sind sie immer noch fleißig am Suchen nach intelligentem Leben im All.



Fortsetzung folgt.


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Mo Jul 27, 2015 3:41 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 22.März 1966 AD / 2033 AD /2109AD Erra

Nachtrag: Heute schreibe ich wieder aus dem Plejadensystem. Wir sind jetzt hier Gast bei Asket im runden Haus auf Erra. Es ist hier völlig anders, als auf unserer Insel in der Südsee. Kein Lärm, nur Ruhe, selbst die Winde hier sind sanft und nicht so aggressiv, und wenn man genau hinhört, erzeugen sie sogar einen Klang. Die Landschaft ist durchzogen von Flüssen und Bächen. Auch zwei Sonnen am Horizont kann man erblicken, eine helle und eine rötliche im Hintergrund. Man zeigte uns auch Wohnhäuser, Geschäfte und Fabriken, die Kristalldächer aufweisen und gleichzeitig von fließenden Gewässern durchzogen werden. Ja, man kann sogar aus ihnen trinken. Selbst die Abwässer werden dort wo sie entstehen direkt geklärt und entsorgt. Asket erzählte uns, dass die Kinder auf Erra sechzig Jahre zur Schule gehen bevor sie einen Beruf erwählen. Die Karriere und / oder Heirat beginnt ab dem 125. Lebensjahr, denn sie werden ja auch zwischen 500 und 1000 Jahre alt. Als meine Mutter Kersty sie fragte, ob es möglich wäre, dass auch wir so ein hohes Alter erreichen könnten, und dabei schaute sie Vater an, meinte Asket, mit strenger Disziplin könnte man evtl. die Lebenserwartung auf der Erde verdreifachen und die Auswirkung des Alters reduzieren. So erfuhren wir auf allen Gebieten eine Menge Informationen, und dazu gehörte auch die besondere Gastfreundschaft der Bewohner. Das alles nieder zu schreiben, würde den Rahmen sprengen. Ich kann nur so viel sagen, dass auf Erra jeder täglich mindestens 2 Stunden für die Allgemeinheit arbeiten muss und es hier auch kein Geld gibt, und dadurch auch keine Verbrechen, und jeder nimmt sich nur das was er benötigt. Aber ohne Arbeit läuft dort nichts. Wir lernten in den 4 Wochen Aufenthalt eine Menge, machten Ausflüge und Land und Leute kennen. Es war für uns alle eine wirkliche Erholung, die uns von den Strapazen der Dreibeiner gut tat. Ich kann nur so viel sagen, wer hier die Plejadier in ihrer Erscheinung, Vitalität und besonderen Ausstrahlung erlebt hat, würde sie auf der Erde sofort erkennen. Ich merkte, wie der Aufenthalt hier auf meine Eltern auch eine verjüngende Auswirkung hatte. In den Städten, besonders in der Nähe des Hangars der gelandeten Raumschiffe, begegneten wir verschiedenen außeririschen Rassen, so wie bei Star Trek eben. Alle waren sie friedfertig, abgesehen von den Tripod – Meistern. Ja, aber die haben wir mit Coggy ausgelöscht.
Noch zu erwähnen wäre, während unseres Aufenthaltes lernten wir auch Askets Eltern und Geschwister, eben die ganze Sippe kennen. Wie immer staunten sie, als sie Vater sahen. Aber das Missverständnis wurde gleich aufgeklärt.

So kam auch der Tag des Abschieds, und wie Vater schon voraus gesagt hatte, wollten wir natürlich nicht mehr weg. Besonders meine kleine Schwester Josephine weinte bitter.

Wie beamten uns wieder an Bord des Tripod Raumschiffes, und Vater gab Asket eine Fernsteuerung, damit sie uns auf Faanuibay besuchen konnte. Sie versprach uns, sowie sie auf der Erde zu tun hätte, uns zu besuchen. Da sie in der Zwischenzeit gehört hatte, dass wir uns im Jahr 1966 befinden und nicht im Jahr 2109 Erdzeit und auch in einer anderen Realität, meinte sie:

,,Da ist die Umweltverschmutzung noch so gering, und ihr lebt dort in einer gesunden Umgebung. Lebt wohl, jetzt habt ihr auch hier eine Familie und Freunde fürs Leben gefunden. Einmal im Jahr könnt ihr ohne Risiko wegen der hohen Schwingung uns hier auf Erra besuchen kommen. Es hilft euch auch, um gesund zu bleiben und älter zu werden.“

Dann drückte sie jeden von uns noch herzlich und beamte sich an Bord ihres Raumschiffes hinüber.
Sie eskortierte uns bis zur Grenze des Plejadensystems, dann ging Vater wieder auf Lichtgeschwindigkeit und in 4,5 Stunden waren wir wieder zu Hause…



Fortsetzung folgt.


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Di Jul 28, 2015 3:27 pm
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Beitrag Re: Die Dreibeiner - Kerstys Zuflucht 3
Melanies Tagebuch vom 1.April 1968 AD / 2035 AD / 2111AD

Nachtrag: Seit meinem letzten Schreiben sind mehr als 2 Jahre vergangen.

Vorweg, was ich jetzt schreibe ist kein Aprilscherz und mein letzter Eintrag.
Als wir damals von Erra zurückgekehrt waren, ist viel passiert. Ja, die Vichots waren froh, dass wir nicht dort geblieben waren, und sie hätten uns auch dort nicht besuchen können. Aber als wir ihnen dann erzählten, dass wir dort jedes Jahr für 4 Wochen unseren Urlaub verbringen werden, gefiel ihnen das natürlich nicht.

Irgendwann erzählte ich meinen Eltern, dass ich Coggy liebe. Nah, da waren ihre Gesichter für einen Moment eingefroren. Als ich noch nachschob, dass ich ihn heiraten möchte, war es ganz aus. Maman sagte:

,,Melanie, ich verstehe deine Schwärmerei für ihn, aber er ist ein Energiewesen, wie soll das gehen, wie soll das ablaufen, auch willst du doch einmal Kinder haben? Ich hätte es verstanden, wenn du dich in einen Jungen auf Erra verliebt hättest.“

Jedenfalls kam meine geplante Hochzeit mit Coggy nicht gut an. Nur Vater meinte dazu:

,,Es ist ungewöhnlich, aber mit einem Jungen von Erra, hätten beide auch ihre Probleme, denn er kann nicht lange hier leben und Melanie nicht lange dort.“

,,Wie war es damals bei dir Dirk und Maman Gerda, ihr seid auch von dort, und ihr habt euch angepasst, lebt, seid gesund und unsere Kinder auch“, fragte meine Mutter Kersty vorwurfsvoll meinen Vater.

Jetzt schaltete sich Oma Gerda ein und sagte:

,,Das war eine andere Situation, wir haben uns für hier entschieden und wurden genetisch der Erde angepasst. Aber das war ein schwieriger Prozess und nicht einfach für uns beide.“

Nach langer Diskussion stimmten sie meinem Wunsch zu. Natürlich wollten sie mit Coggy sprechen, und ich holte ihn dann zum Treffen.

Natürlich wusste er von der Unterhaltung. kam in Menschengestalt und sprach:

,,Ich war über Melanies Gefühle am Anfang selber überrascht, und wir haben darüber x mal gesprochen. Ich dachte auch, es ist eine Schwärmerei von Teenagern, und dass gibt sich mit der Zeit. Ich dachte auch, auf Erra findet sie vielleicht einen netten Jungen, aber sie hat sich das mit mir in den Kopf gesetzt. Im Laufe der Zeit hatte ich sie lieb gewonnen, und irgendwie liebe ich sie inzwischen. Ich müsste quasi permanent eine menschliche Gestalt annehmen, aber das Problem ist, dass ich nun mal unsterblich bin und unsere Kinder teils auch. Aber es ist schön, nach langer Zeit als Energiewesen einen Körper zu haben und essen und trinken zu können.

Als Will damals in der Dreibeiner Stadt bei mir war, habe ich zugeschaut, wie er das Steak verdrückt hatte und einen Becher Rotwein dazu trank. Daraufhin habe ich mir zum ersten Mal auch einen Becher gegönnt. Außerdem war es auch schön, dass er mit Eloise getanzt hatte. Wenn ihr nichts dagegen habt, werde ich permanent ein Mann sein. Nur im allerhöchsten Notfall würde ich mich wieder zum Energiewesen umwandeln.“

Endlich hatte ich mein Ziel erreicht, und am 25. Juni 1967, einen Tag nach meinem 18. Geburtstag heiratete ich Coggy hier auf Faanuibay. Natürlich kamen zu den Vichots, diesmal Will, Henry, Fritz und Beanpole mit Familien und auch Tante Helen, aber alleine ohne neuen Mann, aber mit Kind. Für Onkel Beanpole und Tante Helen war es zwar nicht angenehm, aber sie taten mir zur Liebe.
Als Überraschung kam Asket von den Plejaden und war der Blickfang der Männer, außer Coggy, da war ich sein Blickfang. Natürlich wurde neben Coggys Pyramide ein Haus für uns gebaut, und es war rechtzeitig zur Hochzeit fertig geworden. Auf der Feier wurde das letzte Mal von den Dreibeinern gesprochen, und wie Trion explodierte in 2 Realitäten.
Ich weiß, dass wir so alle, wie an dem Tag, nie mehr zusammen kommen werden. Gestern habe ich meinen Sohn geboren, wobei Asket die Hebamme war. Papa Coggy ist mächtig stolz nun Vater zu sein.

Somit endet heute mein Tagebucheintrag. Ich würde sagen, Ende gut, Tripods tot, und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute in dieser oder der Vichot Realität.



ENDE


Youtube-Video anzeigen: Zeigen

Ken Freeman - The Tripods Main Opening & Closing Themes


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Zuletzt geändert von Sven am Mi Jul 29, 2015 8:29 pm, insgesamt 1-mal geändert.

YT-Link korrekt eingebunden. Nun kann das Video direkt abgespielt werden.



Mi Jul 29, 2015 5:00 pm
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