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 Drehbuch zur damaligen 3. Staffel 
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Ja, aber ist ja ein Aufwand O.O

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Wills Putze


Mi Aug 10, 2005 11:14 am
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Ich bin auf der Flucht
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Hey Leute, ohne Fleiß kein Preis!
Ich habe zumindest privatissimo schon mal begonnen, die wenigen offiziell erhältlichen Informationen zur 3. Staffel für einen fiktiven Serienguide auf 13 Folgen zu verteilen, ergänzt durch eigene Ideen und mit Bezugnahme auf's Buch. Das ist wenigstens mal ein Anfang, größer machen kann man's immer noch.


Mi Aug 10, 2005 11:53 am
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Hast du bereits etwas, das du online zeigen kannst? O.O


Mi Aug 10, 2005 1:56 pm
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Jein. Ich habe bereits eine grobe, stichpunktartige Untergliederung, die ich nun mit etwas mehr Inhalt versehe, [sprich einem kohärenten kleinen Text wie bei den bisherigen Episodenguides]. Das geht aber nicht so schnell, da ich ganz nebenbei noch an Hausarbeiten schreibe. O.O


Mi Aug 10, 2005 7:44 pm
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Verstehe ich recht, du schreibst an einem Skript für Series 3?


Mi Aug 10, 2005 7:58 pm
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Ich würde es eher als Treatment bezeichnen. Ein Skript machte zuviel Arbeit für alle 13 Folgen, da bräuchte ich Jahre. Daran kann man bzw. ich arbeiten, wenn erst einmal die grundsätzliche Handlungsfolge bekannt ist [und an DER arbeite ich]. :)


Do Aug 11, 2005 10:49 am
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Was genau ist ein Treatment?


Do Aug 11, 2005 4:10 pm
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Ein Treatment ist die Vorstufe zum Skript [beim Dreh], wo alle Handlungen in ihrer Reihenfolge erzählt werden. Im Gegensatz zum Skript gibt es aber keine Dialoge, und Details sind auch eher rar.


So Aug 14, 2005 11:24 pm
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Neuling

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Beitrag Re: Drehbuch zur damaligen 3. Staffel
Tja, dieses Projekt wurde wohl auf Eis gelegt....

Allerdings arbeite ich derzeit in meiner Freizeit an einem ähnlichen Projekt, welches ich irgendwann gern einmal als HörSPIEL umsetzen würde (mit Freunden und Freiwilligen).

Das Treatment zu folge Eins ist bereits fertig:

Staffel 3, Episode 1 "Eine neue Bedrohung"

Inhalt:
Will, Beanpole und ihre Begleiter blicken auf den zerstörten Vorposten der Freien, jeglicher Hoffnung beraubt.

Der impulsive Kasimir beginnt daraufhin, Will Vorwürfe zu machen, die Zirkuskinder betrogen zu haben und Schuld am Tod einiger der Jugendlichen zu tragen, die bei der Verfolgung durch die Tripoden nach der Flucht aus dem Zirkus zu Tode gekommen sind.

Gerade als er und Will sich an die Gurgel gehen (während Beanpole und Kasimirs Freundin verzweifelt dazwischen zu gehen versuchen), wird die Gruppe von einem Vorposten der Freien angerufen, der will und Beanpole wiedererkannt hat.

Der Vorposten führt die kleine Gruppe daraufhin in das (neue) Hauptquartier der Freien und bringt Will und Beanpole auf den neuesten Stand: Er erklärt, das er auf Befehl von Henry, der mittlerweile einer der führenden Befehlshaber in der Verteidigung des Hauptquartiers ist (die Fährte hierzu wurde ja bereits in Staffel zwei bei der Athletenauswahl gelegt), bei dem zerstörten Vorposten patrouillieren sollte. Henry habe ihm diesen Befehl gegeben, da er, im Gegensatz zu Julius und dem Rat, die Hoffnung auf eine Rückkehr der Jungs noch nicht ganz aufgegeben habe.

Der Wächter räumt ein, bereits seit Wochen hier auf der Lauer zu liegen und den Auftrag bisher für schwachsinnig gehalten zu haben. Nun seien die Jungs aber gottseidank doch noch erschienen. Die Frage nach dem Verbleib von Fritz und den anderen entsandten Athleten übergehen Will und Beanpole mit betretenen Gesichtern, woraufhin der Wächter lediglich entgegnet, das er verstehe und der Sache nicht weiter nachgeht.

Stattdessen führt er seine Ausführungen fort: Der Vorposten sei kurz nach dem Aufbruch von Will, Fritz und Beanpole von Tripoden attackiert und zerstört worden. Neben den roten, mit Geschützen ausgestatteten Dreibeinern seien seit neuestem auch schwarze, schwer bewaffnete Dreibeiner im Einsatz, denen ein verbessertes Hydrauliksystem ermöglichen soll, tiefer ins Gebirge vorzubringen, um die vermeintlichen Vaganten und Rebellen, die dort hausen sollen, angreifen zu können. Dies machte auch den Umzug in eine neue, noch tiefer in den Bergen liegende Basis sowie die Einrichtung neuer, über Frankreich und Deutschland verteilter Stützpunkte notwendig (wie bspw. die alte Burgruine in die später Ruuki verschleppt werden soll).

Im Hauptquartier angekommen, kommt es zu einer sehr emotionalen Begrüßung mit Henry, der den Jungs erklärt, Julius befinde sich derzeit auf Reisen zu einigen der neuen Stützpunkte, werde aber schon bald wieder zurückerwartet.

Henry führt will und Beanpole am nächsten Morgen zu den verbliebenen Ratsmitgliedern. unter ihnen sind auch Shenker (im Buch der frz. "Querulant" Pierre, der in der Serie in der ersten Folge von Staffel 2 bereits einen Kurzauftritt als Motzki vom Dienst hatte), sowie der neu in den Rat gewählte Ozymandias.

Mit einem süffisanten Lächeln fragt Will Shenker, ob er überrascht sei, ihn und Beanpole wiederzusehen und spielt damit auf dessen damalige, harsche Kritik an Julius' Plan an, "kleine Jungen in die Stadt zu schicken".

Shenker entgegnet daraufhin zynisch, das er es lieber gesehen hätte, wenn der zuverlässige Fritz statt dem wahrscheinlich lediglich aufgrund seines unverschämten Glücks erfolgreiche Hitzkopf Will zurückgekehrt sei.

Will, der den vermeintlichen Verlust von Fritz noch immer nicht überwunden hat, drohen wieder einmal die Nerven durchzugehen, doch gelingt es Ozymandias, ihn zu beschwichtigen, während Henry Shenker mit ruhiger Stimme zurechtweist, er solle sich seine überheblichen Bemerkungen sparen und angesichts der Leistungen der Jungs gefälligst ein wenig Respekt zeigen oder sich besser gleich ganz zurückhalten. Shenker ist verärgert, bleibt aber äußerlich gelassen und sagt tatsächlich nichts Weiteres. Hier wird einerseits deutlich, das Henry inzwischen eine wirklich zentrale Rolle in der Organisation der Freien eingenommen hat, andererseits, das es im Rat seit der jüngsten, konkreten Bedrohung durch die schwarzen Tripoden (auch wenn sie dem neuen Hauptquartier, dessen Standort sie nicht kennen, bisher noch nicht gefährlich nahe gekommen sind) zu erheblichen Unstimmigkeiten innerhalb des Rates gekommen ist und Julius' autoritäre und wenig transparente Führerschaft längst nicht mehr bei allen ganz unumstritten ist.

Gerade als Will und Beanpole, nachdem sich die Wogen für’s erste geglättet haben, von ihren Erlebnissen seit dem Aufbruch berichten wollen, platzt ein Bote herein und ruft, außer sich vor Schreck, das Julius zurückgekehrt, aber schwer verwundet und bewusstlos sei. Will, Beanpole, Henry und Ozymandias sehen in der Krankenstation nach ihrem versehrten Anführer, bevor ihnen der Heiler der Freien freundlich, aber bestimmt zu verstehen gibt, das ihr Besuch im Moment unerwünscht sei, da Julius’ Zustand kritisch sei und man alles tun müsste, um sein Leben zu retten.

Zerknirscht sitzen die Vier am Abend beieinander. Von einem Aussichtspunkt ihres Stützpunktes aus beobachten sie durch Ferngläser unbemerkt einige schwarze Tripoden, die an den Füßen der Berge offenbar erste Geländeübungen absolvieren (als Vorbereitung für einen späteren Angriff auf die freien Menschen –wir wissen aus Folge 1 /Staffel 2, das so etwas bereits die „Standart“-Tripoden wenig erfolgreich versucht haben). Ozymandias gesteht, das man ohne Julius wohl dem Untergang geweiht sei, zumal das Raumschiff der Meister ja bereits zur Erde unterwegs sei (soviel hat Will natürlich bereits verraten) und allein Julius alle bisher in Erwägung gezogenen Details möglicher Angriffspläne kenne. Es sähe trotz der erfolgreichen Flucht Wills aus der Stadt, keinesfalls gut aus, zumal einige bereits begännen, Julius’ Form der Führerschaft in Frage zu stellen und bereits kurz nach seiner Abreise vor einigen Wochen erste leise Proteste laut geworden seien. Zudem stehe nun erneut der Winter vor der Tür und durch die verschärften Bemühungen der Meister, die Rebellen in ihrem Versteck aufzuspüren, sei es den Freien nun noch schwieriger als ohnehin schon, an ausreichende Nahrungsmittelvorräte heranzukommen.

Am nächsten Morgen kommt es zu einer weiteren Sitzung des Rates. Eines der Mitglieder fordert Will dazu auf, die genauen Einzelheiten und die gewonnenen Erkenntnisse seiner Reise in die Stadt dem Rat kund zu tun, man habe sich damit bereits viel zu lange Zeit gelassen. Will reagiert zunächst irritiert und entgegnet, man solle doch lieber die Genesung von Julius abwarten, doch Shenker entgegnet energisch, das Will gefälligst zu gehorchen habe und er nicht vergessen solle, das er in allererster Linie dem Rat und allen freien Menschen, nicht einem einzigen Mann verpflichtet sei. Es bestünden ohnehin bereits Überlegungen hinsichtlich eins Führungswechsels, da man die Geschicke der freien Menschen nicht allein in die Hände eines „alten, starrköpfigen und vielleicht morgen schon verstorbenen Krüppels“ legen dürfe.

Fassungslos starrt Will in die Runde, doch niemand kommt ihm diesmal zur Hilfe. Will registriert zwar, das einige (unter ihnen Ozymandias und Henry) ob Shenkers harscher Wortwahl den Kopf schütteln, bzw. die Augen verdrehen, doch scheinen sie die Sachlage grundsätzlich ähnlich zu sehen, bzw. über keine stichhaltigen Gegenargumente zu verfügen. Befriedigt stellt Shenker fest, das er nun Oberwasser hat und fordert will abermals energisch auf, nun endlich mit seinem Bericht zu beginnen. Wills fassungsloses Kopfschütteln angesichts des in seinen Augen illoyalen Verhaltens der Ratsmitglieder ist dann auch das letzte Bild dieser Folge, bevor eine wohlvertraute Melodie den Abspann des Auftakts dieser dritten Staffel einleitet.

...tja, das wär's mit Folge 1, Ihr könnt ja mal posten, ob#s Euch gefällt, bzw. was man evtl. besser machen könnte. Evtl. kann man sich im Bezug auf die weiteren Folgen ja auch mal zusammentun...

Ich muss jetzt für zwei Stündchen weg, danach kann ich bei interesse gern noch ein paar Ausführungen über den inhalt der nächsten Folgen loslassen.

Grüße,

Linus


Zuletzt geändert von Linus Corretja am Di Jan 13, 2009 12:36 am, insgesamt 3-mal geändert.



Do Jan 08, 2009 8:49 pm
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Beitrag Re: Drehbuch zur damaligen 3. Staffel
Ansich eine recht interessante Idee, aber die weicht mächtig vom Buch und soweit ich weiß von der geplanten dritten Staffel ab (s. Jim Baker Interview - http://www.diedreibeinigenherrscher.de/ ... b_2004.htm -)

Aber mit viel Fantasie kann man vielleicht doch was vernünftiges drauszaubern!


Do Jan 08, 2009 11:05 pm
Neuling

Registriert: Do Jan 08, 2009 2:50 am
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Beitrag Re: Drehbuch zur damaligen 3. Staffel
@MMFan: Danke für dein Feedback! Kleine Vorbemerkung: Ich kenne sowohl Buch-, Serie, als auch das geplante Drehbuch zur 3. Staffel (soweit veröffentlicht) nahezu in- und auswendig.

Allerdings halte ich die geplante Drehbuchfassung (bzw. das wenige, was von ihr überliefert ist) für die 3. Staffel von Alick Rowe bei weitem nicht für so gelungen wie die der ersten Staffel (die zweite kam ja von Christopher Penfold). Zudem brauche ich ja eine Art "Übergangsfolge" um die Serienhandlung wieder dem Buch anzunähern. Dies ist nunmal der fragwürdigen Heimreise der Jungs mit dem Wanderzirkus geschuldet, die ich ja hier zwangsläufig übernehmen muss.

Genau das war die Schwierigkeit: Den Cliffhanger der zweiten Staffel zur dritten vernünftig "abzumoderieren", andererseits die Storyweichen so zu stellen, das ab Folge zwei wieder der Originalplot konkreter verfolgt werden kann.

Ich finde (bei aller Bescheidenheit und nach laaanger Überlegung;-) das dieser Plot mir einfach die besten Möglichkeiten gibt, genau diese Voraussetzungen zu schaffen, also ab Folge 2 ("Ein Plan wird gefasst") wieder werkgetreuer, also im Sinne der Buchvorlage zu arbeiten.

Quasi so: Julius wird schnell wieder gesund und übernimmt wieder das Kommando. Ab hier übernimt simultan dann auch wieder John Christophers Storyline: Wie im Buch kann er Will nun auffordern, gegenüber den anderen über seine Erlebnisse zu sprechen und hernach sein Pläne ankündigen, das Anwerben von neuen freemen zu intensivieren.

Das im Buch vohandene (und auch in meiner Adaption vorgesehene) Aufbegehren Shenkers (im Buch Pierre) gegen Julius wird so relativ akkurat vorbereitet, es trifft den Zuschauer/Leser nicht so sehr "aus heiterem Himmel", wie es im Buch der Fall ist. Tatsächlich soll der Ausschluss Pierres aus dem Rat ebenfalls in der zweiten Folge "live" geschehen -im Buch wird das ja nur von Will kurz als eine Art Rückblick geschildert (i.W.: "Er galt als schwieriger Mann. Er war mal ein Mitglied des Rates, wurde aber ausgeschlossen").

Denn der Roman hat ein grundsätzliches Problem hinsichtlich einer Adaption: Es wird sich schlicht zuwenig unterhalten;-)

Der quasi fast "Protokollstil" des Verfassers zwingt bei einer Adaption also fast, neue Elemente und Begenheiten hinzuzuerfinden um die Voraussetzungen für eine filmische Umsetzung -oder eben als Hörspiel- gelingen zu lassen.

Eine Erklärung noch zu den schwarzen Tripoden und ihrem Ziel, die Freemen anzugreifen: Auch dies ist im Prinzip der 2. Staffel geschuldet. Denn im Gegensatz zum Buch soll hier das Raumschiff von Trion nicht erst in einigen Jahren, sondern viel früher dasein -daher kann, darf und muss hier meiner Meinung nach die Situation der Freemen, bzw. ihre Bedrohung durch die Tripoden eine viel unmittelbarere sein, damit das serientypische, fast schon klaustrophobische Feeling permanenter Verfolgung und Bedrohung weiter aufrecht erhalten werden kann.

Hier muss halt irgendwo jeder Fan mit sich selbst ausmachen, welche (Stil-)Elemente der Serie einem am besten gefallen haben und daher aufrecht erhalten werden sollen. Bei mir ist es das Gefühl niemals und nirgendwo jemals wirklich sicher zu sein, bis der Feind endlich und endgültig besiegt ist.

Ich denke, das lässt sich durch die schwarzen Tripoden (die ich irgendwo auch als kleines Zugeständnis an Alick Rowes geplante Adaption betrachte) hier ganz gut erreichen.

Ich poste gleich mal meine geplante umsetzung von Folge 2!


Fr Jan 09, 2009 12:08 am
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Beitrag Re: Drehbuch zur damaligen 3. Staffel
Naja, das problem sehe ich da grundsätzlich bzw. Hauptsächlich beim schwarzen Dreibeiner. Mir gefällt der bzw. die Romane viel besser als die Serie, zumindest als ganzes betrachtet! Die erste staffel fand ich sehr gut gemacht, die zweite Staffel ist grundsätzlich auch in Ordnung, nur gefällt mir da der/die/das Cognosc nicht und andere Kleinigkeiten...!

Bin eigentlich ein Fan von Romangetreuen sachen oder aber es muß so verändert werden, das es stimmig ist, z.B. wiebei "Kampf der Welten" von George Pal! Der Spielbergsche "Krieg der Welten" hat mir auch nicht gefallen, aber das wird jetzt Off-Topic!


Fr Jan 09, 2009 12:41 am
Neuling

Registriert: Do Jan 08, 2009 2:50 am
Beiträge: 12
Beitrag Re: Drehbuch zur damaligen 3. Staffel
MMFan hat geschrieben:
Naja, das problem sehe ich da grundsätzlich bzw. Hauptsächlich beim schwarzen Dreibeiner.


Meinst du wegen der Technik, die es ihm ermöglichen soll, tiefer ins Gebirge vorzudringen, oder weil im Roman schlicht keine schwarzen Tripoden vorkommen (also eher wegen der Farbe)?

Lass' uns drüber reden -ich bin dringend auf solche Einwände angewiesen! Freue mich ehrlich über jede konstruktive Anregung -zumal mein Projekt ja noch in der Anfangsphase steckt. Evtl. gibt es hier ja tatsächlich eine bessere Alternative als den schwarzen Tripoden. Ich wollte halt hier keine Bergsteiger-Divisonen der schwarzen Garden losschicken;-)

In ca. 10 Minuten habe ich Folge 2 online, die kommt wieder deutlich näher ans Buch. Evtl. hast Du ja Lust, kurz mal drüberzulesen;-)

Ganz kurzer Offtopic: Grds. finde ich im Vergleich Staffel 1/ Buch 1 die Serie einfach spannender, da mir die Reise der Jungs in die Alpen im Buch irgendwie einfach zu reibungslos abläuft (von der Verfolgung durch den Tripoden und die Umkreisung der Orion auf See mal abgesehen).

Bei Staffel 2 gefällt mir die Reise zu den Spielen dagegen im Buch ganz eindeutig besser.

In der Stadt nerven mich in der Serie zudem die völlig überzogen sadistischen schwarzen Garden (die der Friede bringenden Weihe völlig konträr laufen) und der Pink Parrot, das mit Pierre, der Energie-Elite und Coggy finde ich dagegen ganz gelungen.

Offtopic ende, gleich kommt Folge 2;-)


Fr Jan 09, 2009 1:25 am
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Neuling

Registriert: Do Jan 08, 2009 2:50 am
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Beitrag Re: Drehbuch zur damaligen 3. Staffel
Folge 2: Ein Plan wird gefasst

Will und Henry stehen an Julius’ Krankenbett und unterhalten sich leise, als der ausgemergelt und des vielen Kämpfens irgendwie müde wirkende, schlafende Julius schließlich die Augen aufschlägt.

Er sieht nach oben und erblickt Will und Henry. Als er registriert, wo er ist und wen er da vor sich hat, umspielt ein vages Lächeln seine Mundwinkel.

„Sag’ mir nur eins, Will“ flüsert er. Will lächelt ihm aufmunternd zu und nickt nur. Dann lächelt auch Julius.

In der nächsten Einstellung sitzen Will und Beanpole in der Mittagssonne auf einer der hoch gelegenen Wiesen ihres Stützpunktes beisammen, löffeln Suppe aus tiefen Holztellern und unterhalten sich über den zurückgebliebenen Fritz, als sich Henry neben ihnen niederlässt.
„Und?“ fragt Will seinen Cousin.
„Julius ist noch immer dabei, Shenker die Ohren lang zu ziehen“ antwortet Henry.
„Dafür das er gerade mal eine Woche wieder auf den Beinen ist, scheint er schon wieder überraschend munter zu sein“ bemerkt Beanpole grinsend.
„Was wird nun passieren?“ fragt Will neugierig.
Henry antwortet, das eine deutliche Mehrheit der Ratsmitglieder dafür gestimmt habe, Shenker aus dem Rat auszuschließen, da er durch sein Verhalten während Julius’ Abwesenheit erheblichen Unfrieden unter den Freien gestiftet habe.

Am Abend fordert Julius Will auf, zu den versammelten Freemen über seine Erlebnisse in der Stadt zu sprechen, was dieser, wie in der Buchvorlage geschildert, auch tut (dies wird in geraffter Form dargestellt). Im Anschluss übernimmt Julius das Wort und enthüllt seine neuen Pläne, für den finalen Kampf, für den nur wenig Zeit bleibt. Überall auf der Welt sollen neue Widerstandnester gebildet werden. Dabei wird er, ebenfalls buchgetreu, von Shenker, der die Unterstützung vieler der Freemen auf seiner Seite wähnt, herausgefordert.

Wie im Buch kommt es nun zu einer Abstimmung, die einstimmig zu Julius’ Gunsten ausfällt, woraufhin Shenker wütend und kopfschüttelnd den Saal, bzw. die „Versammlungshöhle“ verlässt. Den Antrag eines Widerständlers, Shenker aus der Gemeinschaft der Freien auszuschließen, lehnt Julius jedoch ab, mit der gleichen Begründung wie im Buch –man brauche jeden Mann und könne sich keine unnötigen Nebenkriegsschauplätze und Uneinigkeiten erlauben.

Am nächsten Tag brechen Beanpole (der in einem anderen Stützpunkt zu den Wissenschaftlern stoßen soll) und Henry (nach Amerika zum dortigen Widerstand, mit dem bereits erste Kontakte geknüpft wurden) auf, während Will zunächst im Stützpunkt bleiben soll. Will verabschiedet die beiden, die ihn aufmuntern, geduldig zu sein, da Julius ihn sicher schon bald wieder mit einer neuen Aufgabe betrauen würde.

Später sucht Will das Gespräch mit Julius, der ihm –etwas anders als im Buch- zunächst erklärt, das er ihm nach all den Strapazen, die er in der Stadt aus Gold erleiden musste, zunächst eine kleine Pause gönnen will. Will beharrt darauf, ebenfalls kämpfen zu wollen und das es nicht ertragen könne, tatenlos herumzusitzen, während die anderen alle aufbrechen.

Daraufhin konfrontiert ihn Julius mit seiner Ungeduld und Ruhelosigkeit, die ihn oft zu Nachlässigkeiten verleiten würden, wie in der Stadt aus Gold, als er so unvorsichtig war, seine Notizen durch seinen Meister entdecken zu lassen. Er erklärt ihm, das er zwar ein sehr mutiger und furchtloser, aber eben oft auch sehr impulsiver Mensch sei, der sich leicht zu unüberlegtem Handeln hinreißen lasse. Daher sei er sich nicht ganz sicher, ob Will für die Aufgabe des Rekrutierens neuer Widerständler, einer Aufgabe, die behutsames Vorgehen und viel Fingerspitzengefühl erfordere, wirklich geeignet sei. Enttäuscht wendet sich Will daraufhin von Julius ab.

Den Abend verbringt Will einsam auf der Wiese des Hochplateaus und gibt sich seiner Frustration und seinem Selbstmitleid hin (kurze Bilder, wie er am Rand des Plateaus steht und mit trauriger Miene in die Tiefe hinab blickt).

Wie er so dasteht, wird er von Anne angesprochen (jenes Mädchen, das in Staffel 2/Folge 1 ihren Bruder verloren hat), die seine Unzufriedenheit registriert hat und ihn ein wenig aufmuntern möchte. Zunächst gibt sich Will sehr abweisend und versucht, sie loszuwerden, doch Anne bleibt hartnäckig und nach einer Weile taut Will tatsächlich auf. Er berichtet ihr davon, sich nutzlos zu fühlen, das seine Leistungen in der Stadt von Julius nicht angemessen gewürdigt würden und das ihm der Verlust von Fritz noch immer schwer zu schaffen mache. Anne spricht ihm Mut zu. Seine Zeit werde noch kommen und alle Freemen seien tief beeindruckt über das, was er in der Stadt geleistet habe, er sei schon jetzt so etwas wie ein Held für die meisten der Widerständler, allein schon, da er es als allererster geschafft habe, lebendig aus der Stadt zurückzukehren.

Tief im Tal, ganz weit entfernt, erblicken die beiden das dünne Licht eines Tripoden, der offenbar am Fuß der Berge patrouilliert, möglicherweise (so überlegt zumindest Will), um weitere Rekruten der Freemen von der Reise in die weißen Berge abzuhalten.

Will bekräftigt, wie sehr er die außerirdischen Unterdrücker verachtet und das er sie am liebsten alle eigenhändig zerstören würde. Anne pflichtet ihm bei und spricht kurz über ihren Bruder, der ja bekanntermaßen unter dem Fuß eines Tripods zu Tode kam. Durch ihren gemeinsamen Schmerz und ihre ermutigenden Worte fühlt sich Will plötzlich nicht mehr ganz so allein.

Am nächsten Morgen ruft Julius Will abermals zu sich. Wie im Buch teilt er ihm mit, das er eine Lösung für ihn gefunden habe und unterbreitet ihm den Vorschlag, gemeinsam mit einem Begleiter auf eine Rekrutierungsreise in den nahen Osten aufzubrechen. Er glaubt Will damit begeistern zu können, da er weiß, wie freiheitsliebend und neugierig will ist und das er gern mehr von der Welt sehen möchte. Will stimmt zu, doch hält sich seine Freude in Grenzen, bis Julius ihm schließlich seinen Begleiter für die Reise vorstellt.

Will traut seinen Augen kaum, als plötzlich der schelmisch grinsende Fritz vor ihm steht.

Und abermals erklingt zum Episodenende eine wohlvertraute Musik…


Fr Jan 09, 2009 1:42 am
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Beitrag Re: Drehbuch zur damaligen 3. Staffel
Hallo Linus, sorry das ich dir erst jetzt antworte.

Aber was bis jetzt von dir gekommen ist halte ich für recht ordentlich, mach einfach mal eine Episode, also quasi als "Testfolge 3.01", erstmal nur für uns!

Vielleicht kann man so noch mehr Fans "hinter dem Ofen vorlocken"!

Freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Teil!


Mo Jan 19, 2009 1:35 pm
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